Passagiere bei Liesing in Zug eingeschlossen

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Den Reisenden wurde das Verlassen des Zuges untersagt
Den Reisenden wurde das Verlassen des Zuges untersagt - © APA (Archiv)
Aufgrund einer gerissenen Oberleitung waren Montagfrüh die knapp 100 Passagiere in Sichtweite des Bahnhofs Liesing in einem ÖBB-Zug eingeschlossen. Für sie bestand nach Angaben von Herald Schimpf, Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, keine Gefahr.

Der Feuerwehr war es gelungen, die Oberleitung zu erden. Von den ÖBB wurden bereits mit einem Rüstzug die Reparaturarbeiten in Angriff genommen, so Gerald Schimpf, Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr.

Der Schnellzug war auf dem Weg von Floridsdorf nach Liesing gewesen, als es gegen 6.45 Uhr aus unbekannter Ursache zum Oberleitungsriss kam. Das gekappte Kabel war auf dem Dach der Garnitur liegen geblieben. Die Feuerwehr wurde gegen 7.20 Uhr verständigt. Die Arbeiten dauerten deshalb verhältnismäßig lange, da der Zug auf einer Weiche zu stehen gekommen war und deshalb mehrere Oberleitungen geerdet werden mussten.

(APA)

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