Rettungsaktion: Bergretter und Polizei bargen Wiener Kletterer und vier Iren

Steirische Bergretter und Polizei bargen eine Gruppe Kletterer
Steirische Bergretter und Polizei bargen eine Gruppe Kletterer - © pixabay.com/jordimos (Symbolbild)
In der Obersteiermark haben Bergretter und Alpinpolizisten am Donnerstag eine erschöpfte Seilschaft aus vier Iren und einem Wiener am Kaiserschild (2.085 Meter Seehöhe) gerettet. Dies teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Männer hatten den Klettersteig unterschätzt. Zu allem Unglück brach während der Rettung auch noch ein Gewittersturm über die Gruppe herein.

Fünf Freude gerieten am Kaiserschild in Unwetter

Die fünf Freunde – vier Iren im Alter von 55, 52, 64 und 56 Jahren sowie ein 73-jähriger Wiener – waren gegen 11.30 Uhr im Klettersteig der Schwierigkeitsstufe D/E (sehr schwierig) am Kaiserschild bei Eisenerz (Bezirk Leoben) eingestiegen. Nach rund einem Drittel des Klettersteigs waren vier der Männer bereits derart erschöpft, dass weder ein weiterer Aufstieg noch ein Abstieg möglich schienen. Daraufhin verständigten sie gegen 15.40 Uhr via Mobiltelefon die Landeswarnzentrale.

Rettungsaktion für Wiener und vier Iren

Ein Polizeihubschrauber lokalisierte die Alpinisten, eine Taubergung schien angesichts des Geländes nicht möglich, woraufhin Angehörige der Bergrettung Eisenerz aufstiegen. Die fünf Männer wurden unter schwersten Bedingungen – es hatten in der ganzen westlichen Obersteiermark Gewitter mit Starkregen, Hagel und Windböen eingesetzt – in mehreren Abseilvorgängen unverletzt gerettet. Auch Polizisten der Alpinpolizei Hochsteiermark sowie der Polizeiinspektion Vordernberg standen im Einsatz.

(apa/red)

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