Polizei fand 34 Kilo Drogen in Wiener Bunkerwohnung

Die Wohnung war unbewohnt
Die Wohnung war unbewohnt - © APA (LPD WIEN)
Die Polizei hat bei einer Hausdurchsuchung in Wien-Meidling 34,22 Kilogramm Cannabiskraut und Cannabisharz sowie mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. Die Wohnung wurde nur als Bunkerwohnung verwendet und war nicht bewohnt, berichtete die Polizei am Donnerstag. Auf den Verdächtigen stieß man, weil er bei einem Einbruch im Oktober das Fluchtfahrzeug gelenkt hatte. Nach ihm wird gefahndet.

Mitte Oktober war der Mann an einem Einbruch in der Vorgartenstraße in Wien-Leopoldstadt beteiligt. Er wartete damals im Fluchtauto auf seinen 32-jährigen Komplizen, der in eine Wohnung eingebrochen war. Dem 31-jährigen Wohnungsbesitzer gelang es jedoch, den Einbrecher festzuhalten, als dieser in das Fluchtauto einsteigen wollte. Der Beschuldigte wurde von der Polizei festgenommen, während sich der Lenker des Wagens aus dem Staub machte.

Wenig später fand die Polizei im Zuge ihrer Ermittlungen das Fluchtauto im zweiten Bezirk. Darin befanden sich einige Dokumente, die Hinweise auf den flüchtigen Tatverdächtigen lieferten. Bei einer Hausdurchsuchung an dessen Meldeadresse stießen die Beamten auf die beachtliche Menge an Drogen. Der Straßenverkaufwert liegt laut Polizei bei etwa 340.000 Euro. Der Verdächtige ist weiter auf der Flucht.

(APA)

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