Rapid-Nullnummer bei Torpedo Schodsina

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Thomas Murg (r.) und Co. taten sich in Weißrussland schwer.
Thomas Murg (r.) und Co. taten sich in Weißrussland schwer. - © APA/Georg Hochmuth
In einer zähen Partie kommt Rapid Wien auswärts bei Torpedo Schodsina in Weißrussland nicht über ein 0:0 hinaus.

Rapid Wien ist unbesiegt und ohne Gegentor vom ersten internationalen Auftritt der Saison aus Weißrussland zurückgereist. Ansonsten hatte Grün-Weiß am Donnerstag im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde für die Europa League beim 0:0 bei Torpedo Schodsina aber wenig zu bejubeln. Selbst erspielte man sich nur zwei Tormöglichkeiten, die Gastgeber waren aber noch harmloser.

Somit geht Rapid trotz einer durchwachsenen Leistung als klarer Favorit ins Rückspiel am kommenden Donnerstag (21:05 Uhr) im Allianz-Stadion.

Beim ersten Europacup-Match unter seiner Ägide wagte Rapid-Trainer Mike Büskens keine Experimente und schickte die gleiche Startelf wie beim gelungenen Meisterschaftsauftakt gegen Ried am vergangenen Samstag auf das Feld. Die beiden Neuzugänge Arnór Ingvi Traustason und Ivan Močinić fanden sich zu Spielbeginn nur auf der Bank wieder und müssen somit weiterhin auf ihr Startelf-Debüt warten.

Schwaches Spiel, kaum Highlights

Vor dem Saison-Rekordbesuch von rund 4.000 Zuschauern im Torpedo-Stadion von Schodsina, darunter etwa 100 mitgereiste Rapid-Fans, legten die Gastgeber einen mutigen Start hin und näherten sich in den ersten Minuten mehrmals dem Rapid-Strafraum an. Damit war es aber recht bald vorbei, Rapid übernahm die Kontrolle, ohne gefährlich zu werden.

Das Spiel verlagerte sich zusehends Richtung Strafraum von Schodsina, einen gefährlichen Rapid-Angriff gab es aber in der gesamten ersten Hälfte nicht. Die beste Chance hatte noch Innenverteidiger Christoph Schößwendter nach einer Ecke (27.), sein Kopfball ging aber weit über das Tor. Ein Weitschuss von Stürmer Joelinton (18.) und ein Freistoß von Thomas Murg (37.) waren noch die sehenswertesten, wenn auch harmlosen, Aktionen.

Rapid konnte aus der spielerischen Überlegenheit kaum Kapital schlagen. Die Weißrussen verengten die Räume um den eigenen Strafraum mit einer tiefstehenden Fünfer-Abwehrkette. Mit vielen Ballfehlern und ungenauen Pässen machte sich Rapid das Leben auch selbst schwer.

Rapid und Torpedo zu harmlos

Wie schon in der ersten Hälfte startete Torpedo nach Wiederbeginn mit etwas mehr Offensivdrang. Es reichte aber nur zu einer Ecke und einem Freistoß, der weit über das Rapid-Tor ging. Doch auch Rapid war weiterhin harmlos und weit entfernt von der Leistung beim 5:0-Heimsieg im ersten Meisterschaftsspiel am Wochenende gegen Ried.

Ein Schuss von Murg aus rund 20 Metern (51.) und eine Chance von Schaub 20 Minuten später waren die einzigen Möglichkeiten. In der Schlussphase kamen auch die beiden Rapid-Neuzugänge Traustason und Močinić ins Spiel, aber auch sie sorgten nicht mehr für Gefahr.

(APA, Red.)

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