Prozess um „Schülermord“ geht weiter

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Im Wiener Straflandesgericht wird am Donnerstag der Prozess gegen jenen mittlerweile 16 Jahre alten Schüler fortgesetzt, der am 15. September 2005 in einem Polytechnikum in Wien-Währing einen 14 Jahre alten Mitschüler erstochen hat.

„Ich bekenne mich schuldig. Aber nicht auf Mord. Ich hätte keine Sekunde gedacht, dass das passieren könnte“, hatte sich der Bursch am ersten Verhandlungstag in Richtung Körperverletzung mit Todesfolge verantwortet.

Der Schöffensenat (Vorsitz: Andreas Binder-Hautz) wird sich heute noch mit den Gutachten des Gerichtsmediziners und der psychiatrischen Sachverständigen auseinander setzen. Mit dem Urteil ist gegen Mittag zu rechnen. Im Fall eines Schulspruchs im Sinne der Mordanklage drohen dem Jugendlichen bis zu zehn Jahre Haft.

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