Russkaja geben “Kosmopoliturbo”: Neues Album und Konzerttermine

Von Amina Beganovic
Wenn Russkaja Turbo geben, dann richtig!
Wenn Russkaja Turbo geben, dann richtig! - © Fritz Holoubek
Russische Musikpower made in Austria: Die Formation Russkaja muss man nicht mehr lange vorstellen, schon seit Jahren mischen sie die heimische Musikszene mit ihrem Soundmix auf. Das neue Album, das Georgij Makazaria und seine Mannen (und Dame) nun vorlegen, steht dem in nichts nach – voller “Kosmopoliturbo” eben.

Ein optimistisch-kraftvoller Mix an Songs, der zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen pendelt – so könnte man den Sound des neuen Russkaja-Albums beschreiben. “Kosmopoliturbo” lautet der klingende Name des Werkes, das am 04. August bei Napalm Records erscheint.

Viel “Turbo” ist man von der Combo, die bereits seit 2005 durch die heimische Musiklandschaft fegt, ja gewohnt – aber wie sehen sie den Begriff “Kosmopolit”? “Das Wort umfasst eine Offenheit, die über Grenzen und Nationalitäten hinausgeht,” fasst Sänger und Frontmann Georgij Makazaria im Gespräch mit VIENNA.AT zusammen.

“Kosmopoliturbo”: Russkaja und die Liebe zu Sprachen

Ein Motto, das perfekt zu dem gebürtigen Russen und seiner bunt gemischten Truppe passt, wo sie doch seit jeher gerne mit Turbopolka über Genre-Grenzen hinwegjagen. Gut ein dreiviertel Jahr wurde an der neuen Platte gefeilt – was eigentlich recht flott klingt, aber bei einer Band wie Russkaja sammelt sich auch rasch viel Material an. “Die Ideen kommen im Laufe der Zeit zusammen. Dann folgt das Aussortieren, dann das Spielen, wo wir alle entscheiden, was weiterverfolgt wird,” erklärt Georgij Makazaria den Modus Operandi.

Der bewährte Russkaja-Stil kommt auch hier wieder klar durch: Dreckige Gitarre, stürmische Gebläse-Girlanden und mitreißende Geigen-Melodien, getragen von der kräftigen Bassbariton-Stimme des Frontmanns. Aber auch viel Neues findet sich auf “Kosmopoliturbo”: “Wir sind immer experimentierfreudig, achten aber darauf, dass eine gewisse Linie erhalten bleibt, die man von uns kennt. Für jeden Fan, der den klassischen Russkaja-Sound mag, ist ebenso etwas dabei wie für jenen Fan, der auf etwas Neues gespannt ist,” zeigt sich Makazaria zufrieden mit dem Mix. Überraschungen finden sich etwa auf sprachlicher Ebene. In der Single “Hello Japan” besingt Makazaria seine Bewunderung für das Land der aufgehenden Sonne, eigens einstudierte japanische Phrasen inklusive. Ein bisschen Spanisch wiederum mischt sich bei “La Musica” hinzu, eine Prise Französisch ist mit “Chef De Cuisine” mit dabei. Auch deutlich mehr Englisch ist auf diesem Album vertreten – ein kosmopolitischer Mix eben, der die Liebe der Band zu verschiedenen Sprachen widerspiegelt:

Mit den neuen Songs, aber natürlich auch mit vielen bekannten Russkaja-Hits geht die Combo nun auf “Kosmopolitour”. Zuerst werden diverse europäische Festivals im Sommer bespielt, bevor Russkaja dann im Herbst nochmal die Konzerthallen Österreichs stürmen. Wer also zu wildem, kosmopolitischen Sound abrocken möchte, hat im Herbst hierzulande einige Termine zur Auswahl:

09.09.17  – St. Paul im Lavanttal
06.10.17  – Graz / PPC
07.10.17  – Wien / Simm City
12.10.17  – Linz / Posthof
13.10.17  – Dornbirn / Conrad Sohm
14.10.17  – Innsbruck / Treibhaus
17.11.17  – Salzburg / Rockhouse
22.12.17  – Steyr / Röda

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