Polizei stoppt "rollende Bombe"

Polizei stoppt "rollende Bombe"
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Mittwochvormittag haben Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien bei Routinekontrollen auf der Donauuferautobahn bei Wien-Strebersdorf einen Tankwagen aus dem Verkehr gezogen. Der Lkw war mit nicht nur mit lockerer Hinterachse und defekter Lenkung unterwegs, auch die Tankträger waren eingerissen!

Gegen 10.30 Uhr hielten die Polizisten den Tankwagen auf der A22 bei Strebersdorf an – und staunten nicht schlecht: Der österreichische Gefahrguttransporter war mit offensichtlich lockeren Befestigungsschrauben an der Hinterachse unterwegs gewesen. Der Lenker war gerade auf dem Weg, den Tankwagen mit 25.000 Liter Diesel zu betanken. Im Tank selbst waren auch noch Reste von leicht entzündlichem Benzin geladen.

Bei einer technischen Überprüfung in der Bundesanstalt für Verkehr wurden zahlreiche weitere schwere Mängel festgestellt: Eine lockere Hinterachse, ein eingerissener Tankträger und eine defekte Lenkung. Auf der Außenseite des Tankes hafteten außerdem noch leicht entzündliche Reste von Benzin, wobei laut des überprüfenden Chemikers die Gefahr bestand, dass sich diese Reste bei einer geringen Hitzeeinwirkung entzünden hätten können.

Dem Lkw wurden die Kennzeichen abgenommen. Der 32-jährige Lenker und die niederösterreichische Firma (als Zulassungsbesitzer) wurden wegen insgesamt 23 Übertretungen nach dem Gefahrgutrecht und dem Kraftfahrgesetz angezeigt.

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