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	<title>Vienna Online &#187; Rauchen</title>
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		<title>Atemlos durch Passivrauch</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 14:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eheindl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zum Weltnichtrauchertag schlägt die Österreichische Krebshilfe einmal mehr Alarm: Täglich sterben mehr als zwei Österreicher an den Folgen von Passivrauch. Eine neue Broschüre soll Aufklärung bringen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Menschen ist die Gefährlichkeit des Passivrauchs aber noch immer nicht bewusst. Mit jeder brennenden Zigarette gelangt eine Vielzahl von tödlichen Substanzen in die Luft. Die Krebshilfe fordert alle Verantwortlichen auf, Nichtraucher sowie vor allem Kinder und Jugendliche vor Passivrauch zu schützen.</p>
<p>In Innenräumen kann&#160;passivrauchen fatale Folgen haben: Das europäische Expertenforum Smoke Free Partnership&#8221; berichtet von jährlich rund 79.500 Menschen, die in den 25 EU-Ländern an den Folgen des Passivrauchens sterben. Darüber hinaus erhöht langjähriges Passivrauchen das Risiko einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) um 48 %. Nichtraucher, vor allem Kinder und Jugendliche müssen unbedingt vor Passivrauch geschützt werden,&#8221; fordert Krebshilfe Präsident Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda. Wir appellieren daher nicht nur an Eltern und Erziehungsberechtigte, sondern auch an Entscheidungsträger der öffentlichen Hand, diesen Bevölkerungsgruppen das Recht auf eine rauchfreie Umgebung zu garantieren,&#8221; so Sevelda.</p>
<p><strong>Giftcocktail&#8221; Passivrauch</strong><br />Von den über 4.800 verschiedenen Substanzen, die im Zigarettenrauch enthalten sind, sind über 60 krebserregend. Diese Substanzen werden nicht nur durch das aktive Rauchen aufgenommen. Sowohl durch den Nebenstromrauch, der von der glimmenden Zigarette in den Rauchpausen ausströmt, als auch durch den vom Raucher wieder ausgeatmeten Hauptstromrauch gelangen die so genannten Tabakfeinstaubpartikel in die Luft. Den größten Teil (85 %) des Zigarettenrauchs in der Raumluft macht der Nebenstromrauch aus. Er hat die gleiche Zusammensetzung wie der vom Raucher eingesogene Hauptstromrauch, enthält aber Schadstoffe in höherer Konzentration.</p>
<p>Die neue Broschüre der Österreichischen Krebshilfe ist kostenlos unter <a href="mailto:service@krebshilfe.net " target="_blank">service@krebshilfe.net </a>oder <strong>01/7966450</strong> bzw. zum Download auf <a href="http://www.krebshilfe.net" target="_blank">http://www.krebshilfe.net</a>&#160;erhältlich.</p>
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		<title>Neue Kampagne f&#252;r ein rauchfreies Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 13:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eheindl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Anlässlich des Welt-Nichtraucher-Tags startet die EU-Kommission die zweite Phase der Kampagne "HELP - Für ein rauchfreies Leben". Ab Sonntag werden europaweit drei neue Fernsehspots einen Monat lang zu sehen sein.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue &#8220;HELP 2.0-Kampagne&#8221; baut auf jenen Erfahrungen auf, die während der ersten HELP-Kampagne (2005-2008) gewonnen wurden. Bei den zusammen mit Jugendlichen entwickelten Inhalten sollen mittels humorvollen und leicht absurden Spots drei wesentliche Punkte angesprochen werden: Prävention, Raucherentwöhnung und Gefahren des Passivrauchens. Die Website <a href="http://www.help-eu.com" target="_blank">www.help-eu.com</a> bildet ein Kernstück der HELP 2.0-Kampagne.</p>
<p>Junge Menschen werden aufgefordert, ihre eigenen Tipps für das Nichtrauchen auf der Website der Kampagne zu präsentieren. Alle Maßnahmen der HELP-Kampagne &#8211; Fernsehspots, Internet-Banner und lokale HELP-Veranstaltungen &#8211; führen zur neuen Website. Wird die Handynummer auf der Website gepostet, erhält man einen Link für eine Handy-Version der Internetseite mit dem Titel &#8220;Hilfe in der Tasche&#8221;.</p>
<p>Die für Gesundheitsfragen zuständige EU-Kommissarin Vassiliou erklärte laut Aussendung: &#8220;Ein Drittel der EU-Bürger raucht noch immer, und auch wenn wir seit einigen Jahren einen Rückgang feststellen, müssen wir weiterhin daran arbeiten, dass junge Menschen diese tödliche Gewohnheit nicht aufgreifen. Ich hoffe, dass wir mit Hilfe von Warnbildern dazu beitragen können, dass der Tabakkonsum nicht länger verherrlicht wird, und es uns durch die Beteiligung junger Menschen an der HELP-Kampagne gelingt, eine neue Generation hervorzubringen, die Nein zum Rauchen sagt&#8221;.</p>
<p>In <strong>Österreich</strong> ist die Kampagne, zu der auch Atemluftmessungen gehören, bereits am 1. Mai angelaufen. Rund um den Weltnichtrauchertag werden an Schulen und öffentlichen Orten weitere Teststände aufgebaut, an denen die Belastung mit Kohlenmonoxid (CO) gemessen werden kann.</p>
<p>Tabakkonsum verursacht nach wie vor die meisten vorzeitigen Todesfälle und Krankheiten in der EU. Jährlich würden in Mitgliedsstaaten 650.000 Menschen frühzeitig an den Folgen des Rauchens sterben &#8211; durchschnittlich gebe es 1.800 Tote pro Tag, teilte die Kommission mit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Drastische Anti-Raucher-Kampagne f&#252;r Kinder</title>
		<link>http://www.vienna.at/drastische-anti-raucher-kampagne-fuer-kinder/news-20090529-03382504</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 13:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eheindl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In <b>Deutschland</b> hat man sich etwas ganz besonderes einfallen lassen, um Kinder und Jugendliche vom Rauchen abzuhalten: der an Lungenkrebs erkrankte 41-jährige Andreas Köpke schildert Schülern seinen Leidensweg.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">&#8220;Meine erste Zigarette habe ich im Gebüsch gefunden und dann geraucht, weil ich erwachsen wirken wollte.&#8221; Leise schildert der an Lungenkrebs erkrankte Andreas Köpke seinen jungen Zuhörern im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg, wie er als 15-Jähriger zum Kettenraucher wurde. Heute ist Köpke 41. &#8220;Aber ich fühle mich wie 70 oder 80&#8243;, erklärt der Handwerker den 9- bis 13-jährigen Schülern. Sein Krebs hat gestreut, Wirbel mussten versteift werden und jetzt die Chemo: &#8220;Ich fühle mich unglaublich müde.&#8221;<br /><!----><!-- &lt;pre&gt;--><!--&lt;/pre&gt; --><!----><br />&#8220;Nichtrauchen ist cool&#8221; heißt das Projekt am UKE, mit dem Ärzte Kinder in den vierten bis siebten Klassen vom Rauchen abhalten wollen &#8211; auch mit einer Spiegelung einer Lunge, die den Krebs ebenso drastisch zeigt wie Teerbrocken im schleimigen Sekret. &#8220;Das ist das, was die Raucher morgens aushusten&#8221;, sagt Prof. Eckart Laack, Mitinitiator des Projekts, den stöhnenden Kindern im Hörsaal. Ärzte und Patienten haben auf diese Weise bereits mehr als 32&#160;000 Schüler aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen vor den tödlichen Gefahren des Tabaks gewarnt.</p>
<p style="text-align: left;">Ähnliche Projekte gibt es auch in Heidelberg, in Kaiserslautern und in der Nähe von Bonn. Bilder von Raucherbeinen und verstopften Arterien, Tumore in Großaufnahme &#8211; wie verarbeiten die Kinder solche Eindrücke? &#8220;Nur wenige Schüler haben bei den Veranstaltungen, die wir jeden Donnerstag seit vier Jahren anbieten, den Saal verlassen&#8221;, berichtet Laack. Wichtig ist nach Ansicht des Arztes aber eine ausreichende Vor- und Nachbereitung in der Schule.</p>
<p style="text-align: left;">Im Umgang mit dem schwer kranken Andreas Köpke zeigen die Kinder keine Berührungsängste und wollen von ihm zum Beispiel wissen, ob Freunde nach seiner Krebsdiagnose auch mit dem Rauchen aufgehört haben und ob der Tabak-Qualm eigentlich im Hals brennt. Geduldig und sanft beantwortet Köpke alle Fragen. Nur zum Schluss appelliert er im ernsten Ton an die Schüler: &#8220;Fangt bloß nicht mit dem Rauchen an! Es schmeckt nicht, es kostet viel und es ruiniert eure Gesundheit.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wiener Lokale mit Qualmverbot zufrieden</title>
		<link>http://www.vienna.at/wiener-lokale-mit-qualmverbot-zufrieden/news-20090529-03153518</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 13:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eheindl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit dem Weltnichtrauchertag kann bereits auf fünf Monate Rauchverbot in den österreichischen Gaststätten zurückgeblickt werden. Entgegen der häufig prophezeiten Umsatzrückgänge ziehen die Wirte vermehrt positive Bilanz.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Überhaupt keine Probleme&#8221;, hieß es auf Anfrage beispielsweise im Wiener <strong>Cafe Griensteidl</strong>. Vielmehr musste der Nichtraucherbereich zweimal erweitert werden. Letztendlich entschied man sich wegen der großen Nachfrage sogar für ein komplett rauchfreies Kaffeehaus.</p>
<p>&#8220;Vom Gefühl her, haben wir schon mehr Nichtraucher als Tabakkonsumenten unter den Gäste&#8221;, sagte Anita Querfeld vom <strong>Cafe Landtmann</strong> beim Wiener Burgtheater. Durch getrennte Räumlichkeiten hat das Kaffeehaus keine Probleme mit dem neuen Regelungen.</p>
<p>&#8220;Keine einzige Beschwerde&#8221; gibt es im alteingesessenen <strong>Hawelka</strong>. &#8220;Bei uns ist das eigentlich fast Tradition, dass sich die Raucher und Nichtraucher vertragen&#8221;, hieß es auf Anfrage der APA. Die Gäste seien sehr tolerant und es habe noch nie Probleme gegeben. Das Lokal deklariert sich, trotz seiner 97 Quadratmeter Fläche, als reines Raucherlokal und plant keinen Nichtraucherbereich. Per Gesetz ist eigentlich vorgesehen, dass Gaststätten ab 50 Quadratmetern Verabreichungsfläche einen Raucherbereich abtrennen oder das Qualmen verbieten.</p>
<p>Beim <strong>Plachutta</strong> in der Wollzeile gibt es getrennte Raucher- und Nichtraucher-Zonen, die Gäste geben einfach bei der Reservierung an, welchen Tisch sie wünschen. &#8220;Bei gemischten Gesellschaften, müssen sich die Herrschaften arrangieren.&#8221; Probleme seien bisher keine aufgetreten.</p>
<p>Im Restaurant <strong>Neni </strong>am Wiener Naschmarkt richten sich die Gäste nach dem Platzangebot und nicht nach dem Raucher- oder Nichtraucherbereich. Schwierigkeiten oder Beschwerden von Gästen habe es auch hier noch keine gegeben.</p>
<p>In den <strong>Sacher-Kaffeehäusern</strong> und im Sacher Eck herrscht grundsätzlich Qualmverbot. Für Besucher, die dennoch der Nikotinsucht frönen wollen, ist die sogenannte &#8220;Stube&#8221; vorgesehenen. Die Regelung treffe bei Gästen auf Verständnis.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>WHO will mehr Ekel-Fotos auf Zigarettenpackungen</title>
		<link>http://www.vienna.at/who-will-mehr-ekel-fotos-auf-zigarettenpackungen/news-20090529-02335982</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eheindl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zum Weltnichtrauchertag am Sonntag rief die WHO nationale Gesundheitsbehörden auf, Zigarettenpackungen mit schockierenden Bildern zu versehen. Abstoßende Fotos von Zahnfleisch-Geschwüren sollen Menschen vom Rauchen abhalten.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tabakindustrie gebe Unsummen aus, um ein tödliches Produkt in eine ansprechende Verpackung zu stecken. &#8220;Erfahrungen in aller Welt zeigen, dass warnende Bilder Raucher zum Aufhören animieren und Nichtraucher davon abhalten, mit dem Rauchen anzufangen&#8221;, sagte Shint Young-Soo, WHO-Regionaldirektor für die Region Westpazifik, am Donnerstag. &#8220;Das ist eine einfache und günstige Art, die Menschen aufzuklären und den Tabakkonsum zu senken.&#8221;</p>
<p>Tabak sei das einzige Produkt der Welt, das zum Tod führe, wenn es so benutzt werde, wie der Hersteller es empfehle, schreibt die WHO. Weltweit sterben nach ihren Angaben mehr als fünf Millionen Raucher pro Jahr an ihrer Sucht &#8211; mehr Menschen, als durch HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen. Wenn nicht mehr gegen das Rauchen unternommen werde, dürften in 20 Jahren jedes Jahr acht Millionen Menschen an den Folgen sterben, 80 Prozent davon in Entwicklungsländern.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Weltnichtrauchertag &#8211; Sozialversicherung startet Entw&#246;hnungsaktion</title>
		<link>http://www.vienna.at/weltnichtrauchertag---sozialversicherung-startet-entwoehnungsaktion/news-20090527-12460698</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 10:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alueger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>1,6 Millionen Österreicher rauchen laut Statistik Austria täglich und haben dadurch eine niedrigere Lebenserwartung. In Zügen der ÖBB soll deshalb zukünftig Beratung zum Rauchstopp angeboten werden.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Österreich ist jedoch in der Umsetzung von wirksamen Maßnahmen der Tabakprävention im europäischen Vergleich weit abgeschlagen&#8221;, kritisierte Josef Probst, stellvertretender Generaldirektor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger am Mittwoch in einer Aussendung. Verbessern soll die Situation eine Entwöhnungsaktion unter dem Motto &#8220;Rauchfrei auf Schiene&#8221; anlässlich des Weltnichtrauchertages am kommenden Sonntag.<br /><!--&lt;span style=&quot;font-family: Courier; width: 500px;&quot;&gt;--><!--<br />
&lt;pre&gt;--><!--&lt;/pre&gt;<br />
--><!--&lt;/span&gt;--><br />Notwendig wäre eine abgestimmte und gemeinsame Anti-Tabakstrategie mit einem ausgeweiteten Nichtraucherschutz, so die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB). Passivraucher verlieren laut einer Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) rund neun Monate an Lebenserwartung, Raucher selbst sterben um fünf Jahre früher.</p>
<p>Zwei Drittel aller Raucher würden am liebsten aufhören, darum soll bei einer Aktion in ÖBB-Zügen eine Entwöhnung leicht gemacht werden. Am Donnerstag würden bei acht Verbindungen zwischen <span class="highlight">Wien</span>, Salzburg, Bruck an der Mur und Graz Beratung, Unterstützung und Informationen für einen Rauchstopp angeboten. Dabei würden auch Ansprechpartner bei den zuständigen Krankenkassen vermittelt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Chinesische Beamte m&#252;ssen nun doch nicht rauchen</title>
		<link>http://www.vienna.at/chinesische-beamte-muessen-nun-doch-nicht-rauchen/news-20090506-11361269</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 09:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Beamten eines Bezirks in Zentralchina werden nun doch nicht zum Rauchen verdonnert. Auf Druck "höherer Stellen" habe die Bezirksregierung von Gong'an in der Provinz Hubei die geplanten Zigaretten-Mengenvorgaben für ihre Untergebenen zurückgenommen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das berichtete die Tageszeitung &#8220;Beijing Times&#8221; am Mittwoch. Ursprünglich hatte die Bezirksregierung angeordnet, dass ihre Behördenmitarbeiter pro Jahr 230.000 Packungen von in Hubei hergestellten Glimmstengeln rauchen müssen. Abteilungen, die ihr Soll nicht erfüllen, sollten Strafe zahlen.</p>
<p>Die nun wieder gekippte Regelung sollte höhere Tabaksteuereinnahmen bringen und örtliche Zigarettenhersteller unterstützen. Die Zigarettenproduzenten in Hubei liefern sich einen scharfen Konkurrenzkampf mit den Herstellern in der Nachbarprovinz Hunan. In China rauchen etwa 350 Millionen der 1,3 Milliarden Einwohner. An den Folgen dieses Lasters sterben im Reich der Mitte Schätzungen zufolge jährlich eine Million Menschen.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rauchverbot: Initiative plant Klagen gegen Wirte</title>
		<link>http://www.vienna.at/rauchverbot-initiative-plant-klagen-gegen-wirte/news-20090226-01312635</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 12:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokalfuehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Klagen]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtraucher]]></category>
		<category><![CDATA[rauchverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Tabak]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die "Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher" will gegen Wirte vorgehen, die sich nicht an das gesetzliche Rauchverbot halten. Uneinsichtigen Gastronomen soll mit Unterlassungsklagen zu Leibe gerückt werden.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Verstoß gegen das Tabakgesetz ist nicht nur eine Verwaltungsübertretung, sondern auch ein Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb&#8221;, begründete Wirtschaftsanwalt Clemens Pichler am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien diesen Schritt.</p>
<p>Gastronomen sollten sich nicht in die Illegalität gezwungen fühlen, um Umsatzeinbußen zu vermeiden, so der Jurist über die Situation der Wirte, die sich nicht an das Verbot halten. &#8220;Diesem Versuch, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, wird künftig mit einer Unterlassungsklage gegenübergetreten.&#8221; Auf diese Weise könne man Kleinkriege zwischen den Gastronomiebetrieben verhindern.</p>
<p>Gegründete wurde eine neue Online-Plattform des &#8220;Vereins zur Durchsetzung von Nichtraucherschutzbestimmungen&#8221; (http://www.wettbewerbsverzerrung-gastronomie.at). Diese sei eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmer und Privatpersonen, um Gastwirte, die sich bewusst nicht an das Tabakgesetz halten, zu melden. Die Schutzgemeinschaft werde in Kooperation mit dem Verein die Verstöße abmahnen und eine Unterlassungserklärung fordern.</p>
<p>&#8220;Sollte diese nicht unterschrieben retourniert werden, wird beim Landesgericht eine Unterlassungsklage gegen den jeweiligen Gastronomen eingebracht&#8221;, sagte Pichler. Durchschnittlich dürfte dann der Wirt bei einem solchen Verfahren mit Kosten von bis zu 10.000 Euro rechnen. Als letzte Instanz wäre sogar eine Haftstrafe denkbar.</p>
<p>Der Leiter der Schutzgemeinschaft, Robert Rockenbauer, nimmt an, dass sich rund 60 Prozent der heimischen Gastronomen aufgrund des Wettbewerbvorteils nicht an das Tabakgesetz halten. Die Einführung eines generellen Rauchverbotes wäre eine Lösung, um den Nichtraucherschutz optimal zu gewährleisten, erklärte er. Erst das Schaffen eines eigenen, baulich abgetrennten Raumes mit Unterdruck, automatischem Türschließer, eigenem Belüftungssystem und einem Betretungsverbot für Kinder und Jugendliche würde dem blauen Dunst Einzug in die Lokalität verschaffen. Dem Gesundheitsministerium wurde dies anhand einer Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bereits 2007 vorgelegt.</p>
<p>Für den Universitätsprofessor Manfred Neuberger von der Medizinischen Uni Wien ist das Tabakgesetz eine &#8220;Trauerspiel ohne Ende&#8221;. Es sei zwar ratifiziert worden, doch die Umsetzung lasse zu wünschen übrig. Dies gehe vor allem auf Kosten von Kindern und Passivrauchern. So übertrafen laut Neuberger kürzlich durchgeführte Feinstaubmessungen in einigen Wiener Lokalen die Alarmwerte der Außenluft bei weitem &#8211; für Risikopersonen wie Asthmatiker oder Herzkranke könnte bereits die Aufenthaltsdauer bei einer Mahlzeit lebensgefährlich werden.</p>
<p>Auch das Personal der Gaststätten sei der Gefahr einer chronischen Bronchitis oder diversen Herz- sowie Krebserkrankungen ständig ausgesetzt, erklärte der Mediziner. So könne man nach acht Jahren Tätigkeit in einem Raucherlokal mit einer Verdoppelung des Lungenkrebsrisikos bei Nichtrauchern rechnen. Die Hälfte aller Krebserkrankungen sei auf das Inhalieren des blauen Dunstes zurückzuführen. In Österreich erkrankt etwa alle drei Stunden ein Mensch an Blasenkrebs, jährlich sterben rund 14.000 Österreicher an den Folgen des Rauchens. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Studie: Viele Raucher w&#252;rden f&#252;r ihre Haustiere aufh&#246;ren</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 08:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In einer am Dienstag "British Journal Tobacco Control" veröffentlichten Online-Umfrage gab gut jeder vierte Raucher (28,4 Prozent) an, eine mögliche Krebserkrankung seines Haustiers wäre ein Beweggrund zum Aufhören.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gleichzeitig befragten Nichtraucher gaben zu 16 Prozent an, sie würden bei einer erwiesenen Gefährdung der Tiere von ihrem Partner oder der Partnerin verlangen, mit dem Rauchen aufzuhören. 24 Prozent der Nichtraucher würden den Partner zumindest zum Rauchen nach draußen schicken.</p>
<p>Nachdem die Gefahren des Passivrauchens beim Menschen klar belegt seien, zeigten Studien bei Tieren gleichfalls eine Verbindung mit Krebserkrankungen, erklärten die an dem Bericht beteiligten US-Forscher. Dabei sei bei Katzen Lymphdrüsenkrebs häufig, bei Hunden Lungen- und Nasenkrebs. Außerdem gebe es bei Hunden auch klare Hinweise auf allergische Reaktionen durch Zigarettenrauch und bei Vögeln auf Augenkrankheiten. Gleichzeitig seien sich aber nur wenige Raucher der Tatsache bewusst, dass ihr Verhalten ihre Haustiere einer Gesundheitsgefahr aussetze.</p>
<p>&#8220;Kampagnen, die Tierbesitzer über die Risiken für Haustiere aufklären, könnten sie dazu bringen, das Rauchen aufzugeben&#8221;, hieß es in dem Bericht. Für die Studie hatten Forscher des Henry Ford Health System im US-Bundesstaat Michigan insgesamt 3.300 Menschen per Internet befragt. Ein Fünftel davon waren Raucher, und ein Viertel lebte zumindest mit einem Raucher.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wirte k&#246;nnen Qualmen in Raucherkabinen mit Filterabzug erlauben</title>
		<link>http://www.vienna.at/wirte-koennen-qualmen-in-raucherkabinen-mit-filterabzug-erlauben/news-20090123-12111702</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 11:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokalfuehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wirte, die ihren Gästen trotz Rauchverbot das Qualmen ermöglichen wollen, können auf sogenannte Raucherkabinen zurückgreifen. Die völlig abgeschlossenen Boxen werden in Innenräumen aufgestellt, trennen die nikotinhaltige Luft vom übrigen Raum ab und filtern sie.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Äußerlich ähneln die Plastik-Kammern am ehesten einer modernen Telefonzelle.</p>
<p>Laut Hersteller &#8220;Smoke Free Systems&#8221; erfüllen die gut zwei Meter hohen und breiten Alu-Kabinen mit Filterabzug alle Voraussetzungen für das seit 1. Jänner geltende Tabakgesetz sowie die Arbeitnehmerschutz-Bedingungen. In Verwendung sei eine der Boxen beispielsweise im Cafe &#8220;Johann Strauss&#8221; am Flughafen Wien-Schwechat.</p>
<p>Die Boxen säubern die Luft pro Monat von rund 3.000 Zigaretten &#8211; zumindest wenn man davon ausgeht, dass ein Raucher an 21 Tagen im Monat je fünf bis sieben Zigaretten konsumiert. Sechs Personen können sich gleichzeitig in den aufstellbaren Räumen aufhalten. Innerhalb einer Stunde werden 1.230 Kubikmeter Luft abgesaugt und gereinigt. </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&quot;Sichere&quot; Zigarette ohne Passivrauchen</title>
		<link>http://www.vienna.at/sichere-zigarette-ohne-passivrauchen/news-20080502-08170835</link>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 06:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein neues Projekt einer belgischen Firma  war erfolgreich bei der Herstellung einer weniger schädlichen Substanz für eine "sicherere", eine rauchlose Zigarette.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sicher&#8221; bedeutet im Klartext: Schluss mit Passivrauchen. Die Ergebnisse werden von wissenschaftlichen toxikologischen Studien der Universität Leuven in Belgien untermauert. Das Produkt wird in europäischen ISO 9001-2000 zertifizierten Laboratorien hergestellt.</p>
<p><b>Aroma einer Zigarette, weniger Nikotin</b><br />
Obwohl diese sicherere Alternative den Nikotingehalt reduziert, bietet sie dem Raucher das Aroma einer Zigarette. Sie besteht nicht aus pflanzlichen Inhaltsstoffen und der Rauch enthält, glaubt man dem Hersteller, keine giftigen Substanzen für den Raucher oder seine Umgebung. Dennoch deckt sie dabei alle physischen und psychischen Bedürfnisse des Rauchers ab und ist dabei viel billiger als reguläre, ungesunde Zigaretten.</p>
<p>
Theoretisch eine echte Alternative, wo das traditionelle Rauchen verboten ist. Warum theoretisch? Das Produkt wird in Österreich nicht angeboten.</p>
<p><b>Alle 6 Sekunden ein Opfer</b><br />
Alle 6 Sekunden stirbt ein Mensch aufgrund von Tabakgenuss, was darin resultiert, dass jedes Jahr 5,4 Millionen Menschen aufgrund von Tabakgenuss sterben.<br /><b>Nicht weniger als 30 % der Todesrate wird durch Passivrauchen verursacht.</b>
<p>
Die Initiative könnte also bedeutende Pluspunkte für das öffentliche Gesundheitswesen mit sich bringen, dazu kommen finanziellen Vorteile für Unternehmen, die vom Rauchverbot betroffen sind. Das bedeutet positive Nebenwirkungen für das Hotel- und Gaststättengewerbe, Firmen und die Gesundheitsbranche.</p>
<p>
Dies könnte zu einer neuen Perspektive in Sachen Rauchen und Gesundheit führen.</p>
<p>
Die sicherere Zigarette ist seit 25. Februar 2008 in allen Rank Gaming Casinos und Bingo Halls sowie Apotheken und Reformhäusern  nur in Grossbritannien  erhältlich.
</p>
</p>
</p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sieben Sekunden ins Gehirn</title>
		<link>http://www.vienna.at/sieben-sekunden-ins-gehirn/news-20080502-08083091</link>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 06:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wenn der Tabak glimmt, wird das Nikotin freigesetzt. Gebunden an die winzigen Teerteilchen im Rauch gelangt es in die Lunge und von dort ins Blut. Und nach sieben Sekunden ins Gehirn.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da Nikotin die Eigenschaft besitzt, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, die viele andere Giftstoffe stoppen kann, erreichen die Nikotinmoleküle schon sieben Sekunden später das Gehirn, heften sich dort an die Nervenzellen und beeinflussen deren Aktivität. Das lässt sich mit modernen Verfahren sogar auf dem Bildschirm verfolgen.</p>
<p><b>Rezeptoren-&#8221;Piraterie&#8221;</b><br />
Was in diesem Beitrag als &#8220;Nikotin-Rezeptoren&#8221; bezeichnet wird, sind in Wirklichkeit Rezeptoren, die auf Acetylcholin reagieren. Nikotin ist diesem Neurotransmitter (Botenstoff) sehr ähnlich, sodass die Acetylcholin-Rezeptoren auch von Nikotin angesteuert werden können.</p>
<p><b>Schnelle Wirkung  schnelle Sucht.</b><br />
&#8220;Nikotin ist eine der am schnellsten süchtig machenden Substanzen. Es hat nicht nur psychostimulierende Wirkungen wie Kokain oder Amphetamin, sondern stößt im Gehirn die gesamte Breite der Neuromodulatoren an und wirkt wie der Dirigent in einem Konzert auf viele Instrumente ein&#8221;, erläutert Professor Lutz Schmidt aus Berlin.</p>
<p>
Nikotin greift an zwei verschiedenen Kompartimenten an, den präsynaptischen und postsynaptischen Nikotin-Rezeptoren. Bei Bindung an die Rezeptoren kommt es zur Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen. Diese beeinflussen bekanntlich verschiedene funktionale Strukturen des Gehirns, wobei es individuelle Variationen gibt.</p>
<p>
Die nikotinergen Rezeptoren haben einen sehr engen Bezug zum präfrontalen Cortex. &#8220;Dadurch wird verständlich, dass Hirnfunktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernen durch Nikotin verbessert werden.&#8221;</p>
<p><b>Pseudo-Sex?</b><br />
Außerdem bestehe eine enge räumliche Beziehung zum dopaminergen Belohnungssystem, einer entwicklungsgeschichtlich entscheidenden Struktur. Sie wirkt auf Funktionen wie Essen, Trinken und Sexualität, die notwendig sowohl für die Existenz des einzelnen Menschen als auch für das Überleben der Art sind.<br />
Beim Rauchen belohnt sich der Mensch also ebenso wie bei der Ausführung existentieller Handlungen.</p>
<p>
Die besondere Wirkung des Nikotins auf das Gehirn besteht in einer Catecholaminfreisetzung in den sogenannten Belohnungsarealen der Großhirnrinde. Dies in Verbindung mit dem sensiblen oralen Reiz des Rauchens bewirkt die &#8220;positiven&#8221; Gefühle des Rauchens.</p>
<p>
Zigaretten enthalten eine ganze Reihe von Substanzen, die sich in ihrer Suchtwirkung potenzieren. Ammonium (dem Tabak bei der Verarbeitung künstlich zugesetzt) beispielsweise wirkt wie ein Beschleuniger für das Nikotin. Der im Tabakblatt enthaltene bzw. künstlich zugesetzte Zucker verbrennt beim Rauchen, wobei u. a. das ebenfalls süchtigmachende Acetaldehyd entsteht. Dieser Stoff bewirkt eine Reduzierung des Enzyms MAO-B (Monoaminooxidase B), das im Gehirn Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin abbaut. Man hat festgestellt, dass Raucher bis zu 40 Prozent weniger MAO-B haben als Nichtraucher. Dementsprechend mehr Dopamin und Serotonin wirken auf das Gehirn ein, was wie beim Nikotin als angenehm empfunden wird und somit das Suchtpotential erhöht.</p>
<p>
Auch diverse andere Drogen wirken als MAO-B-Hemmer, zum Beispiel Tollkirsche und Stechapfel. All diese Zusammenhänge sind aber immer noch Gegenstand der aktuellen Forschung. Mit weiteren Erkenntnissen wird auch in Zukunft zu rechnen sein.<br />
Übrigens wirkt Alkohol an den selben Rezeptoren wie Nikotin. Er blockiert diese, was dazu führt, dass mehr geraucht werden muss, um sich entspannt zu fühlen.</p>
<p><b>Rauchen stresst.</b><br />
Viele Raucher behaupten, mit Hilfe der Zigarette könnten sie besser Stress abbauen. Das Gegenteil ist der Fall, sagt Andy Parrott, Psychologe an der University of East London. Wer raucht, um Stress abzubauen, fügt sich selbst nur weiteren Stress zu, denn der scheinbar entspannende Effekt des Rauchens kommt nur dadurch zustande, dass durch den Griff zur Zigarette die Spannung, die durch ein Sinken des Nikotin-Levels entstanden ist, wieder aufgehoben wird.</p>
<p>
&#8220;Die gewohnheitsmäßigen Raucher brauchen jedoch bald eine weitere Zigarette, um die neuen Abstinenzsymptome, die sich wieder einstellen, zu bekämpfen. Das wiederholte Empfinden negativer Stimmungen zwischen den Zigaretten bedeutet, dass Raucher dazu neigen, ein leicht überdurchschnittliches täglich Stress-Niveau zu erleben. Somit scheint Nikotin-Abhängigkeit eine direkte Ursache von Stress zu sein,&#8221; erläutert der Professor. Die Stress-Symptomatik, die bei Erwachsenen festzustellen ist, lässt sich auch bei jugendlichen Rauchern aufzeigen.</p>
<p>
Das stärkste Argument für seine These sind aber Forschungsergebnisse, die belegen, dass das Abgewöhnen des Rauchens Stress reduziert: Mehrere frühere Studien belegen, dass ehemalige Raucher sich als weniger gestresst erwiesen als jene, die immer noch rauchen. Es gibt indes auch Studien, die keinen Unterschied im Stress-Empfinden zwischen Rauchern und neuen Nicht-Rauchern ausmachen können. Aber: Keine einzige Studie konnte zeigen, dass ehemalige Raucher gestresster seien als Immer-noch-Raucher.
</p>
</p>
</p>
</p>
</p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&quot;Raucher-Impfung&quot; in Schweden entwickelt</title>
		<link>http://www.vienna.at/raucher-impfung-in-schweden-entwickelt/news-20080428-10094516</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Stockholmer Karolinska Institut hat einen Impfstoff entwickelt, der Menschen vor dem Griff zum Glimmstängel bewahren soll.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hilfe des unter dem Namen Niccin entwickelten Mittels soll das menschliche Immunsystem Antikörper gegen Nikotin entwickeln und dadurch verhindern, dass dieses ins Gehirn gelangt und dort den süchtig machenden Belohnungs-&#8221;Kick&#8221; hervorruft. Demnächst soll eine Versuchsreihe mit 400 Personen in ganz Skandinavien beginnen. Diese dürfte mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen.<br />
<P>Laut der Stockholmer Tageszeitung &#8220;Svenska Dagbladet&#8221; gibt es weltweit mindestens drei weitere Anläufe für die Entwicklung einer &#8220;Raucherimpfung&#8221;. Ob und welches Produkt sich durchsetzt, hänge davon ab, inwieweit es den Mitteln gelingt, den menschlichen Organismus dazu zu bringen, tatsächlich Antikörper gegen die normalerweise zu kleinen Nikotinmoleküle zu erzeugen. Im Idealfall soll die Impfung sowohl zur Vorbeugung als auch zur Entwöhnung verwendet werden können. </P></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Achtung: Rauchen beeintr&#228;chtigt Sexualleben</title>
		<link>http://www.vienna.at/achtung-rauchen-beeintraechtigt-sexualleben/news-20080421-10323784</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 08:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alueger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Während die Tabakwerbung Rauchen regelmäßig mit Glamour und Attraktivität in Verbindung bringt, ist die Realität von der Fantasiewelt der Zigarettenwerbung meilenweit entfernt. Traurig aber wahr: Rauchen kann Gesundheit, Glück und Beziehungen ernsthaft gefährden.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P>Laut einer Studie des British Medical Association Board kann Rauchen schwerwiegende Auswirkungen auf Gesundheit,&#160;Sexualität und Partnerschaft haben.</P><P><STRONG>Männer und Rauchen:</STRONG></P><P>Rauchen ist ein Hauptgrund für Impotenz bei jungen Männern, da es die Blutzufuhr zum Penis verringert und die Klappen beschädigen kann, die eine Erektion aufrechterhalten. Rauchen hat eine starke Auswirkung auf die Sexualhormone, die für den Geschlechtsunterschied zwischen Männern und Frauen verantwortlich sind. Die Giftstoffe im Tabak beeinflussen die Art und Weise wie Sexualhormone im Körper verarbeitet werden.</P><P>Tabakrauch ist nachweislich auch schädlich für die Spermienproduktion in den Hoden. Raucher weisen mehr missgebildete und geschädigte Spermien sowie eine geringere Spermaqualität als Nichtraucher auf.</P><P><STRONG>Frauen und Rauchen:</STRONG></P><P>Bei Raucherinnen ist die Balance zwischen männlichen und weiblichen Hormonen gestört. Die Folge ist, dass Raucherinnen eher eine männlich anmutende Körperform entwickeln, bei der Fett mehr am Bauch abgelagert wird als an Hüften und Brust. Das Ergebnis ist eine weniger klassisch weibliche Figur, die mit einem erhöhten Diabetes- und Herzerkrankungsrisiko assoziiert wird.</P><P>Eine geringere weibliche Hormonaktivität kann auch andere Auswirkungen haben. Junge Frauen sind anfälliger für eine schmerzhafte oder unregelmäßige Regelblutung. Auch das Risiko einer frühen Menopause ist erhöht: Im Durchschnitt kommen Raucherinnen zwei Jahre früher in die Wechseljahre als Nichtraucherinnen.</P><P>Während die meisten wissen, dass Rauchen Lungenkrebs hervorrufen kann, sind sich nur wenige junge Frauen bewusst, dass ihr Risiko, an einem Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) zu erkranken, ebenso erhöht ist. Es wurde nachgewiesen, dass die mit dem entsprechenden Virus infizierten Zellen bei Raucherinnen mit einer drei Mal höheren Wahrscheinlichkeit zu einem malignen Gebärmutterhalskrebs, der tödlichsten Form dieser Erkrankung, führen.</P><P>Die gute Nachricht: Aufhören zahlt sich aus. Bei Frauen, die noch nicht an Krebs erkrankt sind, geht das Risiko in kurzer Zeit auf ein normales Maß zurück. Frauen, bei denen bereits Krebs diagnostiziert wurde, haben größere Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung, wenn sie aufhören zu rauchen.</P><P><STRONG>Männer, Frauen  und Rauchen:</STRONG></P><P>Ob Mann oder Frau, wer raucht, altert früher. Raucher entwickeln frühzeitiger Falten um Lippen und Augen, da sie beim Zug an der Zigarette versuchen, Augenreizungen durch den Rauch zu vermeiden.</P><P>Mit der Zeit nutzt sich der Schutz am Ende der Chromosomen, den Trägerzellen des genetischen Materials, ab. Dieser ganz natürliche Alterungsprozess vollzieht sich einer neueren Studie zufolge bei Raucherinnen und Rauchern viel schneller. Sämtliche Körperpartien sind von diesem rascheren Alterungsprozess betroffen.</P><P>Auch bei der Familiengründung haben Raucherinnen und Raucher mit höherer Wahrscheinlichkeit Probleme. Bei Raucherinnen dauert es länger, bis sie schwanger werden, und sie sind doppelt so oft unfruchtbar wie Nichtraucherinnen. Auch um Paare, die auf Reproduktionsmedizin setzen, steht es nicht viel besser: Ob Mann oder Frau, die Erfolgsquote ist niedriger als bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern. </P><P><STRONG>Fazit:</STRONG></P><P>Was Rauchen, Sex und das Liebesleben anbetrifft, zeichnet sich kein gutes Bild ab. Rauchen beeinträchtigt unser Aussehen, unsere Gesundheit und unsere Beziehungen. Die gute Nachricht: Junge Menschen können viele dieser Auswirkungen vermeiden oder sogar rückgängig machen, indem sie mit dem Rauchen aufhören bzw. erst gar nicht beginnen.</P></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rauchen &#8211; Gefahr f&#252;r Zahnfleisch und Z&#228;hne</title>
		<link>http://www.vienna.at/rauchen---gefahr-fuer-zahnfleisch-und-zaehne/news-20080421-09560226</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 08:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alueger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Rauchen ruiniert nicht nur Kreislauf und Lunge, es schadet auch den Zähnen, denn es begünstigt Zahnfleischerkrankungen, die bei Rauchern häufiger und schwerer als bei Nichtrauchern sind.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P>Laut Zahnmedizinern hat Rauchen hat einen stark zerstörerischen Effekt auf die Mundhöhle:</P><UL><LI>90 Prozent aller erfolglos behandelten Parodontitisfälle sind Raucher.</LI><LI>Wundheilungsprozess nach kieferchirurgischen Eingriffen ist oftmals beeinträchtigt.</LI><LI>Wundheilungsprozess nach Zahnentfernungen ist nicht selten gestört.</LI><LI>Bei Rauchern ist das Risiko des Zahnverlustes eindeutig höher als bei Nichtrauchern.</LI><LI>Die Einheilung von Implantaten oder Transplantaten verläuft bei Rauchern ebenfalls deutlich schlechter.</LI><LI>Zahnbettentzündungen heilen in vielen Fällen langsamer aus als bei Nichtrauchern.</LI><LI>Das Rauchen wird ursächlich mit sehr vielen Krankheiten des Zahnfleischs (wie zum Beispiel Leukoplakie, Stomatitis und Zahnfleischbluten) in Verbindung gebracht.</LI><LI>Rauchen begünstigt z.B. auch die Entstehung von Mundhöhlenkrebs.</LI></UL><P>Der Tabakkonsum beeinträchtigt das Immunsystem: Bakterien haben es somit oft leichter, sich anzusiedeln. Vor allem verschlechtert Rauchen aber die Durchblutung im Mundraum. Das Zahnfleisch wird anfälliger für Infekte, da es nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.<BR />Bei einer Parodontitis  sprich Entzündung des Zahnbetts  ist der gesamte Zahnhalteapparat angegriffen.</P><P>Oft reichen schon zehn Zigaretten pro Tag, um das Parodontitis-Risiko stark zu erhöhen. Dies bestätigt eine Auswertung von rund 13.000 Bevölkerungsdaten in den USA: Wer weniger als eine halbe Packung am Tag raucht, hat ein 3-fach höheres Risiko als ein Nichtraucher, an einer Entzündung des Zahnhalteapparates zu erkranken. Bei einem täglichen Konsum von 1,5 Packungen steigt die Gefahr sogar auf das Sechsfache, heißt es in der Fachzeitschrift Journal of Periodontology. Außerdem bilden sich durch den blauen Dunst hässliche Beläge auf den Zähnen, die nur schwer wieder zu entfernen sind.</P></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hilfe! Wie benehme ich mich jetzt als Raucher(in) richtig?</title>
		<link>http://www.vienna.at/hilfe-wie-benehme-ich-mich-jetzt-als-raucherin-richtig/news-20080421-09353059</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 07:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alueger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Raucher haben es nicht mehr leicht, ihrem Laster zu frönen. Regelungen, Benimm-Empfehlungen und eine wachsende Nichtraucherfront schränken ihren Rauchraum zunehmend ein. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme lässt sich jedoch das Zusammenleben beider Seiten erleichtern.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P><STRONG>Die wichtigsten Punkte der Raucher-Etikette</STRONG></P><P>1. In <STRONG>öffentlichen&#160;Räumen</STRONG> wird generell nicht mehr geraucht. Dies gilt auch für Bewirtungen in Vereinen/Vereinsgaststätten und ähnlichen öffentlichen Einrichtungen. Hier zeigt sich übrigens, wer auch seine rauchenden Gäste wertschätzt: mit Wolldecken, Westen, beheizten Sitzkissen, nett beleuchteten Stehaschern und Schildern wie: Wir freuen uns auf unsere rauchenden Gäste in unserem Outdoor-Pavillon!</P><P>2. Wo <STRONG>keine Aschenbecher</STRONG> stehen, darf nicht geraucht werden. Übrigens in einer extra eingerichteten Zigarren-Lounge, z. B. in Hotels, dürfen keine Zigaretten geraucht werden.</P><P>3. In vielen<STRONG> Autos</STRONG> sind noch Aschenbecher eingebaut  hier hat der Besitzer des Wagens das letzte Wort. Chauffieren Sie selbst einen Raucher, halten Sie ab und zu an, damit Ihr Gast nicht verschmachtet.</P><P>4. Zigarettenasche und -stummel gehören <STRONG>nicht auf Teller</STRONG>. Aschenbecher sind nur für Asche,&#160;Stummel und Streichhölzer da und sollten regelmäßig gesäubert werden.</P><P>5. Bei einem <STRONG>Essen zwischen den Gängen</STRONG> zu rauchen, war schon immer verpönt Doch wer es absolut nicht lassen kann, sollte sich diskret zurückziehen. Man muss nicht sagen, wo man hingeht, kurz um Entschuldigung bitten reicht. Aber bitte erst aufstehen, wenn alle mit dem Essen eines Gangs fertig sind und die Teller abgeräumt werden. Schnelles Wiederkommen versteht sich von selbst.</P><P>6. Sind die<STRONG> Nichtraucher am Tisch in der Unterzahl</STRONG>, vorher absprechen, wer wann seine Sucht befriedigt  auf keinen Fall einen allein sitzen lassen.</P><P>7. Vor Rückkehr zu den Nichtrauchern möglichst <STRONG>Hände waschen</STRONG> und für frischen Atem sorgen.</P><P>8. Findet das Essen im privaten Rahmen statt, höflich fragen, ob man rauchen darf. Selbstverständlich wird auch gewartet, bis die <STRONG>Gäste am Nachbartisch</STRONG> mit Essen fertig sind. Notfalls bittet man vorher um deren Einverständnis. Gastgeber sollten schon bei der Einladung auf das Rauchverhalten hinweisen. Wird man vor die Haustür verbannt, nicht auf den <STRONG>Boden oder in Blumenkübel</STRONG> aschen! Das ist ein absolutes no-go, egal ob vor einer Privat- oder Restaurant-Tür. Schaffen Sie sich als Raucher einen Taschenaschenbecher an. Wer eine rauchfreie Einladung absagt, sollte sich vergegenwärtigen, welches Signal er damit sendet: Rauchen ist mir wichtiger als das gemeinsame Erlebnis.</P><P>9. Ist ein <STRONG>rauchender Kunde bei einem Nichtraucher zu Gast</STRONG>, sollte für den Notfall immer ein Aschenbecher hervorgezaubert werden können. Bevor der Geschäftsabschluss an Entzugserscheinungen scheitert, sollte der Kunde rauchen dürfen. Ist bekannt, dass der Kunde raucht, kann die Verhandlung in einem Raum geführt werden, in dem sonst auch geraucht werden darf.</P><P>10. Wird in einem (rauchfreien) <STRONG>Restaurant</STRONG> der Aperitif am Tisch eingenommen und rauchende Mitesser möchte nochmals zur Zigarette greifen, ist die <STRONG>Frage nach dem geeigneten Ort</STRONG> dafür an das Servicepersonal obligatorisch. Die Servicekraft wird gegebenenfalls das angetrunkene Glas für den Gast tragen und auch zurück bringen.</P><P>11. Beim <STRONG>Rauchen im Freien</STRONG> vor Hotels, Restaurants, Bars etc. unbedingt darauf achten sich nicht zu laut zu unterhalten, damit Anwohner, vor allem zu später Stunde, nicht gestört werden. </P></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Aus Kneipen werden Raucherklubs</title>
		<link>http://www.vienna.at/aus-kneipen-werden-raucherklubs/news-20080415-07183603</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 05:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarlberg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Lindau - Eine Tasse Kaffee bitte. Doch Wirtin Christine Weber entgegnet: Ich muss sie darauf aufmerksam machen, dass wir hier ein Klub sind. So wird selbst die kurze Verschnaufpause im Gasthof Zum Sandbühl zur Glaubensfrage.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glauben sie, dass das Rauchverbot in bayerischen Gaststätten ein Schmarren ist? Dann werden sie Mitglied im Klub Zum Sandbühl.<br />
<P><STRONG>Schon 200 Mitglieder</STRONG><P>Sie zahlen fünf Euro fürs Jahr. Christine Weber schreibt ihren Namen zu den anderen 200. Dann bringt sie den Kaffee. Und einen Aschenbecher. Seit der bayerische Landtag Deutschlands strengste Rauchergesetze erlassen hat, sprießen die Raucherklubs wie Pilze aus dem Boden. Nur so glauben Wirte wie Christine Weber überleben zu können. Als Vater Staat am 1. Jänner die Glimmstängel ein für allemal ausdrückte, büßte sie gleich mal 30 Prozent Umsatz ein. Also schloff sie als erste Lindauer Wirtin durchs Schlupfloch des Gesetzgebers. Wer sein Lokal zum Raucherclub erklärt und die Gäste mit Ausweisen versieht, darf die vergilbten Gardinen getrost hängen lassen. Erwischt ein Kontrolleur freilich Gäste ohne Ausweis, kann das teuer werden. Weber vermutet bis zu 500 Euro Strafe und weiß aus sicherer Quelle, dass drüben auf der Insel ein Wirt schon Strafe bezahlt hat.<br />
<P><STRONG>Zu wenig Kontrolleure</STRONG><P>Aber da hat der Stammtisch zu viel Fantasie bewiesen. Wir haben weder kontrolliert noch bestraft, versichert Josef Meyer. Der 56-jährige Beamte wüsste auch gar nicht wie. Mir hobn doch gar keine Leut. Dabei tät sichs lohnen. Der Gesetzgeber hat Strafen von bis zu 2000 Euro vorgesehen. Das hat augenblicklich diverse Rauchmelder auf den Plan gerufen. Die haben dann Gastwirte vernadert. Auch Konkurrenten zeigten ihre Kollegen an. Aber Josef Meyer blieb davon unberührt. Er ist schließlich auch noch für das Waffenrecht und das Gewerberecht zuständig. Da bleibt für die Raucher-Taskforce keine Zeit.<br />
<P><STRONG>Kulturverein</STRONG><P>Ulrike Rönsch hat sich das gleich gedacht. Die steht hinterm Tresen ihres Meister-Kiosk und steckt sich eine Zigarette ins Gesicht. An der Tür prangt das Schild Geschlossene Gesellschaft. Drinnen hängen die Dunstschwaden tief. Dafür hatten wir schon Gäste aus München, die hier Urlaub machten. Die kamen extra zu ihr, weil man hier qualmen darf. Rönsch ist mit ihrem Meister Kiosk dem Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur beigetreten. Über 1600 bayerische Gaststätten sind schon dabei, vom Jodlerwirt in München bis zum Holzwurm in Gößweinstein. Die Mitgliedschaft kostet zwölf Euro im Jahr, dafür kann der Raucher auch all diese Gaststätten besuchen.<br />
<P><STRONG>Zum Rauchen vor die Tür</STRONG><P>Diesen Vorzug genießen die Stammgäste vom Sandbühl nicht. Wollen sie auch gar nicht. Klaus Plischke raucht nicht mal. Und Inge Mayr auch nicht. Aber deren 82-jährige Schwester pafft, und Inge kann es nicht ausstehen, wenn man die betagte Dame zum Rauchen vor die Tür schickt. Deshalb fahren wir jetzt zum Essen nach Österreich. Und das Glas Sekt nimmt sie hier, im Klub Sandbühl. In Reutin ist die Welt wieder in Ordnung. Aber auf der Insel sieht das anders aus. Die Kollegen dort, sagt Christine Weber, sind auf Laufkundschaft angewiesen. Da wird die Klubidee rasch zum Bumerang. Oder verkauft der Tourismusverband am Ende demnächst Raucherklubkarten im Pauschalangebot? </P></P></P></P></P></P></P></P></p>
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		<title>Rauchverbot: &#196;rzte sind daf&#252;r</title>
		<link>http://www.vienna.at/rauchverbot-aerzte-sind-dafuer/news-20080331-12573638</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 10:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Diskussion um ein "totales Rauchverbot" hat Befürworter und Gegner: Positiv steht einer solchen Maßnahme die österreichische Ärztekammer gegenüber, die diese Maßnahme schon lange fordert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bestürzt&#8221; und &#8220;verärgert&#8221; über die Forderung der SPÖ nach einem absoluten Qualmverbot zeigten sich hingegen die Gastronomiesparte der Wirtschaftskammer sowie die Tourismusbranche.<br />
<P>Die Mediziner würden weiterhin für ein komplettes Rauchverbot eintreten, sagte Martin Stickler, Sprecher der Ärztekammer, am Montag zur APA. &#8220;Es bringt vor allem den Arbeitnehmern etwas, ganz abgesehen davon, dass auch die Gäste profitieren.&#8221; Andere Raumtrennungs-Lösungen seien technisch nicht lupenrein umsetzbar.<br />
<P>&#8220;Aus gesundheitlichen Gründen ist es sicher dringend zu empfehlen&#8221;, betonte Stickler. &#8220;Eine Nichtraucherschutzregelung ist überfällig&#8221;, meinte er im Hinblick auf die langwierigen Verhandlungsgespräche. Die Ärztekammer vergebe an qualmfreie Betriebe eine Nichtraucher-Plakette, die regelrecht boome. Untersuchungen würden zeigen, dass ein absolutes Glimmstängelverbot keine Auswirkungen auf die Gastronomie habe.<br />
<P>In der Wirtschaftskammer wird die Lage erwartungsgemäß anders eingeschätzt, Umsatzeinbußen und Schließungen werden befürchtet. Nach den Entwicklungen in anderen Ländern mit Rauchverboten seien 5.000 Betriebe und etwa 12.000 Arbeitsplätze in Gefahr, hieß es in einer Aussendung. In Italien, Irland und Slowenien gebe es Umsatzeinbußen, die in einzelnen Betriebssparten bis zu 30 Prozent reichen würden. In Irland seien 2005 7.600 Stellen abgebaut worden.<br />
<P>&#8220;Wir sind natürlich sehr verärgert&#8221;, hieß es gegenüber der APA zur &#8220;180-Grad-Wende&#8221; der SPÖ. &#8220;Es ist wirklich komplett unverständlich, nach allen Schritten, die die österreichische Gastronomie gesetzt hat&#8221;, erklärte Obmann Helmut Hinterleitner. Es sei ein Affront für die gesamte Tourismus- und Gastronomiebranche und unerklärlich, dass die SPÖ ohne Diskussion zu führen, mit so einem Schritt an die Öffentlichkeit gehe.<br />
<P>Die Wirtschaftskammer sei im Sinne des Miteinanders weiterhin für eine Lösung bei der Lokale unter 75 Quadratmeter Größe zwischen Raucher- und Nichtraucherbetrieb wählen können und größere Gasstätten eine Raumtrennung einführen müssen, so Hinterleitner. Das Beispiel Deutschland würde zeigen, dass eine rasch beschlossene Gesetzgebung und ein totales Verbot nichts bringen würden.<br />
<P>Gegen ein totales Rauchverbot sprach sich am Montag auch der Verband &#8220;Beste Österreichische Gastlichkeit&#8221; (BÖG) aus: &#8220;Unser Vorschlag ist, dass im Bereich der Bar und der Schank weiterhin geraucht werden kann, im klassischen Speisebereich sind wir fürs Nichtrauchen&#8221;, so Präsident Toni Mörwald in einer Aussendung.</P></P></P></P></P></P></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Deutscher Wirt will Nichtraucherschutzgesetz austricksen</title>
		<link>http://www.vienna.at/deutscher-wirt-will-nichtraucherschutzgesetz-austricksen/news-20080114-03540943</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 14:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Kampf gegen das Nichtraucherschutzgesetz greift ein schleswig-holsteinischer Gastronom tief in die Trickkiste: Der Wirt aus Kappeln hat eine Religionsgemeinschaft gegründet, um den Gästen den Griff zum Glimmstängel weiter zu ermöglichen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Unsere Christlich-Jüdische Kirche hat inzwischen mehr als 400 Mitglieder&#8221;, sagte Dirk Bruckner, Besitzer der Kneipe &#8220;Mausefalle&#8221;, am Montag. Das Gründungsprotokoll habe er an die Staatskanzlei in Kiel geschickt.<br />
<P>Der 46-Jährige will Rauchern nach eigenen Worten &#8220;Kirchenasyl&#8221; geben und sich religiöse Handlungen nicht durch den Staat vorschreiben lassen. In vielen Religionen spiele das Verbrennen von Stoffen eine Rolle. &#8220;Bei den Katholiken ist es der Weihrauch, bei den Buddhisten sind es Räucherstäbchen, bei uns die Zigaretten&#8221;, sagte Bruckner. Ob er mit dem Trick das neue Antirauchergesetz umgehen kann, ist allerdings fraglich. Das Gesundheitsministerium des Landes erklärte, der Gastronom &#8220;kommt damit nicht durch&#8221;. </P></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nikotinsucht liegt schon im Erbgut</title>
		<link>http://www.vienna.at/nikotinsucht-liegt-schon-im-erbgut/news-20071121-01185209</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 12:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bestimmte Genveränderungen erhöhen das Risiko, zum Raucher zu werden. Sie lassen Menschen leichter und früher zur Zigarette greifen, wie Forscher beobachtet haben.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Forscher der Universitäten Bonn und Heidelberg sowie die US-Kollegen der Harvard Medical School schätzen den Einfluss des Erbguts auf 50 bis 75 Prozent. Den Rest machten Umweltbedingungen wie Stress oder negative Vorbilder aus.<br />
<P>Im Rahmen der Studie hatten sie Genveränderungen bei 4.300 deutschen Rauchern und Nichtrauchern analysiert. Ihre Studie zeigt, welche Rolle zwei Erbanlagen bei der Entstehung der Nikotinsucht spielen. War das sogenannte TPH1-Gen verändert, wurden Betroffene insgesamt häufiger und stärker abhängig, schreiben die Forscher im Fachjournal Neuropsychobiology. Und der Austausch eines einzigen Bausteins im sogenannten TPH2-Gen führte bei vielen Betroffenen dazu, dass sie deutlich früher mit dem Rauchen begannen.<br />
<P>Beide Gene spielen bei der Produktion des Hirnbotenstoffs Serotonin eine Rolle. Serotonin-Mangel wird mit Depressionen und Angsterkrankungen in Verbindung gebracht und gilt auch als Risikofaktor für Drogensucht.</P></P></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Apotheken bieten Beratung f&#252;r Raucher an</title>
		<link>http://www.vienna.at/apotheken-bieten-beratung-fuer-raucher-an/news-20071023-01150222</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 11:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Anhänger des Glimmstängels, die fit sein wollen für das im kommenden Jahr in Kraft tretende teilweise Rauchverbot in Lokalen, haben im kommenden Monat die Möglichkeit, sich in Apotheken Rat und Hilfe zu holen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von 5. bis 17. November finden die diesjährigen Raucherberatungswochen statt, zu denen 10.000 Menschen erwartet werden, die künftig auf Zigaretten verzichten möchten. Im vergangenen Jahr haben sich im Rahmen der Beratungswochen 9.000 Raucher über Möglichkeiten informiert, wie man am besten und nachhaltigsten dem Nikotinkonsum abschwört. Der Wiener Sozialmediziner Michael Kunze sprach bei von der &#8220;größten Aktion dieser Art in Europa&#8221;, Ernest Groman, der Leiter des Nikotinstituts Wien, von einer der &#8220;größten kontinentaleuropäischen Initiativen&#8221;.<br />
<P>Die Experten plädieren für einen zwei bis drei Monaten dauernden Entzug mit Hilfe von Nikotinersatz, der in entsprechend hoher Dosierung auch vor der mit dem Verzicht auf Zigaretten vielfach einhergehenden Gewichtszunahme schützt: &#8220;Die Gewichtszunahme fällt umso geringer aus, je höher die Nikotinsubstitution ist&#8221;, erklärte die Lungenfachärztin Irmgard Homeier vom Otto Wagner Spital in Wien.<br />
<P>Die Gefahren lauern aber ohnehin woanders. &#8220;Die Last von zwei Kilo mehr ist nicht gleichzusetzen mit der Bürde einer lebenslangen COPD&#8221;, erklärte die Medizinerin. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung &#8211; Hauptrisikofaktor ist anhaltender Tabakkonsum &#8211; ist seit 1990 von der sechst- zur vierhäufigsten Todesursache weltweit aufgestiegen. 90 Prozent der Fälle wären zu verhindern, wenn es keinen Zigarettenrauch gäbe.<br />
<P>Die bevorstehende Verschärfung des Tabakgesetzes wird nach Überzeugung von Kunze Anlass für viele Menschen sein, mit dem Rauchen aufzuhören. &#8220;Es ist ein großer Schritt vorwärts erzielt worden&#8221;, sagte der Mediziner. Er rechnet damit, dass es zahlreiche Nichtraucher-Lokale geben wird, &#8220;weil es vielen Gastwirten zu blöd ist umzubauen&#8221;. Kunze ist aber nicht kategorisch gegen Lokale, in denen Nikotinkonsum gestattet ist. &#8220;Es liegt an uns, dem Bürger, ob wer reingeht oder nicht.&#8221;</P><P></P><P></P></P></P></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zumindest partielle Rauchverbote in fast der gesamten EU</title>
		<link>http://www.vienna.at/zumindest-partielle-rauchverbote-in-fast-der-gesamten-eu/news-20070831-10510832</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 09:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In der EU wird es für die Raucher immer enger: Zumindest partielle Qualmverbote gibt es schon fast in jedem Land. Neuestes Mitglied im Club ist seit heurigem Sommer Dänemark; den ersten Schritt zum Verbot in Lokalen setzte am 1. März 2004 Irland.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein totales öffentliches Rauchverbot gilt in Irland und Schottland, England, Wales und Nordirland zogen im Sommer nach. In Schweden, Italien und Malta gibt es ebenfalls ein Verbot, allerdings sind dort Raucherzonen in der Gastronomie erlaubt. Frankreich führte mit 1. Februar ein Rauchverbot am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden ein, 2008 wird dieses auf Gaststätten ausgeweitet.<br />
<P>Auch in Estland und Finnland sind mit Juni 2007 entsprechende Einschränkungen in Kraft getreten. In Belgien, Litauen, Spanien, Zypern, Slowenien und den Niederlanden gelten teilweise Rauchverbote mit unterschiedlichen Ausnahmen im Gastgewerbe. Tschechien erließ ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, auf Bahnsteigen und Bushaltestellen. Im Gastgewerbe ist das Verbot nur beschränkt.<br />
<P>Jüngstes Mitglied im Club ist Dänemark, wo mit 15. August das Rauchen in Restaurants, Beisln, öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen verboten wurde. Geraucht werden darf künftig nur noch in extra dafür vorgesehenen Räumen, an abgetrennten einzelnen Arbeitsplätzen und in Bars, deren Räume kleiner sind als 40 Quadratmeter.</P></P></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schockierende Bilder sollen Briten vom Rauchen abhalten</title>
		<link>http://www.vienna.at/schockierende-bilder-sollen-briten-vom-rauchen-abhalten/news-20070829-04035106</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 14:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Großbritannien will Raucher schon im nächsten Jahr mit schockierenden Bildern auf den Zigarettenschachteln vom Qualmen abhalten: Eine Raucherlunge, ein zur Herz-Operation geöffneter Brustkorb oder ein großer Halstumor sollen für die abschreckende Wirkung sorgen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den drastischen schriftlichen Warnhinweisen auf den Schachteln haben wir bislang schon große Fortschritte erzielt, erklärte Gesundheitsminister Alan Johnson am Mittwoch in London. Nun wird die nächste Stufe eingeläutet.<br />
<P>Die insgesamt 15 grafischen Darstellungen, die aus einer Vorschlagsliste der Europäischen Kommission stammen, werden nach Angaben des Ministers zum ersten Mal in Europa zum Einsatz kommen. Schon im zweiten Halbjahr 2008 sollen die Warnungen verpflichtend auf allen Schachteln zu sehen sein. In Großbritannien gibt es mittlerweile ein weitgehendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Das Mindestalter für den Erwerb von Tabakprodukten wird ab Jänner von 16 auf 18 Jahre angehoben.</P></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>New Yorks energische Anti-Rauch-Kampagne greift</title>
		<link>http://www.vienna.at/new-yorks-energische-anti-rauch-kampagne-greift/news-20070716-11030392</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 09:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ahabicher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-News national]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der TV-Spot soll schocken. "Mit 39 Jahren habe ich vom Rauchen Kehlkopfkrebs bekommen. So verlor ich meine Stimme", sagt der New Yorker Ronaldo Martinez in einem schnarrenden Computerton.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er kann sich nur noch mit einer elektronischen Sprechhilfe verständlich machen. Atmen muss er durch ein Loch in seinem Hals.<br />
<P>Die Kamera fährt groß auf die klaffende Stelle, beobachtet, wie der Arzt ein Untersuchungsgerät einführt. Ich lebe in der ständigen Angst vor einer neuen schlechten Nachricht, sagt Ronaldo. Das wird jetzt mein Leben lang so bleiben.<br />
<P>Kampagnen wie diese haben der Stadt New York geholfen, die Zahl der Raucher in der Millionenmetropole drastisch zu senken. Seit kürzlich eine Studie belegte, dass in den vergangenen fünf Jahren fast jeder fünfte Raucher sein ungesundes Laster aufgegeben hat, ist die Nachfrage nach dem Erfolgsrezept groß. Immerhin sind nur noch 17,5 Prozent der New Yorker Bürger dem Glimmstängel verfallen, während der Schnitt USA-weit noch immer über 20 Prozent liegt.<br />
<P>Grund ist ein ehrgeiziges Anti-Rauch-Programm, mit dem Bürgermeister Michael Bloomberg den Big Apple seit 2002 zum Vorkämpfer gegen den blauen Dunst machen will. Unter dem Motto Quit Smoking! (Hör auf zu Rauchen!) wurden in einem ersten Schritt die Verbrauchssteuern auf Tabak drastisch angehoben. Der Preis für eine Packung Zigaretten stieg schlagartig um fast ein Drittel &#8211; von 5,20 auf 6,85 Dollar, also umgerechnet von 3,77 auf 4,97 Euro.<br />
<P>Ein Jahr später folgte der nächste Coup: 2003 verhängten die Stadtväter ein absolutes Rauchverbot für praktisch alle Gebäude außer Privatwohnungen. Auch Büros und Firmen mussten ihre Raucherecken schließen, in Bars und Restaurants gilt eine Null-Toleranz-Politik. Verstöße werden mit Strafen bis zu 400 Dollar (290 Euro) geahndet, im Wiederholungsfall sind bis zu 2.000 Dollar (1.451 Euro) fällig. Allen Bürgern, die einem Gesetzesbruch auf die Spur kommen, bietet das Gesundheitsamt im Internet vorsorglich ein Beschwerdeformular an.<br />
<P>Gianni Garavelli, der seit 24 Jahren auf der noblen Upper East Side in seinem Restaurant Bravo Gianni gepflegte nord-italienische Küche bietet, ist auf das Verbot nach wie vor schlecht zu sprechen. Das ist verrückt. Ich habe 80 Prozent meiner Stammkundschaft verloren, wettert er. Wer hat schon Lust, sich nach dem Espresso mit seiner Zigarette auf dem dunklen Bürgersteig herumzudrücken? Doch die meisten New Yorker haben sich an den einst heiß diskutierten Erlass längst gewohnt. Wenn ich ins Lokal gehe, will ich das Essen riechen und nicht die Zigarette vom Nebentisch, sagt die Studentin Kim Nguyen (26), die sonst gern und regelmäßig eine pafft. Außerdem sind die Klamotten nachher nicht so verräuchert.<br />
<P>Abstinenzbereiten Qualmern bietet die Stadt eine breite Palette von Hilfen an. In jedem Krankenhaus gibt es eine Beratungsstelle und Adressen für Selbsthilfegruppen, sozial schlechter gestellte Bürger können sich um kostenlose Nikotin-Pflaster oder -Kaugummis bewerben, und auf der Telefon-Hotline mit der Nummer 1 &#8211; 866 &#8211; NY Quits (New York hört auf) geben geschulte Experten Rat für alle Notlagen.<br />
<P>Im vergangenen Jahr schließlich startete die Stadt eine groß angelegte Anzeigenkampagne. Neben dem Kehlkopf-operierten Ronaldo Martinez war etwa die todkranke Pam Laffin zu sehen, die wenige Monate nach der Aufzeichnung des Spots an Lungenkrebs gestorben war. Während sie an einem Sauerstoffgerät um Atem ringt, werden ihre beiden Kinder Amanda (12) und Krystell (9) mit großen, traurigen Augen gezeigt. Zigaretten haben ihre Mutter umgebracht, sagt eine plakative Schrift am Schluss. Im Schnitt wurde jeder New Yorker 110 Mal im Jahr mit einer solchen Anzeige konfrontiert.<br />
<P>Mir war das zu brutal, gesteht der Büroangestellte Timothy Mollison, der wie die restlichen gut eine Million Noch-Raucher in New York seine Zigarettenpause auf der Straße absolvieren muss. Ich bin einfach abhängig. Gesundheitsreferent Thomas Frieden glaubt gleichwohl an den heilsamen Effekt und plant schon bald eine neue Serie. Schonungslose Anzeigen wirken, sagt Frieden &#8211; und will auch sonst die Daumenschrauben weiter anzuziehen. Die Zeit für eine weitere Steueranhebung ist gekommen.</P></P></P></P></P></P></P></P></p>
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