Postverteilerzentrum Langenzersdorf: SPÖ schlägt Verlegung vor

Das geplante Postverteilerzentrum in Langenzersdorf sorgt für Unmut in der Bevölkerung.
Das geplante Postverteilerzentrum in Langenzersdorf sorgt für Unmut in der Bevölkerung. - © APA/Robert Jäger
SPÖ-Vertreter aus Bisamberg, Langenzersdorf und Korneuburg schlagen, gemeinsam mit einer Bürgerinitiative, eine Verlegung des geplanten Logistik-/Postverteilerzentrum Langenzersdorf im Bezirk Korneuburg vor.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Logistik-/Postverteilerzentrum Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) schlagen SPÖ-Vertreter von Bisamberg, Langenzersdorf und Korneuburg nun eine Verlegung des von einer Bürgerinitiative heftig kritisierten Standortes vor. Brauchbare Alternativen gäbe es, wurde in einer gemeinsamen Aussendung auf geeignete Grundstücke in Gerasdorf und Stockerau verwiesen.

Die betreffenden Bürgermeister sollen bereits Gespräche mit der Post aufgenommen haben, hieß es. Am gewählten Standort (an der A22, Donauuferautobahn, bei Korneuburg Ost, Anm.) sei die zusätzliche Verkehrsbelastung für die Anrainer “unzumutbar”. Weitere Gegenargumente seien die zu erwartenden Lichtemissionen, schlechtere Luftqualität und vor allem die Störung der Nachtruhe. Zudem hätten Verkehrszählungen bei anderen Postverteilerzentren ergeben, dass das tatsächliche Verkehrsaufkommen um das Drei- bis Sechsfache der Annahme für das Projekt in Langenzersdorf liegen dürfte, hielten die Sozialdemokraten fest.

Postverteilerzentrum Langenzersdorf: Prüfungen sollen folgen

Nach Angaben der Bürgerinitiative “Nein zum Logistikzentrum Langenzersdorf”, die unter anderem eine strategische Umweltprüfung fordert, habe Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) im Juni zugesagt, ihre Argumente prüfen zu lassen.

Die Europäische Kommission habe ein Prüfverfahren hinsichtlich rechtlicher Vorschriften bei der Umwidmung eingeleitet, und die Volksanwaltschaft untersuche nach einer Beschwerde verfahrensrechtliche Details.

(APA, Red.)

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