Rapid Wien: Wohl keine Exklusivrechte für A1 TV

Rapid-Chef Krammer hält nichts von Fußball in A1 TV.
Rapid-Chef Krammer hält nichts von Fußball in A1 TV. - © APA/HANS PUNZ
Kabelanbieter A1 TV wird in der kommenden Saison wohl keine Exklusivrechte für die Bundesliga erhalten. Rapid-Wien-Präsident Michael Krammer möchte nämlich nicht, dass “Fußball ausschließlich hinter einer Paywall stattfindet”.

Die Reichweite durch Free-TV sei wichtig für die Vereine und die Sponsoren, erklärte der Rapid-Präsident. Die Bundesliga und ihre Clubs haben bei der Vergabe der Sportrechte zwar ein Mitspracherecht, aber kein Vetorecht. Die Letztentscheidung liegt beim Rechteinhaber Sky, der sich die Exklusiv-Rechte an der neuen Zwölferliga bis 2022 gesichert hat.

Rapid-Chef Krammer rechnet mit schneller Entscheidung

Mit einer Entscheidung über die Sublizenzen rechnet Krammer in den nächsten vier bis sechs Wochen. Sky befinde sich laut Bundesliga-Angaben in Gesprächen mit den Anbietern. “Ich bin guter Hoffnung, dass wir das in den nächsten Wochen abgeschlossen haben”, sagte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer am Dienstag zum TV-Vertrag für die höchste Spielklasse.

Eigenes “Rapid TV” vor dem Start

Krammer kündigte unterdessen an, ein eigenes “Rapid TV” starten zu wollen. Rapid habe sich die Online-Rechte (Re-Live) für die eigenen Spiele gesichert, die zeitversetzt auf der Rapid-Website ausgestrahlt werden dürfen. Auch werde es ein Archiv aller Rapid-Tore geben.

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