Pistole an den Kopf gehalten: Polizeieinsatz in Wiener Schule

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Die 16-Jährige schilderte den Vorfall an der Schule.
Die 16-Jährige schilderte den Vorfall an der Schule. - © LPD Wien/APA-Sujet
In Wien-Brigittenau wurde die Polizei in eine Schule gerufen, nachdem eine 16-Jährige angab, ein 18-jähriger Mitschüler hätte ihr bei einem Streit eine Pistole gegen den Kopf gehalten.

Am 7. Jänner gegen 9.45 Uhr wurde die Polizei verständigt, nachdem das Mädchen der Schuldirektorin von dem Vorfall, der sich bereits am 18. Dezember ereignet haben soll, erzählte. Die Jugendliche war mit einer Freundin und dem 18-Jährigen kurz vor den Weihnachtsferien in den Aupark in der Brigittenau gegangen, wo sich der Streit ereignete und der junge Mann plötzlich eine Waffe gezückt haben soll.

Mit Waffe in Wien-Brigittenau bedroht: Hausdurchsuchung

Als die Beamten den Rucksack des Burschen durchsuchten, fanden sie neben Haschisch, einer Bong (eine Wasserpfeife, Anm.) und einem Grinder (Werkzeug zum Zerkleinern von Drogen, Anm.) auch zwei Messer. Der 18-Jährige gab an, auch eine Softgun zu besitzen und diese ab und zu in die Schule mitzunehmen. Daraufhin wurde eine Hausdurchsuchung in seiner Wohnung in Penzing durchgeführt. Dort wurde allerdings nur noch ein Holster sowie der Lauf der Waffe entdeckt.

Der Bursche wurde auf freiem Fuß angezeigt und ein Waffenverbot gegen ihn ausgesprochen. Er gab an, dass er seine Mitschülerin nicht mit der Softgun bedroht hatte, sondern ihr die Waffe nur zeigen wollte. Eine Einvernahme der bei der gefährlichen Drohung anwesenden Freundin wurde noch nicht durchgeführt.

(apa/red)

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