Polizeigewalt in Kenia kritisiert

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Polizeigewalt in Kenia kritisiert
Die kenianische Polizei erschießt jeden Monat im Durchschnitt etwa 60 mutmaßliche Verbrecher. Dies bedeute, dass in Kenia mehr Menschen von Polizisten erschossen würden als von Kriminellen.

Die kenianische Menschenrechtskommission wirft der Polizei vor, in vielen Fällen voreilig Waffen einzusetzen.

„Es gibt keine Behörde, die dies untersucht“, kritisiert der Vorsitzende der Organisation Maina Kia. Einige der mutmaßlichen Verbrecher seien unbewaffnet auf der Flucht erschossen worden. Allein am vergangenen Samstag wurden in Nairobi insgesamt 13 Menschen von Polizisten getötet.

Die kenianische Polizei gilt als unterbezahlt und schlecht ausgestattet. Insgesamt ist die Zahl der aktenkundigen Verbrechen in Kenia leicht gesunken. Im vergangenen Jahr wurden etwa 7.300 Überfälle und 2.000 Morde angezeigt. Die Hauptstadt Nairobi gilt als besonders unsicher.

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