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"Razzia" bei Facebook: Wiener reichen Anzeige ein

"Razzia" bei Facebook: Wiener reichen Anzeige ein
Eine Gruppe rund um den um den Wiener Studenten Max Schrems reicht seit August Anzeigen gegen das Soziale Netzwerk ein. Grund: Facebook verstoße massiv gegen Datenschutzrechte.

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Die irische Zentrale von Facebook in Dublin soll nun dafür zuständig sein. Facebook verstoße laut der Gruppe um Max Schrems gegen europäisches Datenschutzrecht. Irischen Medien berichteten, dass nun tatsächlich eine Untersuchung in der irischen Facebook-Zentrale durchgeführt wird. Die Sprecherin der irischen Datenschutzbehörde, Ciara O’Sullivan, hat dies Anfang dieser Woche bestätigt, wie orf.at berichtet.

„Der Vorgang ist noch in einem sehr frühen Stadium“, wird O’Sullivan dort zitiert. „Ich gehe jedoch davon aus, dass es zur Untersuchung kommen wird.“

Zahlreiche Datenschutzverstöße von Facebook verortet

Student Schrems und seine Mitunterstützer verorten massive Verstöße gegen das EU-Datenschutzrecht durch Facebook. Chat-Protokolle, Fotos und Texte, die der User eigentlich längst gelöscht hat, würden dennoch im System zur weiteren Verwendung archiviert werden. Dies beweise laut orf.at eine Antwort von Facebook auf Anfrage der Gruppe, auf Grundlage des EU-Datenschutzrechts.

Ein weiterer Vorwurf: Das soziale Netzwerk, das derzeit eine Mitgliederzahl von 710 Millionen Usern aufweist, halte sich auch Daten von Nutzern auf Vorrat, die gar kein Profil haben.

Facebook haben gegenüber dem „Irish Independent“ jetzt angekündigt, mit den Behörden für den Lauf der Untersuchung kooperieren zu wollen.



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