Resümee der Einsatzkräfte: “Das ruhigste Frequency seit langem”

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Die Einsatzkräfte ziehen Bilanz zum Frequency.
Die Einsatzkräfte ziehen Bilanz zum Frequency. - © APA
“Das ruhigste Frequency seit langem”, so der Tenor der Einsatzorganisationen zum diesjährigen FQ Festival, das in der Nacht auf Sonntag sein Finale feierte.

Für Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion NÖ ist das Sicherheitskonzept “voll aufgegangen”, so dass es während der gesamten Veranstaltung zu keinem einzigen groben Zwischenfall gekommen sei.

Insgesamt hatte es die Polizei bis Sonntagvormittag mit 300 strafbaren Delikten zu tun, darunter vor allem Sachbeschädigungen, Suchtgiftkonsum und leichtere Körperverletzungen. Ein Mann wurde vorübergehend wegen Diebstahls festgenommen. Er hatte ein Zelt aufgeschlitzt, um sich an Wertgegenstände heranzumachen.

Kontrollen der Polizei am Frequency

Noch bis Sonntagnachmittag sei die Polizei damit beschäftigt den Abreiseverkehr in geordnete Bahnen zu lenken und Alkohol- und Drogenkontrollen durchzuführen. Durch den Regen, der in der Nacht einsetzte, komme es hier zu Verzögerungen, so Baumschlager.

Das Wetter machte am Sonntag auch den ÖAMTC-Pannenfahrern zu schaffen. Zahlreiche Autos blieben im schlammigen Boden stecken und mussten von Traktoren herausgezogen werden. Auch die Pannenhilfe-Autos kamen teilweise auf dem Untergrund nicht voran, berichtete Romana Schuster vom ÖAMTC.

“Extrem ruhig verlaufen”

Bis Samstag sei das Frequency jedoch für die Pannendienste “extrem ruhig” verlaufen. “Wir hatten ca 300 Einsätze”, sagte Schuster, das seien um rund 100 weniger als bei früheren Festivals. Hauptsächlich mussten Autobatterien und geplatzte Reifen repariert sowie Probleme mit verlorenen Autoschlüsseln gelöst werden.

Auch das Rote Kreuz zog eine entspannte Bilanz des Frequency 2016. Die 420 freiwilligen Sanitäter hatten 1.239 Patienten zu betreuen. Nur 57 von ihnen mussten ins Spital gebracht werden. Die Mehrzahl der Verletzungen betraf Schnittwunden, Prellungen sowie Knöchel- und Handgelenksfrakturen. “Wir hatten keinen einzigen lebensbedrohlichen Notfall”, so Wolfgang Brückler vom Roten Kreuz.

(APA)

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