Pollensaison in Vorarlberg: Das macht die Allergieambulanz

Von Matthias Rauch (VOL.AT)
Feldkirch. Der kalte Jänner schonte die Allergiker im Ländle bislang vor Pollen, nun blüht bald die Hasel. Wir sprachen mit Oberärztin Michaela Ranta von der Allergieambulanz des LKH Feldkirch über Allergien und den richtigen Umgang mit ihnen.

Immerhin, die Pollensaison startet heuer später als in früheren Jahren. Dennoch, das Hoch “Erika” sorgt in Vorarlberg für Temperaturen rund um die 10 Grad Celsius. Dies weckt die heimische Pflanzenwelt vor allem in den Niederungen wie dem Rheintal und Walgau aus ihrem Winterschlaf. Laut dem Pollenwarndienst der Universität Wien erreicht die Hasel bis Ende Monat im Ländle flächendeckend ihre Blühbereitschaft, in tiefen bis mittleren Lagen ist sie bereits soweit.

Hasel erreicht Blühbereitschaft

Zumindest das etwas kühlere Wochenende verschafft Allergikern eine wortwörtliche Verschnaufpause. Dennoch ist die Hasel nicht die einzige Pflanze, die nun wieder aktiv wird. Auch Personen, die auf die Erle allergisch reagieren, müssen bald mit den ersten Beschwerden rechnen. Selbiges gilt im reduzierten Maße für die Zypressengewächse.

Mehr Allergien, aber auch mehr Bewusstsein

Für alle, die an Beschwerden leiden, ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle. Falls sich dort der Verdacht auf eine Allergie erhärtet, kommen die Experten von der Allergieambulanz des Landeskrankenhauses Feldkirch zum Zug. Oberärztin Michaela Ranta erklärt im Interview, wie die Diagnose und Behandlung funktioniert sowie auf was Allergiker achten sollten.

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