Salzburg nach 3:5 in Växjö im CHL-Achtelfinale gescheitert

Starkbaum konnte die Niederlage nicht verhindern
Starkbaum konnte die Niederlage nicht verhindern - © APA
Der EC Red Bull Salzburg ist auch im vierten Anlauf am Aufstieg aus der ersten K.o.-Phase der Champions Hockey League (CHL) gescheitert. Bei den favorisierten Växjö Lakers aus Schweden musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Greg Poss im Achtelfinal-Rückspiel am Dienstagabend mit 3:5 (2:1,0:2,1:2) geschlagen geben. Das 2:1 aus dem Hinspiel reichte damit nicht zum Aufstieg.

Der entscheidende Treffer für Schwedens aktuellen Spitzenreiter fiel durch Elias Pettersson 3:31 Minuten vor der Schlusssirene. Die Gäste aus Salzburg hatten die Partie in Südschweden vor allem im ersten Drittel offen gehalten. Växjö legte danach aber entscheidend zu.

Die wieder mit dem zuletzt kranken Peter Mueller angetretenen Salzburger wussten zunächst zu gefallen. Zwar ging Växjö durch Andrew Calof (9.) in Führung, die Gäste belohnten sich aber für ihren mutigen Auftritt. Brant Harris gelang im Powerplay das 1:1 (12.), ehe ein Konter sogar die Salzburger Führung brachte. Alexander Rauchenwald scheiterte noch an Schwedens Weltmeister-Goalie Viktor Fasth, ehe er Raffl mustergültig zu dessen 2:1 (15.) bediente.

Växjö hatte in dieser Phase Probleme mit dem Forechecking der Salzburger. Nach der ersten Pause legte der Tabellenführer der SHL aber deutlich zu. Ex-Schweden-Legionär Bernhard Starkbaum im Gehäuse der “Bullen” stand im Mittelpunkt, konnte die Wende im Spiel aber nicht verhindern. Das 17-jährige deutsche Talent Dominik Bokk im Powerplay (27.) sowie der ein Jahr ältere Däne Jonas Röndbjerg (32.) trafen für die dominanten Schweden.

Salzburg war mit der Tempoverschärfung überfordert, Växjö traf noch einmal die Stange. Erst in der Schlussminute des Mitteldrittels erarbeitete sich der Vierte der EBEL ein Powerplay. Fasth konnte bei diesem wie auch einer weiteren Salzburger Überzahl im Schlussabschnitt nicht bezwungen werden. Immerhin stand Salzburg bei diesem Spielstand noch in der Verlängerung.

Auch nachdem Växjö durch Erik Josefsson (49.) nachgelegt hatte, gelang dem ebenfalls mit Schweden-Vergangenheit behafteten Rob Schremp (52.) im Powerplay aus einem Alleingang noch das 3:4. Växjö suchte jedoch noch einmal die Entscheidung, die durch den ebenfalls erst 18-jährigen Pettersson (57.) gelang. Die Schlussoffensive der Salzburger brachte nichts mehr ein. Sie waren in den bisherigen drei CHL-Saisonen jeweils im Sechzehntelfinale ausgeschieden.

(APA)

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