Rettungssanitäter als Geburtshelfer bei Busstation in Wien-Leopoldstadt

An einem ungewöhnlichen Ort kam ein Kind am 5. Jänner zur Welt
An einem ungewöhnlichen Ort kam ein Kind am 5. Jänner zur Welt - © Wiener Linien (Sujet)
Sanitäter der Wiener Berufsrettung wurden an einem überaus ungewöhnlichen Ort Geburtshelfer: Bei einer Busstation in der Leopoldstadt kam der kleine Elias zur Welt.

Der kleine Elias hatte es am 5. Jänner besonders eilig, sodass der werdenden Mutter nichts Anderes übrig blieb, als auf der Fahrt ins Krankenhaus zu stoppen und das Kind bei einer Busstation in der Stadionallee zur Welt zu bringen.

Geburt bei Busstation: Rettungssanitäter als Geburtshelfer

“Ich musste mich sofort irgendwo hinlegen. Ich spürte, dass bereits Presswehen eingesetzt hatten. Die Bushaltestelle war in unmittelbarer Nähe, deshalb warteten wir dort auf die Sanitäter”, sagte die 36-Jährige. “Eigentlich wollten wir noch mit dem Auto ins Spital fahren, doch dann hatte meine Frau schon so starke Wehen, dass ich den Notruf 144 wählte”, so der werdende Vater.

Elias, 3.690 Gramm schwer und 51 Zentimeter groß

Bei der Bushaltestelle in der Stadionallee bereiteten die Sanitäter, die bereits zehn Geburten begleitet hatten, alles dafür Notwendige vor, berichtete die Wiener Berufsrettung am Sonntag. Zunächst wurde die 36-Jährige in das Einsatzfahrzeug gebracht und nach wenigen Minuten kam Elias zur Welt. Der Bub war 3.690 Gramm schwer und 51 Zentimeter groß. Für das Paar ist es das zweite Kind, der vierjährige Bruder verschlief allerdings die Ereignisse daheim bei der Oma. Die Familie hatte sich nun bei den Rettungssanitätern für den Einsatz bedankt.

(APA/Red.)

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