Rettet Raffi – Trailer und Kritik zum Film

Rettet Raffi – Trailer und Kritik zum Film
Hamster Raffi ist krank! Sammy ist verzweifelt. Zum Glück hat seine Mutter ein Einsehen: Sie lässt den heiß geliebten Nager am Herzen operieren – für stolze 800 Euro.

Alles gut? Von wegen. Auf dem Heimweg vom Tierarzt wird Raffi entführt. Das ist die turbulente Ausgangslage für den Kinderfilm “Rettet Raffi!”, der am Donnerstag in den Kinos anläuft.

Rettet Raffi – Die Geschichte

Verzweifelt begibt sich Sammy (Nicolaus von der Recke) auf eine abenteuerliche Suche nach den Kidnappern, quer durch Hamburg. “Rettet Raffi!” nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Arend Agthe und Bettina Kupfer hat einige Längen, ist aber kindgerecht und liebenswert inszeniert. Vor allem Kindern im Grundschulalter bereitet die Geschichte Vergnügen, vereint sie doch Spannung mit vielen lustigen Szenen.

Auch für Eltern bietet der Film unter Agthes Regie (“Flussfahrt mit Huhn”) ein paar nette Szenen – etwa wenn Sammy und seine 14-jährige, schwer pubertierende Schwester Molly (Sophie Lindenberg) sich in den Haaren liegen. In einem Punkt sind sich die Geschwister einig: Sie vermissen ihren Vater, der als Arzt in Afghanistan arbeitet. Ihre Mutter Helene (Henriette Heinze) ist von dem ganzen Chaos rund um Raffi überfordert. Molly will sie deshalb unbedingt mit einem neuen Mann verkuppeln und sorgt für gewaltigen Wirbel.

Rettet Raffi – Die Kritik

Schuld an allem ist der Zigarettenschmuggler Rocky Granate (Albert Kitzl). Frisch aus dem Knast entlassen bekommt er durch einen Zufall den frisch operierten Hamster in seine Gewalt. Allerdings ist er nicht der Schlaueste und benimmt sich ziemlich tollpatschig. Ihm zur Seite: Seine Frau Miranda, gespielt von der Drehbuchautorin und Produzentin Bettina Kupfer.

Star des Films ist Raffi selbst – dargestellt von einem syrischen Goldhamster, der dafür ein halbes Jahr trainiert wurde und während des Drehs 14 Doubles hatte. Um die nachtaktiven Tiere zu schonen, habe man immer erst am späten Nachmittag begonnen, mit ihnen zu drehen und manches auch mit Computertricks umgesetzt, erklärte die Produktion. “Wichtig war, ihnen nur das zuzumuten, was sie auch von selbst tun wollten.” Für den echten Raffi-Darsteller hatte der Dreh übrigens ein gutes Ende: Der Hamster durfte danach bei Sammy-Darsteller Nicolaus bleiben, als neues Haustier.

(APA)

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