Portugal-Teamchef optimistisch: So schätzt Fernando Santos die EM-Gruppe mit Österreich ein

Fernando Santos geht mit großem Optimismus in die EURO.
Fernando Santos geht mit großem Optimismus in die EURO. - © AFP Photo/Francisco Leong
Portugals Nationalcoach Fernando Santos hat bei der EM in Frankreich den Titel im Visier, zollt den Gruppengegnern Österreich, Island und Ungarn jedoch Respekt.

Bescheidenheit ist offenbar nicht Fernando Santos’ Zier. Portugals Teamchef hat für die Fußball-EM in Frankreich nämlich den Titel im Visier: “Ich halte dieses Ziel nicht für übertrieben ambitioniert”, sagte er zur portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa. Den Vorrundengegnern Österreich, Ungarn und Island zollte Santos aber Respekt: “Alle Teams können einem das Leben schwer machen.”

Dennoch sei sein Team der erste Kandidat auf den Gruppensieg, gab sich der 61-Jährige optimistisch. Auf der anderen Seite räumte er ein: “Wenn die Mannschaft das Potential, das sie hat, am Spielfeld nicht zeigt, können wir viele Schwierigkeiten bekommen.” Alle drei Vorrundengegner seien “starke” Teams, analysierte Santos. Der Teamchef erinnerte auch daran, dass sich Österreich in der Qualifikation “sehr stark” präsentiert und gerade einmal ein Unentschieden (1:1 daheim gegen Schweden) zugelassen habe.

Santos: “Wir kennen unsere Gegner ganz genau”

Aber auch Island (“Eine sehr gut organisierte Mannschaft”) dürfe nicht unterschätzt werden, so der Coach, der in seiner Karriere unter anderen bereits die portugiesischen Großklubs FC Porto sowie Sporting und Benfica Lissabon betreute. Immerhin habe das Team des schwedischen Coaches Lars Lagerbäck in der Quali die Niederlande eliminiert. “Hätten wir eine Vorrundengruppe mit den Niederlanden als Gegner, würden sie als Favorit gelten.”

Auf alle Fälle seien alle drei Gruppengegner von ihm persönlich oder anderen Vertretern des portugiesischen Verbandes genau unter die Lupe genommen worden. “Wir kennen unsere Gegner ganz genau.”

Dass Superstar Cristiano Ronaldo zuletzt mit Blessuren zu kämpfen hatte, sei zwar beunruhigend gewesen, meinte Santos laut der spanischen Agentur EFE. Doch habe man sich ausreichend über die Situation informiert. “Es sieht nicht danach aus, als sei das alarmierend. Ich glaube, es wird alles gut ausgehen.” Daher rechnet Portugals Teamchef für die EURO 2016 mit dem Allerbesten: “Wir werden auf alle Fälle einen supermotivierten Cristiano haben.”

(APA, Red.)

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