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Rekrut nach Hitzemarsch gestorben: Kommission überprüft Ausbildungsvorschriften

Der Rekrut war nach einem Hitzemarsch in Niederösterreich gestorben.
Der Rekrut war nach einem Hitzemarsch in Niederösterreich gestorben. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Nachdem im Sommer ein Rekrut nach einem Hitzemarsch in Niederösterreich gestorben ist, hat Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) eine weitere Kommission ins Leben gerufen. Diese soll sämtliche Ausbildungsvorschriften prüfen.
Soko ermittelt
Todesursache steht fest
Erste Ergebnisse
Rekrut gestorben

Nach dem Tod eines Rekruten nach einem Hitzemarsch in Niederösterreich im Sommer hat Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) eine weitere Kommission ins Leben gerufen, wie aus einer parlamentarischen Beantwortung hervorging. Unter der Leitung des früheren Kommandanten des Streitkräfteführungskommandos, Generalleutnant Günter Höfler, soll diese sämtliche Ausbildungsvorschriften überprüfen. Allfällige Defizite sollen von der Sonderkommission eruiert und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet werden, betonte Doskozil am Mittwoch. Ergebnisse gibt es noch nicht, da in dem Fall die Erhebungen und Untersuchungen des Verteidigungsministeriums und der Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen sind.

Laut Kommission “begleitende Maßnahmen” richtig angewendet

Doskozil hatte kurz nach dem Vorfall eine Untersuchungskommission unter Leitung von Hans Rathgeb, Milizoffizier und Präsident des Landesgerichtes Salzburg, mit der Aufklärung des Todes des jungen Mannes beauftragt. Laut einem ersten Zwischenbericht der Untersuchungskommission wurden die begleitenden Maßnahmen – wie Adjustierungserleichterungen, keinerlei Zeitlimit, Ausrichtung des Marschtempos nach dem Langsamsten, Marschpausen, ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit oder Abnahme der Ausrüstung – “ebenso umfassend, zeitgerecht und richtig angewendet” wie die Rettungskette und “alle getroffenen Maßnahmen der Sanitätsversorgung”.

APA/Red.

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