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Premiere in Wien: Erfolgreicher Tourstart von AFRIKA! AFRIKA!

Zahlreiche Promis bei der Premiere von AFRIKA! AFRIKA! in Wien.
Zahlreiche Promis bei der Premiere von AFRIKA! AFRIKA! in Wien. ©Andreas Lepsi / Lepsifoto / Vienna
Die Erfolgsshow "AFRIKA! AFRIKA!" feierte am Donnerstag in der Wiener Stadthalle Premiere. Die Lebensfreude der Darsteller sprang auf das Publikum über. Mit zahlreichen Neuheiten und vielen Highlights, konnten die Zuschauer von den Künstlern, die aus elf verschiedenen Ländern und Kulturkreisen stammen, begeistert werden.
Afrika! Afrika! Das war die Premiere

Lebensenergie pur verkörpern die Artisten, Akrobaten und Musiker der dritten Auflage des Zirkusspektakels, das 2005 zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt und seither von 4,5 Mio. Menschen gesehen wurde. Dabei stellt man sich die Frage, was man mehr bewundern sollte: Die Begeisterung für das, was die jungen afrikanischen oder afrikanisch-stämmigen Künstler tun, ihre Waghalsigkeit, ihr Können oder vielleicht das Tempo, mit dem sie die 17 Acts der Show durchlaufen.

Die Choreografie jedenfalls stimmt. Der Zuseher kommt aus dem Staunen nicht heraus. Dabei ist jede der Nummern schon für sich ein Höhepunkt. Tobenden Applaus etwa erntete der Kontorsionskünstler Kathib Juma aus Sansibar. Bei seinen beinahe übermenschlichen Verrenkungen hielt man den Atem an und wurde das Gefühl nicht los, eventuell doch einer virtuellen Illusion zu erliegen.

Regisseur Momboye zur neuen Entwicklung von “AFRIKA! AFRIKA!”

Von der einst von Heller ins Leben gerufenen “Extravaganz” ist freilich nicht mehr allzu viel übriggeblieben, doch das tut dem Erfolg der Show sicher keinen Abbruch. Momboye, bereits Choreograf unter Heller und dessen Freund und Weggefährte, entwickelte “Afrika! Afrika!” weiter, ohne dabei das Ursprüngliche zu verlieren. Die Übernahme der künstlerischen Leitung beschrieb Momboye gegenüber der APA bei der Premierenfeier als “eine wirklich große Sache”. “Anfangs hatte ich Angst”, so der in Paris lebende Regisseur. Nach einiger Zeit habe er Heller deshalb angerufen und um seine Hilfe gebeten. “Darauf antwortete Andre: Du kannst das. Dann habe ich mir gedacht, wenn er das sagt, dann ist es auch so”, erinnerte sich Momboye.

“Afrika! Afrika!” vereint die künstlerische Gegenwart und das traditionsreiche Erbe des “Kontinent des Staunens”. Neben dem traditionellen Tanz “Tanoura” aus Ägypten und der ursprünglichen Tänze der Elfenbeinküste und des Senegals, begeistern die durchtrainierten Künstler etwa mit dem südafrikanischen “Gumboot-Dance (Gummistiefel-Tanz)”, einer Art afrikanischem Schuhplattler, der in den 1880er Jahren in den Gold- und Diamantenminen um Johannesburg als ein Symbol der Ausbeutung durch die Kolonialmächte entstand.

Spektakuläre Nummern erfordern unglaubliche Körperbeherrschung

Atemberaubend und spektakulär sind auch die artistischen Nummern, darunter der “Banquin-Act”, bei dem neun Männer ihre Arme als Trampolin und als Trapez benutzen, oder die in Zirkuskreisen als “Ikarische Spiele” bekannte Nummer. Dabei wirbelt ein Artist seinen Partner mit den Füßen durch die Luft. Richtig still wurde es dann in der bis auf wenige Plätze ausverkauften Stadthalle, als Andreis Jacobs Rigolo bei “Sanddorn Balance” mit einer schier unglaublichen Körperbeherrschung ein rund sieben Meter langes Gebilde aus Palmrippen zunächst auf dem Kopf und anschließend auf einem der Stäbe wie ein Fabelwesen über die Bühne schweben ließ.

Zahlreiche Promis bei der Premiere in Wien

Begeisterung über die Show zeigte auch die zahlreich zur Premiere erschienene Prominenz. “Es war unglaublich”, fasste etwa Kabarettist und Schauspieler Christoph Fälbl sein Staunen zusammen. “Das, was wirklich wahnsinnig beeindruckend war, war die Geschwindigkeit und die Leichtigkeit und die Freude, mit der sie das präsentiert haben.” Publikumsliebling Chris Lohner schwärmte von der Lebensfreude, die die Künstler ausstrahlten. Als Goodwill-Botschafterin für “Licht für die Welt” sei sie viel in Afrika unterwegs. “Selbst dort, wo die Menschen Sorgen und Krankheiten haben, wo Naturgewalten sie überwältigen, dort findet man Lebensfreude und Freundlichkeit. Daran können wir uns ein Beispiel nehmen”, brach Lohner eine Lanze für die afrikanischen Menschen. Das Stadthallen-Publikum dankte den Künstlern mit Standing-Ovations.

(APA/Red)

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