Regina-Küchen-Mutterkonzern Snaidero wechselt Eigentümer

Der krisengeschüttelte italienische Küchenhersteller Snaidero, Mutter von Regina Küchen, wechselt den Eigentümer. Die Unternehmerfamilie Snaidero übergibt dem Private-Equity-Fonds Dea Capital die Kontrolle des verschuldeten Küchenbauers aus Udine. Der Fonds steht unter Aufsicht der börsennotierten italienischen Mediengruppe De Agostini. Geplant ist eine Geldspritze seitens Dea Capital.

Unter anderem wird der Dea Capital auch die Schulden in Höhe von 23 Mio. Euro übernehmen, die Snaidero gegenüber Gläubigerbanken hat, berichtete die Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera”. Dea Capital arbeitet an einem Plan für den Neubeginn des Küchenbauers, der im vergangenen Jahr einen Umsatz von 100 Millionen Euro generiert hat. Ziel sei es, Snaideros Wachstum in Indien und China zu fördern, hieß es. 450 Showrooms in 86 Länder besitzt Snaidero, das im Jahr 2000 die österreichische Regina Küchen erworben und das Wiener Neudorfer Unternehmen drastisch umstrukturiert hatte.

(APA)

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