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Roma-Familien in Rom im Hungerstreik

Eine Roma-Frau mit ihrem Kleinkind. Eine Roma-Frau mit ihrem Kleinkind. - © APA
Die männlichen Mitgliedern einer Gemeinschaft aus 200 Roma, deren Barackenlager in Rom vergangene Woche zwangsmäßig geräumt und abgerissen wurde, sind in den Hungerstreik getreten.

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Sie protestieren damit gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen, der Roma-Familien, die vorübergehend in einem verwahrlosten Messegelände in der Ewigen Stadt untergebracht wurden. Hier sollen sie bleiben, bis sie kommende Woche in eine von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Siedlung in Castel Romano außerhalb Roms ziehen werden, berichteten italienische Medien am Donnerstag.

Wohn-Container abgerissen

"200 Menschen müssen in einem Raum ohne Fenster und wenigen Toiletten ausharren. Bagger haben unsere Container mit all unseren Sachen abgerissen. Unsere Kinder können nicht mehr in die Schule gehen", protestierte ein Sprecher der Roma-Gemeinde bei einem Treffen mit dem römischen Bürgermeister Gianni Alemanno.

Strenge Kampagne gegen illegale Roma-Siedlungen

Rund 8.000 Roma leben in der italienischen Hauptstadt. Die Gemeinde Rom hat in den letzten Jahren eine strenge Kampagne gegen illegale Roma-Siedlungen geführt. Ein Sprecher der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio bemängelte jedoch, dass die Räumung illegaler Siedlungen in den vergangenen Jahren nur zur Bildung weiterer Barackendörfer geführt habe.

Information für besseres Miteinander

Sant'Egidio engagiert sich seit drei Jahrzehnten für die Roma in Italien. Die katholische Gemeinschaft fordert sichere Unterkünfte, aber auch Bildungsmaßnahmen für minderjährige Roma. Zudem müsse den Bewohnern der an die Siedlungen grenzenden Stadtviertel die Angst vor den Roma genommen werden, indem man sie besser über das Leben der Minderheit informiert.

(APA)



Kommentare 1
  1.  Unglaublich wie sich diese Gäste im Gastgeberland gegenüber ihren Gastgebern benehmen. Offenbar glauben diese Gäste bereits sie seien in A, denn hier ist ein solches Benehmen gegenüber dem Gastgeberdas inzwischen Normalität.
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