Rapid Wien besiegte Sturm Graz mit 2:0 – Stimmen zum Spiel

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v.l. Trainer Zoran Barisic (SK Rapid Wien), Stefan Schwab (SK Rapid Wien) am Sonntag beim Spiel
v.l. Trainer Zoran Barisic (SK Rapid Wien), Stefan Schwab (SK Rapid Wien) am Sonntag beim Spiel - © APA/EXPA/ALEXANDER FORST
Im letzten Sonntagsspiel der 32. Runde setzte sich Rapid gegen Sturm Graz mit 2:0 (1:0) durch. Sturm hingegen enttäuschte nach drei Siegen in Folge. Wir haben die Stimmen zum Spiel.


Rapid hat die Minichance auf den Titelgewinn in der Fußball-Bundesliga gewahrt und will sich im Kampf um den österreichischen Fußball-Meistertitel noch nicht geschlagen geben. Durch den 2:0-Erfolg am Sonntag im Happel-Stadion gegen Sturm Graz verkürzten die Hütteldorfer den Rückstand auf Spitzenreiter Red Bull Salzburg wieder auf sechs Punkte. Dennoch liegen die Trümpfe nach wie vor klar bei den “Bullen”.

Rapid glaubt an “mini-mini-minimale” Titelchance

Aufgrund des aktuell um zwölf Treffer besseren Torverhältnisses reichen den Mozartstädtern im Normalfall schon zwei Siege aus den letzten vier Runden zur erfolgreichen Titelverteidigung. Daher sprach der zur Pause wegen leichter Muskelprobleme ausgetauschte Steffen Hofmann von einer “mini-mini-minimalen” Meisterchance für seinen Club.

Srdjan Grahovac, Schütze des 1:0, gab sich kämpferisch. “Es kann sich noch ausgehen. Wir sind Rapid und kämpfen immer bis zur letzten Sekunde”, behauptete der bosnische Teamspieler. Auch sein Trainer hat den großen Coup noch nicht ganz abgeschrieben. “Die Titelchance ist minimal, aber im Fußball ist alles möglich”, sagte Zoran Barisic.

Rapid-Trainer Barisic: “Alles in allem guter Auftritt”

Nicht mehr möglich ist hingegen, dass Rapid noch aus den Europacup-Rängen verdrängt wird – der Vorsprung der Grün-Weißen auf den Vierten Sturm wuchs auf 13 Zähler an. Zudem ist Platz zwei, der einen späteren Einstieg in die Europa-League-Qualifikation garantiert, weiterhin mit acht Zählern vor der Austria abgesichert.

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): “Es war ein guter, konzentrierter Auftritt meiner Mannschaft. Am Anfang haben wir oft leichtfertig Bälle verloren, dann sind wir aber besser ins Spiel gekommen und verdient 2:0 in Führung gegangen. Danach hätten wir aus Ballgewinnen noch mehr machen können. Wir waren aber auch zehn Minuten in der zweiten Hälfte zu passiv. Aber alles in allem war es ein guter Auftritt.

Das Gefühl eines Erfolges gegen Sturm Graz kennt der 45-Jährige nur allzu gut. Sein Club hat gegen die Steirer seit elf Pflichtspielen vor eigenem Publikum sowie seit zehn Bewerbspartien nicht mehr verloren. “Aber es waren immer knappe und spannende Spiele, meistens auf hohem Niveau”, betonte Barisic.

Sturm-Graz-Trainer Voda zum Spiel

Sturm-Graz-Coach Franco Foda verwies auf Triumphe der Steirer gegen Rapid in der weiter zurückliegenden Vergangenheit und gab augenzwinkernd Barisic die Schuld für die jüngste Negativ-Bilanz der “Blackys”. “Es schaut so aus, als ob wir gegen Rapid nicht gewinnen können. Vielleicht hängt das ja mit Zoki (Anm.: Barisic) zusammen”, vermutete der Deutsche.

Franco Foda (Sturm-Trainer): “In den ersten 15 Minuten haben wir gut begonnen. Aber nach dem 0:1 bis zum 0:2 haben wir leider nicht mehr Fußball gespielt. Da waren wir zu passiv und haben zu viele einfache Fehler gemacht. Erst nach dem 0:2 haben wir wieder Fußball gespielt und auch einige Chancen herausgespielt, die Strebinger gut gehalten hat.”

Seine Mannschaft liegt vier Runden vor Schluss fünf Punkte hinter der Austria auf dem vierten Rang, der nur dann zur Europacup-Teilnahme berechtigt, wenn Salzburg das Cupfinale gegen die Admira gewinnt. Außerdem lauern die Südstädter in der Bundesliga-Tabelle lediglich einen Punkt hinter Sturm an der fünften Stelle.

>>Rapid Wiens 2:0-Sieg gegen Sturm Graz

(apa/red)

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