Salzburg und Linz mit Heimstart in Eishockey-Viertelfinale

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Nach 324 Spielen in Grunddurchgang und Zwischenrunde geht es in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) ab Freitag in die Entscheidung. Zum Start der “best of seven”-Viertelfinalserie haben die höher gesetzten Clubs Heimvorteil, am klarsten ist die Favoritenrolle beim Duell Red Bull Salzburg – VSV verteilt. Linz empfängt Bozen, die Vienna Capitals sind bei Fehervar zu Gast, der KAC in Znojmo.


In den vergangenen zehn Jahren hat Salzburg nur ein einziges Mal (2011/12) das Halbfinale verpasst. Auch gegen den VSV spricht alles für die Roten Bullen. Der ÖEHV-Meister hat die vergangenen Wochen dominiert, der VSV dagegen zwölf Niederlagen hintereinander einstecken müssen. Kein Wunder also, dass sich Salzburg bei der Wahl des Viertelfinal-Gegners für die Kärntner entschieden hat. “Der VSV ist ein harter Gegner, aber ich sehe gute Chancen, dass wir uns gegen die Villacher durchsetzen können”, sagte Trainer Daniel Ratushny.

Linz hat sich gleich danach für den EBEL-Titelverteidiger entschieden. “Im Grunde ist es egal, gegen wen man spielt”, erklärte Black-Wings-Manager Christian Perthaler vor dem Start gegen HCB Südtirol. “Wenn wir gut spielen, können wir alle schlagen, wenn nicht, können wir gegen alle verlieren. Das Entscheidende ist, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren, dann werden wir das auch gegen Bozen schaffen”, so Perthaler. Alle vier bisherigen Saisonduell hat die Heimmannschaft gewonnen, das soll sich auch am Freitag nicht ändern.

Rob Daum will jedenfalls seine persönliche Erfolgsserie prolongieren. Unter dem 2011 verpflichteten Kanadier sind die Oberösterreicher stets unter den besten vier Teams gelandet. “Im Play Off geht es nur noch darum, Spiele zu gewinnen, egal wo und gegen wen man spielt. Wir müssen gewinnen!”, betonte Linz-Coach.

Die Capitals hoffen, mit dem Wechsel von Tom Pokel zu Jim Boni das Tief überwunden zu haben. Unter Pokel waren die Wiener toll in die Saison gestartet, haben danach aber den Faden verloren. “Ich höre noch immer, wie die Leute schwärmen wie cool es im August und September war. Aber das interessiert im Eishockey niemand mehr, jetzt im März zählt es”, erklärte Boni.

Der Italo-Kanadier, der die Caps 2005 zum bisher einzigen Meistertitel geführt hatte, strahlt Freude und Zuversicht aus. Das soll sich auch auf sein Team übertragen. “Wir sind bereit und freuen uns auf Fehervar. Es wird eine knappe, coole, unterhaltsame Serie. In Ungarn herrscht große Euphorie, das ist ihr bestes Jahr, wir sind Außenseiter”, meinte der Italo-Kanadier. Andreas Nödl ist überzeugt: “Wenn wir über 60 Minuten das spielen, was wir können, wird es eine tolle Serie. Wir sind eine Play-off-Truppe, körperlich stark und entschlossen”, sagte der Stürmer.

Der KAC hat sich erst im letzten Spiel das Ticket für das Viertelfinale gesichert und geht gestählt von vielen entscheidenden Partien ins Play-off. “Die Jungs sind in den letzten Wochen zu einer richtigen Einheit geworden”, freute sich Trainer Doug Mason vor dem Kräftemessen mit Znojmo.

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