Polizist bei Krampusumzug ums Leben umgekommen: 20 Monate Haft

20 Monate Haft wegen tödlichen Unfalls bei NÖ Krampusumzug
20 Monate Haft wegen tödlichen Unfalls bei NÖ Krampusumzug - © APA (Sujet)
Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen ist am Donnerstag, den 25. Juni ein 31-Jähriger am Landesgericht Korneuburg zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Er hatte Ende November 2014 mit dem Auto einen Polizisten niedergestoßen, der einen Krampusumzug in Fischamend gesichert hatte. Der Mann, der sich uneingeschränkt schuldig bekannt hatte, nahm das Urteil an. Die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab. Somit ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Tödlicher Unfall bei Krampusumzug

Mildernd auf die Strafbemessung wirkte sich das umfassende Geständnis aus. Erschwerend waren, wie Richter Dietmar Nussbaumer ausführte, zwei einschlägige bedingte Vorstrafen wegen Körperverletzung, die allerdings nicht widerrufen wurden, sowie die doppelte Qualifikation der Tat – der nach eigenen Angaben damals süchtige 31-Jährige hatte sich in einem nach Drogenkonsum beeinträchtigten Zustand ans Steuer gesetzt.

>> Tödlicher Unfall bei Krampusumzug in Niederösterreich

(APA)

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