Rekordpreis für Werner Berg im Dorotheum

Auktionsowche im Wiener Dorotheum
Auktionsowche im Wiener Dorotheum - © APA (Archiv/Gindl)
Über einen “glanzvollen Abschluss” der vierten Auktionswoche freut sich das Wiener Dorotheum, das gestern, Donnerstag mit der Auktion Klassischer Moderne einen Rekordpreis für Werner Berg erzielen konnte. Sein Ölbild “Weggabelung” erreichte 116.200 Euro, sein “Winterstilleben” kam auf 73.500 Euro.

Toplos des Abends war laut Aussendung mit 340.800 Euro das 1918 entstandene Ölbild eines “Hauses in der Umgebung von Paris” von Chaim Soutine. Der Schätzwert von 220.000 bis 280.000 wurde somit weit übertroffen.

Auch die Zeitgenossen-Auktion am Mittwoch übertraf laut Dorotheum alle Erwartungen. Das Titellos, das bronzene Paar des dreifachen Documenta-Teilnehmers Lynn Chadwick erzielte 139.150 Euro (Schätzpreis 80.000 bis 120.000 Euro). Alighiero Boetti übertraf mit seinem Buchstabenbild “Il Mondo Possibile” mit 191.300 Euro nahezu das Vierfache der Erwartungen (Schätzpreis 55.000 bis 70.000 Euro). Julian Schnabels “plate painting” (Ohne Titel) ging für 214.300 Euro an einen Sammler in den USA (Schätzpreis 200.000 bis 300.000 Euro). 122.300 Euro erzielte Anselm Kiefers “Des Meeres und der Liebe Wellen”, Arnulf Rainers Christusbild erreichte 110.100 Euro, Maria Lassnigs “Die Sense kann warten” 97.900 Euro.

Heute, Freitag, kommen noch Armband- und Taschenuhren zur Versteigerung.

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