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Pleite nach Korruptionsvorwürfen: Wiener Personaldienstleister AGO in Konkurs

Der Wiener Personaldienstleister AGO ist endgültig pleite.
Der Wiener Personaldienstleister AGO ist endgültig pleite. ©APA (Sujet)
Der Wiener Personaldienstleister AGO (Akademischer Gästedienst in Österreich), der vor einigen Jahren im Zuge von Korruptionsvorwürfen rund um einen Reinigungsauftrag im AKH in die Schlagzeilen geraten war und zuletzt als Marina Personalservice GmbH firmierte, hat Konkurs angemeldet. Laut Gläubigerschutzverbänden soll das Pleite-Unternehmen nicht weitergeführt werden.
AGO insolvent
Sanierungsverfahren
Keine Novembergehälter
Korruptionsverdacht

Betroffen von dem Aus sind rund 40 Gläubiger und 205 Arbeitnehmer, wie Creditreform am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Aktiva von 133.900 Euro stehen Passiva von etwa 1,28 Mio. Euro gegenüber.

Wiener Personaldienstleister AGO endgültig pleite

Der Arbeitskräfteüberlasser wurde 1996 gegründet und war vor drei Jahren in die Insolvenz gerutscht. 2016 einigte man sich auf einen Sanierungsplan, der eine 22-prozentige Quote vorsah – zu zahlen in drei Etappen binnen zwei Jahren. Die letzte Teilquote von 5 Prozent wäre im März fällig, kann aber nicht mehr bezahlt werden. Damit ist der Sanierungsplan des Unternehmens, das sich inzwischen in Marina umbenannt hat, gescheitert. “Aufgrund eines deutlichen Umsatzeinbruches im Februar 2017 konnte ein angebahntes Neugeschäft nicht mehr kompensiert werden”, informierte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV).

In der Öffentlichkeit bekannt geworden war AGO, nachdem der Personalvermittler eine Ausschreibung für Reinigungsarbeiten im Wiener AKH gewonnen hatte. Im Zuge der Vergabe wurden vor einigen Jahren Korruptionsvorwürfe laut – wobei entsprechende Verfahren mit Freisprüchen endeten. Beendet wurde damals allerdings auch der Vertrag durch das Spital, was zumindest ein Mitgrund für die damals einsetzenden finanziellen Turbulenzen darstellte, die letztlich zum ersten Insolvenzverfahren führten.

(APA/Red)

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