Rapid Wien-Profi Ljubicic soll Moschee mit Glasflaschen beworfen haben

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Rapid-Profi Dejan Ljubicic soll laut Medienberichten eine Moschee beworfen haben.
Rapid-Profi Dejan Ljubicic soll laut Medienberichten eine Moschee beworfen haben. - © APA/HANS PUNZ
Laut Medienberichten soll Dejan Ljubicic, der beim SK Rapid Wien unter Vertrag steht, in einen Vandalenakt verwickelt sein und eine Moschee mit Glasflaschen beworfen haben.

Laut einem Bericht der “Kronenzeitung” (Online-Ausgabe) vom Freitag hat der Spieler gemeinsam mit einem ehemaligen Mitspieler in der Kleinstadt Kiseljak unweit von Sarajevo eine Moschee mit Glasflaschen beworfen.

Moschee beworfen: Rapid Wien-Profi soll beteiligt gewesen sein

Die Tageszeitung bezog sich dabei auf Informationen der bosnischen Internet-Seite “Faktor”. Laut dieser ereignete sich der Vorfall am Donnerstagmorgen um 5.25 Uhr. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass zwei Verdächtige einvernommen wurden.

Überwachungsvideo zeichnete Vandalenakt auf

In einem von einer Überwachungskamera aufgezeichneten Video ist der Vorfall zu sehen. Die Gesichter der beiden Täter sind jedoch nicht erkennbar. Für das Duo gilt die Unschuldsvermutung. Rapid erklärte auf Anfrage, sich über die Faktenlage kundig machen zu wollen.

Rapids Ljubicic: “Tut mir sehr leid”

Rapid-Profi Dejan Ljubicic ist an einem Vandalenakt beteiligt gewesen. Der 20-Jährige, der in dieser Saison zur Stammkraft aufgestiegen ist, bewarf in der Kleinstadt Kiseljak unweit von Sarajevo eine Moschee mit Glasflaschen. “Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, und kann mich nur entschuldigen und versichern, dass mir dieser Fehler sehr leid tut”, sagte Ljubicic in einer Clubaussendung.

Der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesliga-Dritten bestätigte damit einen Vorfall, über den zuvor die “Kronen Zeitung” (Online-Ausgabe) berichtet hatte.

Antritt zum Rapport bei Rapid Wien

“Dieser Vorfall ist in aller Schärfe abzulehnen. So ein Verhalten ist gerade für einen Rapid-Spieler, der sich auch seiner großen Vorbildwirkung bewusst sein sollte, absolut unangebracht”, verlautete Rapids Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel. Ljubicic muss daher nach Urlaubsende bei seinem Arbeitgeber zum Rapport antreten. “Wir werden mit Dejan Ljubicic nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub auch noch eingehend persönlich über die Sache sprechen, es ist klar, dass es auch vereinsintern eine Strafe geben wird”, erklärte Bickel.

Laut Bickel passe das Fehlverhalten in keinster Weise zum bis Sommer 2020 an Rapid gebundenen Akteur, der in dieser Saison bereits 14 Ligapartien für die Wiener absolviert hat. “Er hat sich bisher auf und abseits des Platzes immer vorbildhaft verhalten. Auch daher bin ich sicher, dass er in Zukunft nie wieder so negativ auffallen wird, wie dies bedauerlicherweise heute der Fall ist”, meinte der Schweizer.

Ljubicic gab zu Protokoll, dass er sich vor Ort persönlich entschuldigt habe. “Ich werde selbstverständlich nicht nur den entstandenen Schaden an der Fassade der Moschee ersetzen, sondern darüber hinaus auch eine Spende für die örtliche Glaubensgemeinschaft leisten”, sagte der ÖFB-U21-Teamspieler.

(APA/Red)

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