"Penthouse" buhlt um "Playboy"

"Penthouse" buhlt um "Playboy"
© EPA
Der Besitzer des “Penthouse” hat seine Ankündigung wahr gemacht und ein Angebot für den “Playboy” vorgelegt.

Die Offerte dürfte auch Gründer und Großaktionär Hugh Hefner zum Grübeln bringen. Mindestens 210 Millionen Dollar (etwa 163 Millionen Euro) ist Marc Bell, dem Chef des Internetkonzerns FriendFinder Networks, das konkurrierende Männermagazin wert.

Und Bell legt noch ein paar Extras drauf. “Mr. Hefner würde die redaktionelle Kontrolle über das “Playboy”-Magazin behalten und er wäre berechtigt, im “Playboy”-Anwesen zu wohnen”, schrieb Bell in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an den Verwaltungsrat der Playboy Enterprises. Neben dem Magazin gehören Fernsehkanäle und die Vermarktung des Bunny-Logos zur Firma.

Bislang zeigt sich der 84-Jährige Hefner widerspenstig. Weder wolle er sein Aktienpaket verkaufen, noch den “Playboy” mit einem anderen Unternehmen verschmelzen, hatte er verkündet. Er will das Unternehmen, für das er 1953 mit der Magazingründung den Grundstein legte, selbst komplett zurückkaufen und bietet 185 Millionen Dollar. Hefner hält knapp 70 Prozent der Stimmrechte.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen