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    <title> - Vienna Online</title>
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    <description>Der informative Online-Dienst für Wien mit minütlichen Nachrichten, Wetter, interaktiver Unterhaltung, Chat, Forum, Anzeigendatenbank, Partnerbörse u.v.m.</description>
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    <pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:20:16 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[ÖVP für Verhandlungen mit Türkei ]]></title>
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      <link>http://www.vienna.at/news/om:vienna:oesterreich/artikel/oevp-fuer-verhandlungen-mit-tuerkei/cn/vienna-news-ckramsl-20041002-014556</link>
      <description><![CDATA[ÖVP beharrt auf den Beginn von Beitrittsverhandlungen - Diese müssten  allerdings einen &#8222;offenen Ausgang&#8220; haben und es müsse mehrere  Alternativen, wie z.B. auch eine Partnerschaft, geben", erklärte ÖVP- Klubobmann Molterer.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Molterer hält diese Haltung für &#8222;konsensfähig&#8220;, auch mit der FPÖ, die Aufnahme von Verhandlungen ablehnt. Eine Bindung von Bundeskanzler  Schüssel für sein Verhalten im EU-Rat an einen Mehrheitsentscheid des Parlaments lehnt der ÖVP-Klubobmann ab. Die Sache sei bei Schüssel  &#8222;in guten Händen&#8220; - und der Rechts- und Legislativdienst des  Parlaments habe eine solche Bindung für unmögilch erklärt. 
<p>
Der Wiener FPÖ-Chef und stellvertretende Bundesparteichef Strache  richtete am Samstag in der Diskussion um Österreichs Position zu  einem EU-Beitritt der Türkei warnende Worte an Kanzler Schüssel: Schüssels Vorgehen im EU-Rat sei &#8222;eine Nagelprobe für vieles&#8220; - auch  dafür, &#8222;wie Schüssel die klare Meinung seines Regierungspartners in  dieser Frage berücksichtigt und damit, welche Vertrauensbais für  diese Koalition gegeben ist&#8220;. Strache plädierte für eine  Volksbefragung, zumindest aber eine verbindliche Entscheidung im  Hauptausschuss.

Der außenpolitische Sprecher der ÖVP Spindelegger widersprach  unterdessen dem von der SPÖ vorgelegten Gutachten des  Verfassungsrechtlers Öhlinger, wonach der Kanzler in der Frage der  Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei an einen  Beschluss des Hauptausschusses des Parlaments gebunden werden kann.  Er hält das Gutachten des Rechts- und Legislativdienstes des  Parlaments für richtig, wonach das Parlament Schüssel  keinen  bindenden Auftrag hinsichtlich seines Stimmverhaltens im EU-Rat  mitgeben kann.</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Sat, 02 Oct 2004 13:52:15 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Rekord an Kindergeld-Beziehern im Juni]]></title>
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      <link>http://www.vienna.at/news/om:vienna:oesterreich/artikel/rekord-an-kindergeld-beziehern-im-juni/cn/vienna-news-cwata-20040709-084345</link>
      <description><![CDATA[Mit 165.730 Personen - vorwiegend Frauen - gab es im  Juni 2004 wieder einen Rekord an Beziehern von Kinder- bzw.  Karenzgeld - Männeranteil hat erstmals 4.000er-Grenze überschritten.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Aus den jüngsten Daten des Hauptverbands der  Sozialversicherungsträger geht hervor, dass die Zahl der  Kindergeldbezieher weiter auf 160.213 gestiegen, jene der  Karenzgeldbezieher auf den absoluten Tiefststand von nunmehr 5.517  zurückgegangen ist. 

<p>Von den 165.730 Gesamtbeziehern waren nur 4.030 oder 2,43 Prozent  Männer. In absoluten Zahlen hat der Männeranteil damit zwar einen  Höchstwert erreicht und erstmals die 4.000er-Marke überschritten, in  Prozenten hatte es dagegen im April mit 2,44 Prozent einen höheren  Wert gegeben.

<strong>Drei Jahre lang 436 Euro</strong>Seit Jänner 2002 gibt es das Kindergeld. Die Altfälle des Karenzgeldes laufen Ende 2004 aus. Die Höhe des Karenzgeldes betrug  416 Euro und wurde bei Alleinerziehern eineinhalb Jahre und bei  Inanspruchnahme durch beide Elternteile zwei Jahre gewährt. Das  Kindergeld beträgt nun 436 Euro und wird, wenn beide Elternteile die  Betreuung übernehmen, drei Jahre ausbezahlt. Ein Elternteil kann  maximal zweieinhalb Jahre das Kindergeld in Anspruch nehmen, wobei  der Kündigungsschutz allerdings nur 24 Monate dauert.

Der Kreis der Anspruchsberechtigten für das neue Kindergeld wurde auf Selbstständige, Hausfrauen, Studentinnen und Bäuerinnen  ausgedehnt. Der Bezieherkreis ist damit deutlich gestiegen.</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 16:09:18 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Drogenbande geschnappt]]></title>
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      <description><![CDATA[Drogenkurier auf den Weg nach Graz festgenommen - Dealer flogen im Fitness-Studio auf - Vier Asylwerber belieferten insgesamt 70 Süchtige in Graz mit Drogen.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Vier Asylwerber, die in Europa mit falscher Identität lebten, betrieben einen florierenden Drogenhandel in Graz. Sie konnten nun von der Grazer Polizei in Zusammenarbeit mit Beamten der deutschen Zollfahndung festgenommen werden. Das Quartett steht unter Verdacht, binnen eines Jahres Zwei Kilogramm Heroin und 500 Gramm Kokain im Gesamtwert von 120.000 Euro an 70 Süchtige in Graz verkauft zu haben. Nach der Verhaftung des Drogenkuriers konnten auch die in Graz aktiven Dealer festgenommen werden - gerade nach dem Besuch eines Fitnesscenters.

<p>Bereits Ende März wurde der 22-jährige Alpha J. aus Sierra Leone nach seiner Einreise aus den Niederlanden von deutschen Beamten mit 3,4 Kilogramm Suchtgift verhaftet. Das sichergestellte Suchtgift, 2,3 Kilogramm Marihuana und 1,1 Kilogramm Heroin, mit einem Straßenverkaufswert von 67.000 Euro, war für Graz bestimmt.

<strong>Dealer wohnten unter falschen Namen</strong>Die Drogen sollten von Alif B., 20 Jahre alt, aus Sierra Leone, Dilo A., 18 Jahre alt, aus Guinea, und  Salam S., 16 Jahre alt, aus Guinea, an Süchtige verkauft werden. Die Asylwerber Alif B. und Dilo A., die in Bruck a.d. Mur in einem Heim wohnhaft waren, hatten in Graz unter falschem Namen eine Wohnung angemietet. Von dieser betrieben sie seit Monaten gemeinsam mit dem in Graz wohnhaften Salam S. und dem verhafteten Drogenkurier ihren Suchtgifthandel.

Ende April wurden schließlich Alif B. und Dilo A., als sie gerade ein Fitnesscenter verlassen wollten, festgenommen. Die Festnahme von Salam S. erfolgte kurze Zeit später in einem Wohnheim in Graz. In der Wohnung der Festgenommenen konnte ein Geldbetrag von 16.100 Euro, ein geringe Menge Suchtgift, digitale Fotoapparate und Handys sichergestellt werden.

Die in Graz verhafteten Personen wurden nach den Einvernahmen in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert. Gegen weitere Subdealer wird noch ermittelt und weitere Verhaftungen sind nicht ausgeschlossen. Die Festnahmen wurden erst jetzt von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Drogen (GED) aus fahndungstechnischen Gründen bekannt gegeben.

Redaktion: <a href="mailto:christian.wata@vienna.at" title="Christian Wata">Christian Wata</a></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 12:51:49 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Safaripark Gänserndorf vor dem Aus]]></title>
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      <link>http://www.vienna.at/news/om:vienna:oesterreich/artikel/safaripark-gaenserndorf-vor-dem-aus/cn/vienna-news-cwata-20040709-113224</link>
      <description><![CDATA[Zoo Organisation spricht vom endgültigen Ende für den insolventen Safaripark - Betreuungsvertrag für die Tiere war bis Freitag befristet - Kein ernsthafter Interessent für Fortbetrieb gefunden.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Die vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellten  finanziellen Mittel sind restlos erschöpft, hieß es. Der  Masseverwalter sind sich nun gezwungen, alle noch verbliebenen Tiere  umgehend abzugeben.

<p>Die zahlreichen Organisationen, die in den vergangenen Monaten  Spendengelder für die Tiere des Safariparks gesammelt haben, seien  nun aufgefordert, diese Gelder an Masseverwalter Bruckner  weiterzuleiten und damit die Abgabe der Tiere an geeignete Plätze zu  unterstützen. Betont wurde, dass die zu Jahresbeginn drohende Tötung  der Tiere des Safariparks Gänserndorf erfolgreich abgewendet worden  sei. Nach dem Konkursantrag übernahm die Tierbetreuungs-GesmbH Anfang Februar die Versorgung und Betreuung der Tiere.

Die finanziellen Schwierigkeiten des Tierparks waren im Herbst  2003 bekannt geworden, die Beschäftigten verzichteten wochenlang auf  die Lohnauszahlung, um den Betrieb zu retten. Mitte Jänner musste die Geschäftsführung Konkurs anmelden, in der Folge, seit 22. Jänner,  ist der Safaripark für Besucher geschlossen.

Redaktion: <a href="mailto:christian.wata@vienna.at" title="Christian Wata">Christian Wata</a></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 12:41:52 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Auslands-Strafen im Inland vollstreckbar]]></title>
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      <description><![CDATA[Verkehrssünden im Ausland können bei der Rückkehr aus dem Urlaub unangenehme Folgen haben - Laut ÖAMTC auch Führerscheinentzug möglich - Es wird geraten Strafe vor Ort zu bezahlen.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Derzeit bestehe zwar nur zwischen Deutschland und Österreich ein  so genanntes Vollstreckungsabkommen, so dass die heimischen Behörden  Strafen ab 25 Euro auch hier zu Lande eintreiben - aber auch im  übrigen Ausland sei es besser, die anfallenden Gebühren für Vergehen  zu bezahlen.

<p>Manche Staaten führen &#8222;schwarze Listen&#8220; über ausländische  Verkehrssünder. &#8222;In Tschechien und Ungarn sollen angeblich  Autokennzeichen und Verkehrsdelikt elektronisch gespeichert und bei  Einreise über das eingelesene Kennzeichen verglichen werden.  Jedenfalls wird die Strafe nach der nächsten Einreise sofort fällig,  wenn der Kfz-Besitzer in eine Verkehrskontrolle gerät&#8220;, warnte ÖAMTC- Jurist Hoffer.

<strong>Bei schweren Vergehen in D registriert</strong>In den meisten Fällen werde die Exekutive allerdings versuchen,  sofort nach einem Verkehrsdelikt die Strafe einzutreiben. Wird die  Strafe vom Verkehrssünder nicht beglichen, müsse er mit einer  Beschlagnahme seiner Papiere oder - vor allem in Italien - sogar  seines Fahrzeuges rechnen. Wird dem Verkehrssünder im Ausland der  Führerschein abgenommen, droht in manchen Fällen auch der Verlust der Lenkberechtigung in Österreich. &#8222;Ob die Behörden in Österreich aktiv werden, hängt von der Schwere des Deliktes ab. Bei Trunkenheit am  Steuer oder bei besonders rücksichtloser Fahrweise ist auch der  Führerschein für Österreich weg&#8220;, so Hoffer.

In Deutschland werden österreichische Autolenker bei schweren  Vergehen mit Punkten in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei  registriert. &#8222;Ab einem Stand von 18 Punkten wird der Lenker mit einem Fahrverbot für Deutschland belegt&#8220;, erklärt Hoffer. Ähnliches gelte  auch für Italien, wo im vergangenen Jahr ein Punktesystem eingeführt  worden ist.

Redaktion: <a href="mailto:christian.wata@vienna.at" title="Christian Wata">Christian Wata</a></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 12:39:10 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sommerpause für Nationalrat]]></title>
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      <description><![CDATA[Nationalrat tagt zum letzten Mal vor der Sommerpause - Beschlossen wird dabei die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge für Bauern - Nächste Sitzung am 22. September.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Der Nationalrat absolviert am Freitag seine letzte  Sitzung vor der Sommerpause. Beschlossen wird dabei unter anderem die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge für Bauern. Sie bezahlen  statt bisher 6,5 ab Oktober 7,4 Prozent und damit ebenso viel wie  Arbeiter und Angestellte.  

<p>Die Mehreinnahmen werden für 2005 mit 7,9 Mio. Euro beziffert und sollen die Finanzmisere der Bauernversicherung lindern. Außerdem  soll die Bauernkasse jährlich etwa 20 Mio. Euro aus der Tabaksteuer  erhalten.

Außerdem auf der Tagesordnung der letzten Nationalratssitzung vor  dem Sommer: Die Verlängerung der Antragsfrist für Arisierungs-Opfer  bis Jahresende, die Reparatur der vom Verfassungsgerichtshof  gekippten Leistungsvereinbarungen zwischen Bildungsministerium und  Universitäten und die Mediennovellen. Das Medienpaket und die höheren Bauern-Beiträge werden, da sich ÖVP und FPÖ erst im letzten Moment  einigen konnten, per Fristsetzung und damit ohne Ausschuss-Beratung  beschlossen, was bei der Opposition auf Kritik stößt.

Die erste reguläre Nationalratssitzung nach der Sommerpause ist  für 22. September anberaumt.</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Fri, 09 Jul 2004 08:26:40 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Großbrand in Tulln]]></title>
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      <description><![CDATA[Brand mit Millionenschaden am Donnerstagabend in Tulln - Lagerhalle und Bürgebäude wurden Raub der Flammen - Ursache ist noch unklar.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Großen Schaden hat Donnerstagabend ein Brand in Tulln (Bezirk Tulln)in Niederösterreich angerichtet. Um etwa 22.00 Uhr brach in einer Lagerhalle der Firma Autohaus ein Feuer aus. Als die Feuerwehr eintraf, standen die Halle und ein Bürogebäude bereits in Brand. Die Löscharbeiten wurden von der Feuerwehr Tulln und weiterer 10 Feuerwehren geleistet. Mit Brand aus war laut Sicherheitsdirektion Niederösterreich aber erst in den Morgen- bzw. Vormittagsstunden zu rechnen. Die Schadenshöhe dürfte sich auf etwa 1 Million Euro belaufen.

<p>Personen kamen nicht zu Schaden. Die Brandursache war vorerst noch unklar.</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Fri, 09 Jul 2004 07:54:24 GMT</pubDate>
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    </item>
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      <title><![CDATA[Günter Tolar ist 65]]></title>
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      <description><![CDATA[Günter Tolar wird 65 Jahre alt. Bis zur Pensionierung im Jahr 1999 war er mitarbeiter des ORF. Bekannt wurde er auch durch sein Engagement gegen Diskriminierung und AIDS. ]]></description>
      <content:body><![CDATA[Günter Tolar wird am Freitag, dem 9. Juli, 65 Jahre alt. Seit fünf Jahren ist der frühere ORF-Publikumsliebling in Pension, zur Ruhe gesetzt hat er sich aber längst nicht. Präsent ist er vor allem mit seinem unermüdlichen Engagement gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und - als Gründer und Leiter des Vereins &#8222;Positiv Leben&#8220; - für HIV-Positive und AIDS-Kranke. Dem ORF ist der Autor mehrerer Bücher auch weiterhin verbunden, seit 2001 ist Tolar Mitglied des Publikumsrats.
<p>Günter Tolar war 30 Jahre lang für den ORF tätig und im Laufe seiner Karriere Redakteur, Regisseur, Drehbuchautor, Moderator und Sendungsverantwortlicher in der Unterhaltungsabteilung. Verantwortlich war der ausgebildete Schauspieler unter anderem für Heinz Conrads&#8217; legendäre Samstagssendung, auch &#8222;Dalli Dalli&#8220; wurde von dem gebürtigen Welser von der ersten bis zur letzten Ausgabe betreut. Als Moderator ist er vielen noch heute ein Erinnerung: Die Sendungen &#8222;Wer 3x lügt&#8220;, &#8222;Rätselbox&#8220; und &#8222;Made in Austria&#8220; wurden von ihm geprägt.
<p>In den 90ern veröffentlichte Tolar einige Bücher, unter anderem 1991 &#8222;So ein Theater&#8220;, 1992 &#8222;Sein Mann&#8220;, das für Tolars Outing als Homosexueller ausschlaggebend war, 1994 den Roman &#8222;Wer hat die Karten gemischt&#8220; und 1998 &#8222;Zur Hölle mit mir&#8220;.
<p>Für sein Engagement und seinen Einsatz wurde er 1997 mit dem &#8222;Red Ribbon&#8220;, dem österreichischen &#8222;Aids Oscar&#8220; ausgezeichnet. Tolar ist außerdem Bundessprecher der Initiative SoHo (Sozialismus &amp; Homosexualität) und seit Juni 2000 Delegierte im Bundesparteivorstand der SPÖ.</p></p></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 17:28:55 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Hauptstadtfest St. Pölten abgesagt]]></title>
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      <link>http://www.vienna.at/news/om:vienna:oesterreich/artikel/hauptstadtfest-st-poelten-abgesagt/cn/vienna-news-vpavlicek-20040708-104731</link>
      <description><![CDATA[Aus Pietätsgründen wird das Hauptstadtfest St. Pölten am Freitag abgesagt. Ab Samstag - nach der Staatstrauer für Thomas Klestil - gehen die &#8220;1. Festspiele St. Pölten&#8220; am Domplatz planmäßig über die Bühne.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Wegen des Ablebens von Bundespräsident Thomas Klestil ist das 19. Hauptstadtfest in St. Pölten, das am Freitag über die Bühne gehen sollte, abgesagt. Das hat der geschäftsführende Vizebürgermeister Hans Kocevar (S) am Mittwochvormittag auf Anfrage der APA mitgeteilt. Die Absage erfolge aus Gründen der Pietät. 
<p>Die &#8220;1. Festspiele St. Pölten&#8220; auf dem Domplatz beginnen plangemäß am Samstag. Das gab der Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten auf Wunsch der Betreiber bekannt. Bis zum 17. Juli bietet der &#8222;Festspielverein&#8220; Musical, Tanz und Oper unter freiem Himmel. In der Aussendung wurde betont, dass die Veranstaltungen nach der offiziellen Staatstrauer um Thomas Klestil beginnen und von der Absage des Hauptstadtfestes auf Grund des Ablebens des Bundespräsidenten nicht tangiert sind. 
<p>Den Auftakt am Samstag (20.00 Uhr) bildet eine &#8220;1001 Nacht Gala&#8220; des Staatsopernballetts Cairo und &#8222;Sheherazade&#8220; mit dem Ballett St. Pölten. Dem Kindermusical &#8222;Simba der Löwe&#8220; (11. Juli) folgt die Verdi-Oper &#8222;Nabucco&#8220; (15. Juli) mit Chor und Orchester der Stagione d&#8217;Opera Italiana und Solisten der Arena di Verona. Zu Maurice Ravels &#8222;Bolero&#8220; wird am 16. Juli das Salzburg Ballett tanzen. 
<p>Zum Ausklang am 17. Juli steigt die &#8222;Nacht der Musicals&#8220; mit einem internationalen Ensemble aus den Niederlanden, USA und Deutschland. Dabei sind die größten Hits aus bekannten Musicals - von &#8222;Cabaret&#8220; und &#8222;Jesus Christ Superstar&#8220; über &#8222;Cats&#8220; und &#8222;Evita&#8220; bis zu &#8222;Les Miserables&#8220; - zu hören. 
<p>Als künstlerischer Leiter der &#8222;Festspiele St. Pölten&#8220; fungiert Michael Fichtenbaum, Leiter der Ballettschule St. Pölten. Organisator ist der Grazer Simon Kollegger, der seit Jahren Musicals und Dance-Shows im In- und Ausland veranstaltet. 
<p><p><a href="http://www.festspiele-stpoelten.at" rel="external" onmousedown="this.target='_blank';" title="Festspiele St. Pölten">Festspiele St. Pölten</a></p></p></p></p></p></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 17:16:06 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Flaggenparade für Fischer]]></title>
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      <description><![CDATA[Eine Flaggenparade wurde zu Ehren des neuen Staatsoberhaupts abgehalten. Der am Donnerstag angelobte Bundespräsident Heinz Fischer schritt erstmals die Gardeformation ab.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Mit der Flaggenparade vor dem Äußeren Burgtor am Wiener Heldenplatz sind Donnerstag Nachmittag die Feierlichkeiten anlässlich der Angelobung des neuen Bundespräsidenten Heinz Fischer abgeschlossen worden. Das Staatsoberhaupt legte dabei auch Blumenkränze am Grab des Unbekannten Soldaten sowie im Weiheraum zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus nieder. Am Beginn der Feierlichkeit, zu der sich die komplette Regierung, die Familie Fischers, zahlreiche Abgeordnete und viele Schaulustige eingefunden hatten, war Fischer erstmals, begleitet von Verteidigungsminister Günther Platter (V) und Generalstabschef Roland Ertl, die Gardeformation abgeschritten.
<p>Angesichts des Todes von Fischers Vorgänger Thomas Klestil waren die Feierlichkeiten anlässlich der Angelobung Fischers auf ein Minimum reduziert worden. So entfiel etwa das geplante Fest für die Bevölkerung sowie ein Empfang für geladene Gäste in der Hofburg.</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 17:03:46 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kommission prüft Todesfälle in Gefängnissen]]></title>
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      <description><![CDATA[Im Zusammenhang mit Todesfällen im Strafvollzug hat Justizministerin Miklautsch eine Kommission eingesetzt, die die Vorkommnisse in den betroffenen Justizanstalten Stein, Göllersdorf und Schwarzau prüfen soll.]]></description>
      <content:body><![CDATA[ Das vierköpfige Experten-Team habe  dabei weit gehend freie Hand, betonte man im Ministerium. &#8222;Die Kommission ist unabhängig und hat sich an keinerlei Vorgaben  zu halten. Auch nicht was den Zeithorizont betrifft&#8220;, erklärte  Pressesprecher Martin Standl. Am Ende wird es laut  Standl einen schriftlichen Bericht geben, von dem das weitere  Vorgehen und allfällige Konsequenzen abhängen werden.
<p>
Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft nur im Fall jener 27- jährigen Frau, die in ihrer Zelle in der Schwarzau an Erbrochenem  erstickt ist. Jener Häftling, der sich in einer Art Gitterkäfig in  Göllersdorf erhängt hat, ist vorerst nicht Gegenstand von amtswegigen Erhebungen. Im Fall des im Juni 2001 in Stein umgekommenen Ernst S.  galten diese wiederum als längst abgeschlossen: Die Anklagebehörde  fand keine Indizien für ein schuldhaftes Verhalten der  Justizwachebeamten und des Anstaltsarztes.

Die Wiener Stadtzeitung &#8222;Falter&#8220; hat in ihrer aktuellen Ausgabe  allerdings Fotos veröffentlicht, die Ernst K. blutverschmiert, mit  gebrochener Nase und zugestopftem Nasenloch in einer kleinen  &#8222;Sonderzelle&#8220; zeigen. Der Mann ist an einer Hand und an beiden Füßen  auf dem Rücken mit Lederriemen an ein Bett gegurtet. Aus dem Mund des Toten rinnt Blut. Aus dem Ministerium verlautet dazu, dass die  Staatsanwaltschaft im Hinblick darauf ihre Ermittlungen wieder  aufnehmen könnte. &#8222;Die Fotos sind niemals im Besitz der Justiz  gewesen. Man hat sie nicht gekannt&#8220;, so der Pressesprecher.
</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 12:35:50 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[ÖAMTC warnt vor Alkopops]]></title>
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      <description><![CDATA[ Bei Partys sind sie der Renner, im Straßenverkehr  können Alkopops, süße Mischgetränke, folgenschwere Wirkung haben.]]></description>
      <content:body><![CDATA[&#8222;Die Gefahr liegt in der vermeintlichen Harmlosigkeit ihres  Geschmacks&#8220;, betonte ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. Pro Disco -Nacht und Person werden bis zu acht Alkopops getrunken - das  entspreche zehn bis 14 Schnäpsen. Die Gefährlichkeit der Wirkung  werde unterschätzt.
<p>
In der süßen Mischung aus Rum oder Wodka mit Limonade steckt pro  Flasche zumindest ein Stamperl Hochprozentiges, ohne danach zu  schmecken. Das picksüße Getränk eliminiert die größte Hemmschwelle  für Alkohol-Einsteiger, den Ekel vor dem bitteren Geschmack, so  Donosa. Die Flaschen wirken zudem cool und trendy.

Für den ÖAMTC ist Alkohol am Steuer ein Dauerthema: &#8222;Angesichts  der steigenden Unfallzahlen braucht es wirksame Maßnahmen&#8220;, fordert  Chefjurist Hugo Haupfleisch. &#8222;Bessere Aufklärung über die rechtlichen Folgen des Lenkens unter Alkohol- und Drogeneinfluss ist gefragt.&#8220;  Außerdem seien Zielgruppen gerechte Meinungsbildungs-Kampagnen nötig, bei denen sowohl positive Motivation als auch Abschreckung im  Vordergrund stehen.
</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 10:55:44 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Heinz Fischer als Bundespräsident angelobt]]></title>
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      <description><![CDATA[Heinz Fischer ist nun auch offiziell österreichisches Staatsoberhaupt - Auch Präsidenten-Witwe Margot Klestil-Löffler unter den Gästen.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Der langjährige Nationalratspräsident sprach am  Donnerstag in der Bundesversammlung die Gelöbnisformel. Auf einen  Zusatz verzichtete er. Seine Amtsvorgänger hatten dem Gelöbnis noch  den Zusatz &#8222;So wahr mir Gott helfe&#8220; beigefügt.
<p>
Fischer übernimmt das Präsidentenamt vom Kollegium der  Nationalratspräsidenten, die das Amt seit dem Ableben von Thomas  Klestil inne gehabt hatten. Unter den rund 1.000 Gästen im  historischen Reichsratssaal des Parlaments befand sich u.a. Fischers  einzig noch lebender Vorgänger Kurt Waldheim.
<strong>Margot Klestil-Löffler unter den Gästen</strong>
Auch die Witwe des vor zwei Tagen verstorbenen Klestil, Margot  Klestil-Löffler, wohnte der Zeremonie bei. Ebenfalls unter den Gästen fand sich die Witwe von Ex-Präsident Rudolf Kirchschläger, Herma  Kirchschläger.

Nach der Angelobung Fischers findet eine Trauersitzung des  Nationalrats und des Bundesrats statt, in der das offizielle  Österreich des verstorbenen Bundespräsidenten gedenken wird.
<strong>Fest für die Bevölkerung wurde abgesagt</strong>
Anschließend werden sich Fischer sowie die Spitzen von Regierung  und Parlament in die Präsidentschaftskanzlei begeben, um am Sarg dem  Verstorbenen ihre Reverenz zu erweisen. Ab 14 Uhr wird der Sarg in  der Hofburgkapelle aufgebahrt, wo die Bevölkerung noch bis  Freitagabend die Möglichkeit hat, vom Verstorbenen Abschied zu  nehmen.

In der Präsidentschaftskanzlei wird am frühen Nachmittag die  Bundesregierung dem neuen Bundespräsidenten ihre Demissionierung  anbieten, die - dem Usus entsprechend - nicht angenommen wird. Die  traditionelle Flaggenparade am Heldenplatz zu Ehren des neuen  Bundespräsidenten wird auf ein Minimum reduziert. Das geplant  gewesene Fest für die Bevölkerung wurde abgesagt.
</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 10:56:39 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[3,8 Millionen Euro warten im Lotto]]></title>
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      <description><![CDATA[3,8 Millionen Euro könnte es am Sonntag bei Lotto &#8220;6 aus 45&#8220; zu gewinnen geben, denn niemand schaffte es, die sechs Richtigen 2, 16, 23, 30 31 und 40 zu erraten.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Im Topf blieben mehr als 2,1 Millionen Euro, berichteten die Lotterien. Es ist der siebente Doppeljackpot heuer, aus zwei davon wurde ein dreifacher.
<p>
Vier Glückspilze tippten einen Fünfer mit der Zusatzzahl 21, der jeweils 57.400,40 Euro bringt. Die Joker Zahlenkombination 690912 hatte nur ein Steirer auf seinem Lotto-Normalscheinen. Er nutzte die Möglichkeit, mit einer Quittung drei Joker zu spielen und die dritte Zahl war es, die ihm mehr als 277.000 Euro brachte.
</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 10:21:05 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Retriever verletzte Elfjährigen schwer]]></title>
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      <description><![CDATA[Von einem Hund gebissen und am Arm schwer verletzt wurde am Mittwoch ein elfjähriger Schüler in Elsbethen bei Salzburg.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Der Bub war in dem Haus zu Besuch. Der Hund saß vor der Haustür und war angeleint. Als der Elfjährige vorbeiging, biss der Hund dem Buben völlig grundlos in den Arm, teilte die Gendarmerie mit.
<p>
Das Kind wurde mit der Rettung in die Kinderchirurgie des Landeskrankenhauses eingeliefert. Bei dem Hund handelt es sich um einen Retriever, der bisher nicht auffällig war.
</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 10:08:33 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Siebenjähriger stach sich Schere in Bauch]]></title>
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      <description><![CDATA[Beim Öffnen eines Geburtstagsgeschenks hat sich ein siebenjähriger Bub in Höchst (Bezirk Bregenz) am Mittwochnachmittag eine rund 20 Zentimeter lange Schere in den Bauch gerammt.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Der Bub erlitt innere Verletzungen unbestimmten Grades. Angaben der Sicherheitsdirektion zufolge war er beim Auspacken des Geschenks ausgerutscht. 
<p>
Die Gendarmerie war von seiner Mutter verständigt worden, die ihren Sohn bis zum Eintreffen der Rettung versorgte. Nach der Erstbehandlung lieferte ihn der Notarzt in das Landeskrankenhaus Bregenz ein.
</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 10:05:15 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Erste F-5 Abfangjäger in Graz gelandet]]></title>
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      <description><![CDATA[Die ersten vier F-5E &#8222;Tiger&#8220;-Abfangjäger aus der  Schweiz, die die Draken bis zur Einführung des Eurofighter 2007  ersetzen bzw. unterstützen sollen, sind am Mittwochabend in Graz  gelandet.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Am Freitag sollen sie dann offiziell präsentiert werden. Gegen 21.00 Uhr kamen die Flugzeuge am Grazer Fliegerhorst Nittner  des Bundesheeres an. 
<p>
Im Zuge eines Festaktes werden sie am Freitag vom für  Militärfragen zuständigen Bundesrat Samuel Schmid an seinen  österreichischen Amtskollegen Platter übergeben. Bis zum nächsten  Jahr wurden gesamt zwölf &#8222;Tiger&#8220;-Jets von der Schweizer Luftwaffe  geleast. Die nächsten vier &#8222;Tiger&#8220; folgen zum Jahreswechsel, die  letzten vier Mitte des Jahres 2005.Redaktion: <a href="mailto:michael.grim@vienna.at" title="Michael Grim"><em>Michael Grim</em></a></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 09:58:43 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Amtsantritt Fischers von Klestils Tod überschattet]]></title>
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      <description><![CDATA[Überschattet von der Staatstrauer für Thomas Klestil  wird am Donnerstag der neue Bundespräsidenten Heinz Fischer sein Amt  antreten. ]]></description>
      <content:body><![CDATA[Nach der Angelobung Fischers um 10.15 Uhr vor der  Bundesversammlung findet eine Trauersitzung des Nationalrats und des  Bundesrats statt, in der das offizielle Österreich des verstorbenen  Bundespräsidenten gedenken wird. 
<p>
Anschließend werden sich Fischer sowie die Spitzen von Regierung  und Parlament in die Präsidentschaftskanzlei begeben, um am Sarg dem  Verstorbenen ihre Reverenz zu erweisen. Ab 14 Uhr wird der Sarg in  der Hofburgkapelle aufgebahrt, wo die Bevölkerung noch bis  Freitagabend die Möglichkeit hat, vom Verstorbenen Abschied zu  nehmen.

In der Präsidentschaftskanzlei wird am frühen Nachmittag die  Bundesregierung dem neuen Bundespräsidenten ihre Demissionierung  anbieten, die - dem Usus entsprechend - nicht angenommen wird. Die  traditionelle Flaggenparade am Heldenplatz zu Ehren des neuen  Bundespräsidenten wird auf ein Minimum reduziert. Das geplant  gewesene Fest für die Bevölkerung wurde abgesagt.
<li><a href="http://www.vienna.at/engine.aspx/page/vienna-article-index-page/dc/om:vienna:klestil" rel="external" onmousedown="this.target='_blank';" title="Österreich trauert um Klestil">Österreich trauert um Klestil</a></li></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 07:47:58 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kajakfahrer auf der Donau bei Linz vermisst]]></title>
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      <link>http://www.vienna.at/news/om:vienna:oesterreich/artikel/kajakfahrer-auf-der-donau-bei-linz-vermisst/cn/vienna-news-mgrim-20040708-072135</link>
      <description><![CDATA[Ein 65-jähriger Kajakfahrer aus Leonding bei Linz,  der auf der Donau bei Linz unterwegs war, wird seit  Mittwochnachmittag vermisst.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Zeugen beobachteten, dass der  Wassersportler kenterte und unterging. Sein leeres Boot wurde später  gefunden. Der Unfall passierte bei Ottensheim auf der Donau oberhalb von  Linz. Zwei nachkommende Kajakfahrer sahen, dass der Pensionist  kenterte und sich an sein Boot klammerte. Noch bevor sie ihm zu Hilfe kommen konnten, ging er unter. Eine Frau am Ufer wurde ebenfalls  Zeugin des Unglücks. Sie alarmierte die Gendarmerie.
<p>
Daraufhin lief eine groß angelegte Suchaktion an, an der sich  neben der Gendarmerie und der Linzer Polizei auch ein Hubschrauber  des Innenministeriums beteiligte sowie die Schifffahrtspolizei und  die freiwilligen Feuerwehren von Ottensheim und Wilhering und die  Linzer Berufsfeuerwehr.

Das leere Boot wurde wenig später in Puchenau angeschwemmt. Durch  einen darin gefundenen Ausweis konnte die Identität des Vermissten  geklärt werden. Feuerwehr-Taucher begannen mit der Suche unter  Wasser. Erschwert wurde sie durch die starke Strömung an der  Unfallstelle und die schlechte Sicht, die nur etwa zehn Zentimeter  beträgt.
</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2004 07:25:57 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Mock im Krankenhaus]]></title>
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      <description><![CDATA[Mock mit Notfall-Hubschrauber ins Lorenz-Böhler-Krankenhaus gebracht - Der ehemalige Außenminister soll unglücklich gestürzt sein - Nur ambulante Versorgung notwendig.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Der frühere Außenminister und Vizekanzler Alois Mock (70) ist Mittwoch nachmittag im Wiener Volksgarten zusammen gebrochen. Er wurde mit einem Notfall-Hubschrauber in das Lorenz-Böhler-Krankenhausgebracht. Das berichteten Augenzeugen der APA. 
 
<p>Mock ist entgegen ersten Meldungen vom ÖAMTC-Notfallhubschrauber Christophorus 9 nicht ins Wiener AKH, sondern in das Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus geflogen worden. Bei seinem Sturz in der Wiener Innenstadt hat sich Mock eine leichte Verletzung zugefügt. Der Nasenbeinbruch wird vom ärztlichen Direktor Harald Hertz ambulant versorgt. Eine Operation ist nicht notwendig. Mock wird in Kürze das Spital wieder verlassen können.</p>]]></content:body>
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      <pubDate>Wed, 07 Jul 2004 15:40:33 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Zwei Jahre Haft für Bubenschänder]]></title>
      <dc:creator>apa</dc:creator>
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      <description><![CDATA[Kärntner ist am Klagenfurter Landesgericht wegen Unzucht mit Minderjährigen für zwei Jahren verurteilt worden - Er hatte sich vier Jahre lang am Sohn seiner Nachbarn vergangen.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Mit Süßigkeiten verleitete der 54-jähriger Pensionist im Jahr 2001 den damals vierjährigen Nachbarsbuben zu unsittlichen Handlungen. Dies ging drei Jahre lang so weiter, bis der Bub sich seiner älteren Schwester anvertraute, die wiederum die Eltern informierte, welche die Polizei einschalteten. Vor Gericht gestand der Mann seine Taten.&nbsp; &nbsp; 
<p>Warum er denn das gemacht habe, wollte Vorsitzender Norbert Jenny wissen. &#8222;Ich kann es mir nicht erklären&#8220;, gab der Mann zur Antwort. Im Jahr 1999 habe er mehrere Gehirnblutungen erlitten. Ein Gutachten des psychiatrischen Sachverständigen Max Neumann attestierte dem Pensionisten, der inzwischen nur mehr über einen Intelligenzquotienten von 75 verfügt, als Folge des Gehirnschadens &#8222;ein eingeschränktes ethisches und moralisches Urteilsvermögen&#8220;.&nbsp; &nbsp; 
<p>Mildernd werteten die Schöffen nicht nur die Geistesschwäche des 54-Jährigen, sondern auch die teilweise erfolgte finanzielle Wiedergutmachung, die er geleistet hat. Er zahlte den Eltern seines Opfers, das sich in psychologischer Behandlung befindet, 2.000 Euro. Staatsanwalt Bernhard Kaplaner gab keine Erklärung ab, das Urteil ist somit noch nicht rechtskräftig.</p></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Wed, 07 Jul 2004 15:01:36 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[ATVplus startet neue Jugendsendung]]></title>
      <dc:creator>apa</dc:creator>
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      <description><![CDATA[&#8222;Kein Thema ;-)&#8220; geht ab 25. Juni bei ATVplus auf Sendung - Das neue Format ist für Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren gedacht - Sendeplatz wird der Sonntag Vorabend.]]></description>
      <content:body><![CDATA[15- bis 20-Jährige Zuschauer sollen bei ATVplus eine neue Plattform bekommen. Die Sendung wird &#8222;Kein Thema ;-)&#8220; heißen, bietet aber genau das Gegenteil: Jugendliche diskutieren &#8222;frech, trotzdem informativ, intim, aber nicht peinlich&#8220; über Themen, die sie beschäftigen. Start ist laut <a href="http://www.atvplus.at" rel="external" onmousedown="this.target='_blank';" title="ATVplus-Homepage">ATVplus-Homepage</a> am 25. Juli, Sendeplatz wird der Sonntag Vorabend. 
 
<p>Moderiert wird die Sendung von Sara Alavi-Kia (16) und Chantal Stummer (18). &#8222;Kein Thema ;-)&#8220; hat drei Teile: Ein &#8222;Talk&#8220; für ein &#8222;ernstes Thema&#8220;, Abstecher zu &#8222;Jugendtreffs&#8220; und Diskussionen um &#8222;Sex & Liebe&#8220;. Ziel des Privatsenders: Man will ein &#8222;wöchentliches &#8217;must&#8217; im Fernsehalltag junger Menschen&#8220; schaffen.</p>]]></content:body>
      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 12:57:47 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ferien in West- und Südösterreich]]></title>
      <dc:creator>apa</dc:creator>
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      <description><![CDATA[Rund 730.000 Schüler in Vorarlberg, Tirol, Salzburg,  Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark erhalten am Freitag ihre Zeugnisse und starten anschließend in die neunwöchigen Sommerferien.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Schulbeginn ist für sie wieder am 13. September (15. September für  die Höheren Schulen). Auch in den deutschen Bundesländern Bremen,  Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beginnen die  Ferien.  ****

<p>Die Autofahrerclubs rechnen daher mit umfangreichen Staus auf den  Nord-Süd-Verbindungen in Richtung Adria. Nadelöhre auf dem Weg in den Süden sind der Tauerntunnel und der Katschbergtunnel. Probleme wird  es aber auch auf der A1 Richtung Wien und der Ostautobahn (A4) in  Richtung Ungarn bzw. Südosteuropa geben.

Außerdem werden Großbaustellen auf der Südautobahn (A2) im  steirischen Packabschnitt zwischen Modriach und Steinberg sowie im  Großraum von Klagenfurt den Autofahrern Geduld abverlangen. Mit  längeren Grenzaufenthalten ist an den Übergängen Nickelsdorf,  Klingenbach und Heiligenkreuz Richtung Ungarn sowie in Spielfeld und  vor dem Karawanken-Tunnel (A11) Richtung Slowenien zu rechnen.

Redaktion: <a href="mailto:christian.wata@vienna.at" title="Christian Wata">Christian Wata</a></p>]]></content:body>
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      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 13:03:54 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Prinzhorn für Sonn- und Feiertagsarbeit]]></title>
      <dc:creator>apa</dc:creator>
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      <description><![CDATA[Dritter Nationalratspräsident will mit Abschaffung von Fenstertagen beginnen - Donnerstag-Feiertage könnten auf Freitage verlegt werden.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Mit dem Industriellen und Dritten Nationalratspräsidenten Thomas Prinzhorn hat sich nun auch ein FPÖ-Politiker in die aktuelle Arbeitszeitdiskussion eingeklinkt. In einem Interview für die morgen, Donnerstag, erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins &#8222;News&#8220; fordert Prinzhorn ein flexibles Arbeitszeit-Modell, das Sonntags- und Feiertagsarbeit zulässt. &#8222;Wir sollten es schrittweise angehen und bei der Abschaffung von so genannten Fenstertagen beginnen. Donnerstag-Feiertage könnten auf Freitage verlegt werden.&#8220;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<p>Kritik übt Prinzhorn an Institutionen wie Arbeiterkammer (AK) und Wirtschaftskammer (WKÖ), die der Industrielle als &#8222;Gralshüter der Feiertage&#8220; bezeichnet. Einen Rüffel erteilt er dabei dem Chef der Wirtschaftskammer, Christoph Leitl: &#8222;Wenn Leitl sagt &#8217;Sonntags nie&#8217;, kann ich nur sagen, Sonntag spielt sich rund um Österreich schon längst alles ab.&#8220; Als &#8222;Bremser&#8220; von Reformen im Arbeits- und Wirtschaftsbereich ortet Prinzhorn öffentlich Bedienstete in der Politik: &#8222;Der geschützte Bereich, die Beamten und öffentlich Bediensteten, sind nach wie vor dominant, vor allem beim großen Regierungspartner ÖVP.&#8220;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; 
<p>In den derzeit &#8220;überregulierten Rahmenbedingungen&#8220; sieht der Papierindustrielle massive Nachteile für den Wirtschaftsstandort Österreich. Seine jüngste Betriebsgründung in Ungarn begründete Prinzhorn im &#8222;News&#8220;-Interview mit flexibleren Arbeitsbedingungen in dem neuen EU-Land: &#8222;Die Wirtschaft weicht dem Kostendruck in regulierten Systemen aus. In Ungarn muss ich nicht diskutieren, ob 38 oder 40 Stunden pro Woche gearbeitet wird.&#8220; Prinzhorn weiter: &#8222;Die globalisierte Wirtschaft geht dorthin, wo der Standort entspricht.&#8220;</p></p>]]></content:body>
      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 12:52:42 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Viertägige Staatstrauer für Thomas Klestil]]></title>
      <dc:creator>apa</dc:creator>
      <link>http://www.vienna.at/news/om:vienna:oesterreich/artikel/viertaegige-staatstrauer-fuer-thomas-klestil/cn/vienna-news-vpavlicek-20040707-112922</link>
      <description><![CDATA[Für den verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil wurde eine viertägige Staatstrauer angeordnet. Ab Mittwoch Mittag Aufbahrung in der Präsidentschaftskanzlei - Staatsbegräbnis am Samstag.]]></description>
      <content:body><![CDATA[Österreich steht im Zeichen der Trauer um den in der vergangenen Nacht verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil (71). Die Bundesregierung hat am Vormittag in einem Sonderministerrat eine viertägige Staatstrauer beschlossen. Ab Mittag wird der Sarg Klestils in der Präsidentschaftskanzlei aufgebahrt, für Samstag ist das Staatsbegräbnis vorgesehen. Verfassungsgemäß haben bis zur Angelobung des neuen Bundespräsidenten Heinz Fischer am morgigen Donnerstag die drei Nationalratspräsidenten die Funktionen des Bundespräsidenten übernommen. 
<p>Klestil ist gestern um 23.33 Uhr - 36 Stunden vor Ende seiner Amtszeit - an den Folgen seines am Montag erlittenen Herzstillstandes gestorben. Als Todesursache nannten die Ärzte ein Multi-Organversagen, &#8222;ein gesamtes Organversagen, das fast kein Organ ausgespart hat&#8220;. Der ärztliche Leiter des AKH, Reinhard Krepler, sagte, &#8222;es hat leider unsere ärztliche Kunst nicht ausgereicht, um das Steuer herumzureißen&#8220;. 
<p><strong>Aufbahrung am Mittwoch ab 12 uhr</strong><p>Die Aufbahrung Klestils beginnt heute um 12.00 Uhr im Jagdzimmer der Präsidentschaftskanzlei. Zuerst werden die Bundesregierung und die Mitglieder der Präsidialkonferenz vom verstorbenen Staatsoberhaupt Abschied nehmen. Ab 12.30 Uhr findet dann eine öffentliche Aufbahrung statt. Bis 20.00 Uhr besteht heute die Möglichkeit für die Bevölkerung, von Klestil Abschied zu nehmen. Morgen wird die Aufbahrung in der Präsidentschaftskanzlei zunächst von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr fortgesetzt. Um 10.15 Uhr beginnt dann im Parlament die Angelobung des neuen Bundespräsidenten Fischer. Ab morgen 13.30 Uhr und am Freitag ab 9.00 Uhr wird die Bevölkerung dann in der Hofburgkapelle Gelegenheit haben, Abschied zu nehmen. Bereits heute vormittag wurden als Zeichen der Trauer vor der Hofburg Rosen niedergelegt. 
<p>Am Donnerstag, wird der National- und der Bundesrat - im Anschluss an die Angelobung Fischers - in einer Trauersitzung des verstorbenen Staatsoberhauptes gedenken. Für Samstag ist dann das Staatsbegräbnis vorgesehen. Zunächst wird es ein Requiem im Stephansdom geben. Danach wird der Sarg zum Zentralfriedhof gebracht, wo ab 14.30 Uhr die Beisetzung in der Präsidentengruft stattfinden wird. Für das verstorbene Staatsoberhaupt ist dabei auch in militärischer Kondukt vorgesehen. 
<p><strong>Staatstrauer bis Samstag</strong><p>Die von der Regierung beschlossene Staatstrauer bedeutet, dass alle bundeseigenen Gebäude für die Dauer von vier Tagen mit der Trauerbeflaggung versehen werden. Ein entsprechendes Ersuchen, dem Beispiel des Bundes zu folgen, ist an alle Landeshauptleute für deren Wirkungsbereich ergangen. Auch wurden die Bundestheater eingeladen, vor Beginn der Theaterveranstaltungen, in geeigneter Weise eine Minute des stillen Gedenkens zu ermöglichen. Ein gleiches Ersuchen ist an die öffentlichen Schulen für den morgigen Unterrichtstag ergangen. 
<p>Der Tod Klestils hat auch den Auftakt der Nationalratssitzung überschattet. Sie wurde mit einer Trauerminute eingeleitet. Die Loge des Bundespräsidenten war mit einem Bukett mit weißen Rosen geschmückt. Praktisch alle Abgeordneten drückten ihre Anteilnahme mit den Angehörigen des verstorbenen Staatsoberhaupts aus. Kein Mandatar nutzte die ihm zustehende Redezeit aus. Auf jegliche Polemik wurde verzichtet. Viele Mandatare hatten sich schwarz gekleidet. Das Nationalratspräsidium, das bis zur morgigen Angelobung Fischers die Amtsgeschäfte des Bundespräsidenten übernommen hat, würdigte das Wirken Klestils. Nationalratspräsident Andreas Khol erklärte, &#8222;die Republik ist stärker geworden unter seiner Führung&#8220;. 
<p><strong>Würdigungen seiner Weggefährten</strong><p>Fischer unterstrich das gute Verhältnis zwischen ihm und seinem verstorbenen Vorgänger: &#8222;Unser Verhältnis war nicht nur herzlich, sondern sehr herzlich.&#8220; Klestil habe in den vergangenen Wochen &#8222;alles getan, um die Amtsübergabe harmonisch, reibungslos, freundschaftlich&#8220; zu gestalten. Schüssel erklärte beim Sonderministerrat, mit Klestil habe Österreich &#8222;eine große Persönlichkeit, einen überzeugten Österreicher und Europäer verloren, der sein Leben in den Dienst seines Landes und anderer Menschen gestellt hat.&#8220; Für die FPÖ sagte Vizekanzler Hubert Gorbach, mit Klestil &#8222;verlässt uns ein großer Diplomat und ein umsichtiger und vorausschauender Staatsmann&#8220;. SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer sagte, Österreich verliere mit Klestil eine &#8222;staatspolitische Persönlichkeit von großem Format&#8220;. Der Grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen würdigte Klestil als &#8222;große Persönlichkeit&#8220;. Vertreter der Sozialpartner würdigten ebenfalls das Wirken des verstorbenen Bundespräsidenten. 
<p>Auch die Repräsentanten der christlichen Kirchen würdigten den verstorbenen Bundespräsidenten. Klestil habe seinen katholischen Glauben in der Öffentlichkeit nicht versteckt, so Kardinal Christoph Schönborn . Die evangelische Kirche verweist darauf, dass Klestil die Evangelischen immer &#8222;voll respektiert und unterstützt&#8220; habe. Zum Zeichen der Trauer über den Tod des Staatsoberhaupts läutete heute um 8 Uhr die Stephanusglocke des Stephansdoms fünf Minuten lang. 
<p>Beileidskundgebungen sind auch bereits aus dem Ausland eingetroffen. So kondolierten u.a. die USA, Frankreich und Deutschland.</p></p></p></p></p></p></p></p></p></p></p>]]></content:body>
      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 13:10:07 GMT</pubDate>
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