Pleite für 1860 im Gerichtsstreit mit FC Bayern

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Schwere Niederlage der "Löwen" vor Gericht
Schwere Niederlage der "Löwen" vor Gericht - © APA (dpa)
Der TSV 1860 hat vor Gericht eine schwere Pleite erlitten. Im Rechtsstreit mit Bayern München um nicht vertragsgemäß bezahlte Bewirtungskosten in der Allianz Arena fällte das Landgericht München I ein folgenschweres Urteil gegen den Zweitligaclub. Die Sechziger müssen 542.344 Euro an die Stadion GmbH zahlen, dazu noch Zinsen und Gerichtskosten. 1860 hat die Möglichkeit, in die Berufung zu gehen.

“Alles, was an Scharlatanerei von der 1860-Geschäftsführung betrieben wurde, hat heute ein finales Ende gefunden”, stellte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem Urteil zufrieden fest, “die ‘Löwen’ haben den Prozess mit Pauken und Trompeten verloren”. Bei den TSV sind die Folgen nach dem Urteil nicht absehbar. Die ohnehin angeschlagene finanzielle Situation dürfte sich weiter verschlechtern, ein Auszug aus der Allianz Arena wird immer wahrscheinlicher. Der Spielbetrieb im WM-Stadion kostet die “Löwen” jährlich 5,5 Millionen Euro. Doch die Bayern sind zu Gesprächen bereit. “Wenn jemand von 1860 kommen sollte und eine saubere und faire Lösung anbietet, stellen wir uns nicht entgegen”, betonte Rummenigge.

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