Rapid Wien gegen Mattersburg: Die Stimmen zum Spiel

Die Meinungen zum Spiel SK Rapid Wien gegen SV Mattersburg.
Die Meinungen zum Spiel SK Rapid Wien gegen SV Mattersburg. - © APA
Rapid Wien hadert nach dem 2:2 gegen SV Mattersburg mit der Chancenauswertung. Nach 33 Torschüssen fühlte sich das späte Remis wie eine Niederlage an. Das sind die Stimmen zum Spiel.

33 Toschüsse, mehrere Hundertprozentige und trotzdem ging SV Mattersburg am Samstag im Wiener Allianz Stadion mit 2:0 gegen Rapid Wien in Führung. In einer turbulenten Schlussphase konnten Joelinton und Joker Philipp Prosenik noch ein 2:2 rausholen. Der nun schon vier Spiele sieglose Tabellendritte Rapid hat nach diesem Ergebnis bereits 13 Zähler Rückstand auf Sturm. Die Meinungen nach dem Spiel sind eindeutig:


Stimmen zu Rapid Wien – Mattersburg (2:2):

Goran Djuricin (Rapid-Trainer): “Ich bin ein bisschen sprachlos. Wir hatten 33 Torschüsse, da hätten wir vier Spiele gewinnen können. Es war 90 Minuten wie auf einer schiefen Ebene. Wir haben druckvoll gespielt, die Leistung war sehr gut, aber die Chancenauswertung und das Ergebnis waren katastrophal. Auf der anderen Seite hat die Mannschaft Topmoral bewiesen. Ich bin stolz, dass sie das 0:2 noch aufgeholt hat und so zurückgekommen ist. Aber das 2:2 ist wie eine gefühlte Niederlage.”

Gerald Baumgartner (Mattersburg-Trainer): “Rapid hat sehr druckvoll begonnen. Wir sind in der ersten Hälfte nicht gut ins Spiel gekommen und haben die Zweikämpfe nicht so angenommen wie besprochen. In der zweiten Hälfte haben wir umgestellt, sind gleich 2:0 in Führung gegangen und hatten die Chance auf das 3:0. Kurz nach Schluss ist man als Trainer natürlich enttäuscht, wenn man nach 2:0-Führung noch 2:2 spielt, aber Rapid hat eben am Schluss alles riskiert. Heute hatten wir das Spielglück auf unserer Seite, das war bei dem einen oder anderen Spiel im Herbst nicht so.”

Philipp Prosenik (Rapid-Torschütze): “Bei meinem Tor bin ich richtig gestanden und habe einfach den Kopf hingehalten. Das Wichtigste ist, dass wir zu Chancen kommen, irgendwann wird der Knopf aufgehen. Zu meiner Zukunft bei Rapid möchte ich nichts sagen.”

Stefan Schwab (Rapid-Kapitän): “Ein 2:2 daheim gegen Mattersburg ist zu wenig. Der Punkt fühlt sich wie eine Niederlage an. Viel mehr Chancen als wir heute kann man sich nicht herausspielen.”

(APA/Red)

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