Praterstern-Vergewaltigung: U-Haft wegen Tatbegehungsgefahr bleibt bestehen

Die Untersuchungshaft für die drei Jugendlichen bleibt aufrecht
Die Untersuchungshaft für die drei Jugendlichen bleibt aufrecht - © BilderBox.com
Die drei jugendlichen Flüchtlinge, die am 22. April am Praterstern eine 21-Jährige vergewaltigt haben sollen, bleiben weiterhin in Untersuchungshaft.

Die drei Afghanen wurde ausgehend von einer am Dienstag gefällten Entscheidung des Straflandesgerichts weiter in Gewahrsam gehalten, weil noch von einer Tatbegehungsgefahr ausgegangen wird.

Vergewaltigung am Praterstern: U-Haft für mutmaßliche Täter verlängert

Die Burschen im Alter von 16 und 17 Jahren hatten die aus der Türkei stammende Studentin gezielt vor der Toiletten-Anlage im Bahnhofsbereich abgepasst, um “Sex zu haben”, wie einer von ihnen nach der Festnahme zugab. Sie öffneten die versperrte Kabinentür mit einer Münze, rangen die junge Frau zu Boden und hielten ihr den Mund zu, als sie um Hilfe schrie. Ihr Kopf wurde auch gegen die WC-Muschel geschlagen, als sie sich zur Wehr setzte. Die Studentin wurde mittlerweile kontradiktorisch als Zeugin vernommen. Damit bleibt ihr ein Auftritt in der Hauptverhandlung erspart. Es muss dann nur noch die DVD mit ihrer Aussage abgespielt bzw. das Protokoll mit ihren Angaben verlesen werden.

(APA/Red.)

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