Red Bull Salzburg im EBEL-Halbfinale gegen den Villacher SV

Red Bull Salzburg konnte den KAC besiegen und bekommt den letzten Halbfinalplatz.
Red Bull Salzburg konnte den KAC besiegen und bekommt den letzten Halbfinalplatz. - © APA (Sujet)
Die vorletzte Phase in der langen Saison der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) ist abgeschlossen: Red Bull Salzburg vervollständigte mit dem 5:2-Heimerfolg im siebenten und entscheidenden Play-off-Spiel über den KAC am Freitagabend das Halbfinale und trifft ab Sonntag auf den zweiten Kärntner Großclub. Am Sonntag spielen dann die “Bullen” gegen den Villacher SV.

Das zweite Halbfinale lautet zeitgleich Linz gegen Znojmo – die Black Wings Linz starten am Sonntag beim stärksten Heim-Team der EBEL in die best-of-seven-Serie.

Salzburg im Erste Bank Eishockey-Halbfinale gegen ausgeruhten VSV

“Wir haben den Entwicklungsprozess der letzten vier Spiele fortgesetzt und konnten heute noch einen Schritt weitergehen. Die Jungs sind zusammengerückt, jeder hat für den anderen gespielt”, freute sich Salzburg-Coach Daniel Ratushny, zugleich österreichischer Teamchef, über den Halbfinal-Aufstieg. Der 45-jährige Kanadier hatte nach dem Erfolg über den KAC nicht viel Zeit, sein Team auf den VSV einzustellen. “Wir erwarten auf jeden Fall ein hartes Spiel gegen eine ausgeruhte Mannschaft”, wusste Ratushny.

Die Villacher hatten sich ja bereits am vergangenen Sonntag den Halbfinaleinzug mit dem Gesamtscore von 4:1 über die Vienna Capitals gesichert und haben durch die Pause sicher einen gewissen Vorteil. Dafür haben die Salzburger zum Auftakt aber das eigene Publikum im Rücken.

Strategie für Znojmo

Darauf wird wohl auch Znojmo gleich doppelt setzen. Denn die Tschechen waren in der abgelaufenen Saison das beste Heimteam der Liga. 21 von 27 Partien haben die roten Adler auf eigenem Eis für sich entschieden. Dafür reisten die Black Wings am Samstag mit dem Selbstvertrauen des besten Auswärtsteams der EBEL nach Znojmo.

Die Tschechen führen in direkten Duellen mit den Stahlstädtern in dieser Saison mit 4:2, doch alle Partien waren sehr eng – fünf von sechs Spielen wurden nur mit einem Tor Unterschied entschieden. Die Hälfte der Matches war erst nach dem Penaltyschießen vorbei. Eine enge Serie scheint also vorprogrammiert. Die Truppe von Rob Daum hatte am Donnerstag im sechsten Viertelfinal-Spiel gegen den HCB Südtirol die Serie mit 4:2 gewonnen. Znojmo war ebenfalls im sechsten Match gegen Dornbirn weitergekommen.

(apa/red)

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