Polizisten retteten 73-Jährigem das Leben

Die Polizisten konnten durch schnelles Handeln das Leben des Mannes retten.
Die Polizisten konnten durch schnelles Handeln das Leben des Mannes retten. - © LPD
Am Montag wurden Polizisten von einem Zeugin informiert, dass in der nebenan gelegenen Kegelbahn ein 73-jähriger Mann leblos zusammengebrochen war. Beim Erkrankten konnten keine Vitalfunktionen mehr festgestellt werden, weshalb die Beamten mit Reanimationsmaßnahmen durchführten.

Am 14. Mai gegen 19:00 Uhr begaben sich Beamte der Polizeiinspektion Keplergasse zum Unfallort und begannen in professioneller Arbeitsaufteilung mit den nötigen Reanimationsmaßnahmen – Herzdruckmassage und Beatmung – und verständigten die Rettung. Zwei weitere Polizisten, die sich gerade auf Fußstreife befanden und via Funk vom Einsatz erfuhren, brachten wenige Minuten später einen Defibrillator zum Einsatzort, wodurch die Reanimationsmaßnahmen noch gezielter durchgeführt werden konnten. Als Rettung und Notarzt eintrafen atmete der 73-Jährige wieder selbstständig und konnte von den medizinischen Fachkräften weiter stabilisiert und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Polizei ausgestattet und geschult

Aufgrund der intensiven Streifentätigkeit der Polizei kann ein Einsatzfahrzeug oder eine Fußstreife in sehr kurzer Zeit an jedem Einsatzort in Wien eintreffen. Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod werden aus diesem Grund vom Verein “PULS” in Zusammenarbeit mit der LPD Wien seit mehr als zwei Jahren sukzessive die Streifenwägen der Wiener Polizei mit Defibrillatoren ausgestattet und die Polizisten im Umgang mit dem Gerät geschult. So konnten von den Wiener Polizistinnen und Polizisten seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2015 bislang über 500 Leben gerettet werden.

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