Rapid-Verteidiger Sonnleitner hofft vor Match gegen Salzburg auf Trainereffekt

Rapid-Innenverteidiger Sonnleitner (r.) stellte seit Canadi-Amtsantritt "Ruck" fest
Rapid-Innenverteidiger Sonnleitner (r.) stellte seit Canadi-Amtsantritt "Ruck" fest - © APA/HERBERT NEUBAUER
Für Rapid Wien könnte der Impuls eines neuen Betreuerstabs laut Mario Sonnleitner vor dem Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga am Sonntag auswärts gegen Red Bull Salzburg gerade recht kommen.

Der Innenverteidiger stellte in den ersten Tagen unter Neo-Coach Damir Canadi einen neuen Schwung fest und hofft, dass dies auch im Duell mit dem Titelverteidiger sichtbar wird.

Sonnleitner: “Ein Ruck durch neuen Trainer”

“Durch einen neuen Trainer kommt natürlich ein Ruck, weil neue Mechanismen da sind. Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Trainereffekt kommt”, erklärte Sonnleitner. “Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft alles annimmt, was der Trainer vorgibt.”

Unter Canadis Vorgänger Mike Büskens spielte der Steirer keine Rolle – sein erstes von bisher fünf Pflichtspielen in dieser Saison absolvierte der Abwehrspieler erst am 23. Oktober beim Heim-0:2 gegen die Austria, und das auch nur aufgrund zahlreicher Ausfälle bei den Hütteldorfern.

Kein böses Wort über Ex-Coach Büskens

Dennoch wollte Sonnleitner über den beurlaubten Deutschen kein schlechtes Wort verlieren. “Ich werde mich über keinen Trainer äußern, der nicht mehr im Amt ist. Ich konzentriere mich auf den Ist-Zustand.”

Der Trainerwechsel bietet für Sonnleitner nun die Gelegenheit, sich wieder in der Stammformation festzusetzen, zumal Christopher Dibon weiterhin ausfällt. “Jeder hat die gleiche Chance”, sagte der 30-Jährige.

“Hätte Büskens-Rauswurf gerne vermieden”

Obwohl Sonnleitner ein Profiteur der Rochade auf der Betreuerbank sein könnte, hätte er nach eigenen Angaben den Büskens-Rauswurf gerne vermieden. “Der Trainer kann nie an einer Entlassung schuld sein, sondern immer die Mannschaft. Wenn so etwas entschieden wird, ist die Enttäuschung immer groß.”

Dementsprechend seien die Spieler gefordert, die richtige Antwort auf die jüngsten Misserfolge – aus den vergangenen zehn Bewerbsmatches schauten nur zwei Siege heraus – zu geben. “Wir dürfen nicht denken, dass wir die Besten oder die Nummer eins der Welt sind, sondern müssen immer versuchen, uns weiterzuentwickeln”, forderte Sonnleitner.

(apa/red)

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