Pilotenstreik der Lufthansa: 30 Flüge nach Österreich fallen aus

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Auch am Mittwoch wird der Flugverkehr von und nach Österreich durch den Lufthansa-Streik betroffen sein
Auch am Mittwoch wird der Flugverkehr von und nach Österreich durch den Lufthansa-Streik betroffen sein - © APA
Auch am kommenden Mittwoch wird sich der Streik der Lufthansa auf den Flugverkehr nach Österreich auswirken.

Betroffen sind von Wien aus 14 Flüge von und nach Frankfurt sowie 8 Flüge von und nach München, hieß es beim Flughafen Wien.

Von Graz aus fallen 8 Flüge von und nach München aus, teilte Flughafen-Vorstand Gerald Widmann mit.

Lufthansa Boden-Betriebsrat ruft zu Anti-Piloten-Demo auf

Im Lufthansa-Konzern formiert sich indes Widerstand gegen die streikenden Piloten. Der Betriebsrat des Frankfurter Bodenpersonals hat für Mittwoch zu einer Gegendemonstration an der Unternehmenszentrale aufgerufen. Zeitgleich will die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) für die Belange der Piloten demonstrieren.

Die Gewerkschaft hatte für Dienstag und Mittwoch erneut zu Ausständen aufgerufen, um ihrer Forderung nach deutlich mehr Geld Nachdruck zu verleihen. An den beiden Tagen sollten erneut rund 1.700 Flüge der Kernmarke Lufthansa ausfallen. Davon betroffen auch sämtliche Lufthansa-Flüge in Wien und Graz.

“Zerstörerischer Streit”

Der Boden-Betriebsrat fordert in seinem Aufruf ein schnelles Ende des “zerstörerischen Streits” und verlangt von der VC, in eine Schlichtung einzuwilligen. Die Durchsetzung von Partikularinteressen gehe auf Kosten aller anderen Kollegen. “Vielmehr muss es darum gehen, den notwendigen Konzernumbau im Sinne aller Lufthanseaten konstruktiv und in die Zukunft gerichtet zu begleiten. Tarifforderungen müssen sich den realen Marktbedingungen stellen”, heißt es in dem nicht namentlich unterzeichneten Aufruf.

Der Boden-Betriebsrat Frankfurt wird von vier Mitarbeitergruppen geführt. Neben der DGB-Gewerkschaft Verdi sind die Vereinigung Boden, die Unabhängigen Lufthanseaten sowie die Vereinigung Luftfahrt vertreten. Die Kabinengewerkschaft UFO distanzierte sich ausdrücklich von der Demonstration gegen die Piloten. Der Aufruf sei ein “bitteres Armutszeugnis”

(APA/Red.)

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