Pick-Ups bieten Ladefläche plus Trittsicherheit

Pick-Ups bieten Ladefläche plus Trittsicherheit
© Mitsubishi
Pick Ups haben etwas Verwegenes an sich. Das sind im Prinzip kleine Lastwagen mit Einzel- oder Doppelkabine und offener Ladefläche, sprich eine Art Pritschenwagen.

Einprägsam sind jene Modelle, die auf einer Geländewagen-Basis aufbauen, robust konstruiert sind und im Verein mit erhöhter Bodenfreiheit sowie einem leistungsfähigen Allradsystem auch in sehr unwegsamem Gelände mit hoher Trittsicherheit Lasten transportieren können. Selten sind jene, die auf einem Pkw basieren, wobei 4×4-Systeme eher Nebensache sind. In urbanen Regionen Zentraleuropas Pick Ups eine eher seltene, dafür umso auffallendere Erscheinung, in der Wildnis ferner Kontinente gehören sie zum Straßenbild.

Ein Klassiker unter den Pick Ups war die B-Serie von Mazda. Sie wurde 2006 durch den BT-50 ersetzt. Die zweite Generation, die sich optisch an den Pkws der japanischen Marke orientiert, wurde 2011 präsentiert, wird jedoch vorerst in Europa nicht angeboten.

In recht handverlesener Stückzahl vertreten sind in Österreich Modelle amerikanischer Herkunft, wie der Dodge Ram, diverse Ford USA-Modelle und der Chevrolet Silverado.
Den hiesigen Markt teilen sich, abgesehen von Isuzu, mit dem D-Max, im wesentlichen fünf Hersteller. Einer davon ist Mitsubishi. Der L200 wurde gerade komplett überarbeitet. Das hat zur Folge, dass der bislang recht hemdsärmelige Offroader nicht nur im Verbrauch sparsamer und an Emissionen enthaltsamer geworden ist, dank eines weiterentwickelten Diesel-Triebswerks (2,4 Liter, 154 oder 181 PS), sondern auch komfortabler, weil pkw-hafter eingerichtet.
Ebenfalls gerade neu gemacht wurde Toyotas Pick Up-Klassiker Hilux. Er feierte heuer im Mai Messe-Premiere in Thailand und Australien. Für ihn gilt, zusätzlich zur optischen Modernisierung, Ähnliches wie für den Mitsubishi: Es wurde ihm höhere Genügsamkeit – 2,4- und 2,8-Liter-Diesel mit 160 respektive 177 PS – anerzogen und ein feineres Interieur sowie eine erweiterte Sicherheitsausstattung spendiert. Dazu ist die maximal mögliche Anhängelast auf bis zu 3,5 Tonnen gesteigert.

Knorrig und trotzdem komfortabel

Ein Gutteil seiner optischen Knorrigkeit behalten hat der Nissan Navara in seiner nunmehr vierten Generation. Er ist in seinem Produktionsland Thailand bereits auf dem Markt, nach Europa kommt er 2016. Sein verfeinertes Interieur orientiert sich an den aktuellen SUV-Modellen, hat damit an Komfort zugelegt. An Motorisierungen stehen zwei Leistungsstufen des überarbeiteten 2,5-Liter-Selbstzünders zur Auswahl: 163 oder 190 PS.
2012 neu aufgelegt worden war der Ford Ranger, ein Schwestermodell des eingangs erwähnten Mazda BT-50. Auch er erfuhr aktuell ein Update. Seine technisch aktualisierten Diesel-Triebwerke (2,2 bzw. 3,2 Liter) leisten zwischen 125 und 200 PS. Aufgewertet ist die Ausstattung, unter anderem mit einem erweiterten Angebot an elektronischen Assistenzsystemen.

Sehr jung im Nischen-Segment der Pick Ups ist der VW Amarok. Aus der Nutzfahrzeugabteilung stammend hat er sich seit seinem Debut vor fünf Jahren sehr schnell auch unter privaten Nutzern hohe Beliebtheit eingehandelt, da er vom Start weg mit hohem Pkw-Komfort punkten konnte. In Österreich ist er mit dem bekannten Zweiliter-Diesel zu haben. Entweder als Mono-Turbo mit 140 PS oder als Biturbo mit 180 PS.

(KECKEIS)

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