Prommegger gewann Snowboard-Parallel-RTL in der Türkei

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Andreas Prommegger widmete Sieg seinem verstorbenen Großvater
Andreas Prommegger widmete Sieg seinem verstorbenen Großvater
Andreas Prommegger hat am Samstag den Parallel-Riesentorlauf der Snowboarder in Kayseri gewonnen und seinen ersten Weltcupsieg seit März 2013 in La Molina sowie den insgesamt 13. gefeiert. Der Salzburger setzte sich bei der Premierenveranstaltung in der Türkei im Finale gegen Rok Marguc (SLO) durch. Bei den Damen landeten Sabine Schöffmann als Zweite und Ina Meschik als Dritte auf dem Podest.


Im Disziplinweltcup bedeutet das für Prommegger den dritten Endrang hinter dem Russen Andrej Sobolew und dem Bulgaren Radoslaw Jankow. Als einziger weiterer ÖSV-Läufer bei den Herren landete Benjamin Karl als Sechster im Tagesrennen in den Top 15.

“Das war ein extrem hartes Rennen. Durch den Nebel hat man kaum ein Tor weit gesehen, dazu haben Regen und Nebel der Piste stark zugesetzt. Ich habe mich auf mein Gefühl verlassen, und das hat bestens funktioniert. Es ist ein Wahnsinn, dass ich das heute so durchziehen konnte”, sagte Prommegger, der an einen speziellen Menschen dachte. “Ich widme diesen Sieg meinem Großvater, der vor zwei Tagen seine Augen für immer geschlossen hat.”

Über den dritten Sieg im dritten Riesentorlauf des Winters und damit eine makellose PGS-Saison jubelte die Tschechin Ester Ledecka, der ihr Ausflug zu den Alpinskiläuferinnen – im Super-G in La Thuile am vergangenen Sonntag war sie 24. geworden – nicht geschadet hat. “Ich bin so glücklich, wie alles aufgegangen ist und dass ich den Titel gewonnen habe”, betonte Ledecka, die ihre erste Kristallkugel eroberte. Mit einem 13. Tagesrang wurde die Steirerin Marion Kreiner in dieser Wertung Dritte.

Dichter Nebel, Regen, Wind und eine aufgeweichten Piste forderten die Sportler im Wintersportzentrum Erciyes. “Die Organisatoren haben sich so viel Mühe gegeben, aber leider hat das Wetter nicht mitgespielt. So ist es ein grenzwertiges Rennen geworden. Jetzt überwiegt natürlich die Freude, dass ich im PGS im Weltcup das erste Mal auf das Podest gefahren bin”, sagte Schöffmann. “Eigentlich waren das nicht meine Verhältnisse, aber heute habe ich gesehen: Es kann kommen, was will, ich bin für alles gerüstet”, meinte Meschik.

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