Riesige Cannabis-Plantage direkt neben Polizei-Areal in Wien-Floridsdorf entdeckt

Diese riesige Cannabis-Plantage wurde direkt neben dem Polizei-Areal betrieben
Diese riesige Cannabis-Plantage wurde direkt neben dem Polizei-Areal betrieben - © LPD Wien
Ganz schön dreist: Ausgerechnet neben dem Areal der Polizeihundeausbildung in Wien-Floridsdorf soll ein Mann aus NÖ in einer Lagerhalle eine der größten Cannabisplantagen betrieben haben, die der städtischen Polizei je untergekommen ist.

Auf zwei Räume verteilt wuchsen in dem Objekt nicht weniger als 734 Cannabispflanzen. Ein 27-jähriger Mann wurde festgenommen, er ist laut Polizei allerdings nicht geständig.

Polizeihund erschnüffelte Riesen-Cannabis-Plantage

Die Polizisten wurden aufgrund der feinen Nase eines Polizeihundes auf die Plantage aufmerksam. Vor der Halle schlug das Tier an, daraufhin legten sich die Beamten (LKA Ast-Nord, Gruppe Lochmahr/Oberst Horst Zeilinger) auf die Lauer. Gegen 8.50 Uhr tauchte schließlich ein Mann auf, der einen Wasserschlauch von einem Hydranten zu der Halle führen wollte. Die Ermittler hielten den Verdächtigen an und durchsuchten das Objekt.

Rekordfund für die Wiener Polizei in Floridsdorf

Im Inneren bot sich selbst für die erfahrenen Polizisten ein seltener Anblick. “Es war eine der größten Plantage, die wir jemals gefunden haben “, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Eine Privatfirma mit vier Mitarbeitern rückte an, um die Pflanzen zu ernten. In der Wohnung des Verdächtigen wurden zusätzlich 32 prall gefüllte Säcke mit tiefgekühltem Marihuanakraut und ein Müllsack mit trockenem Marihuanakraut sichergestellt.

Trotz des Fundes ist der Mann nicht geständig. Er wurde in die Justizanstalt Josefstadt gebracht. “Er sagt, dass er es nicht weiterverkauft hat”, meinte Hahslinger. Warum der 27-Jährige seine – sehr gut abgedichtete – Plantage ausgerechnet neben einer Polizeistation betrieben hat, könnte an seiner Ortsunkenntnis gelegen haben. “Der Verdächtige kommt aus Niederösterreich, vielleicht wusste er es nicht, aber es ist schon sehr dreist”, so Hahslinger.

(apa/red)

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