Paragleiter bei Absturz aus 20 Metern Höhe in NÖ schwer verletzt

Ein Paragleiter stürzte in NÖ aus 20 Metern Höhe ab.
Ein Paragleiter stürzte in NÖ aus 20 Metern Höhe ab. - © pixabay.com (Unsplash)
Am Sonntag stürzte ein Paragleiter beim Landeanflug aus 20 Metern Höhe ab. Der Schwerverletzte musste mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Generell kam es am Wochenende in NÖ vermehrt zu Unfällen von Outdoor-Sportlern.

Ein Paragleiter ist am 28. August in Mitterbach am Erlaufsee im Bezirk Lilienfeld (NÖ) beim Landeanflug aus 20 Metern Höhe abgestürzt. Der Sportler wurde mit schweren Verletzungen vom Hubschrauber ins Spital geflogen, berichtete das Rote Kreuz Mariazellerland.

Paragleiter nach Absturz in NÖ schwer verletzt

Der Sportler war auf der Gemeindealpe gestartet und blieb nach dem Unfall am Boden liegen. Nach dem Unfall kamen dem Paragleiter sofort mehrere Personen vom nahe gelegenen Freibad zu Hilfe.

Der Notarzthubschrauber “Christophorus 15” transportierte den Schwerverletzten in das Landesklinikum Amstetten. Im Einsatz standen neben einem Helikopter die Bergrettung Mitterbach und das Rote Kreuz Mariazellerland sowie die Polizei.

Bergrettung verzeichnet Unfallserie am Wochenende

Die Bergrettung NÖ/Wien hat in der vergangenen Woche eine Vielzahl von Einsätzen registriert. Allein 23 seien es über den Alpin-Notrufalpin-Notruf 140 gewesen, hieß es am Montag. Vor allem am Samstag, habe es besonders viele Unfälle gegeben, denn das schöne Spätsommerwetter habe nicht nur viele Wanderer, Bergsteiger und Kletterer in die Berge gelockt, auch andere Outdoor-Sportler wie Paragleiter und Mountainbiker seien in großer Zahl unterwegs gewesen.

“Leider kam es zu einer ganzen Serie von Unfällen”, bilanzierte die Bergrettung NÖ/Wien. Einsätze habe es in den Bergen um Mitterbach ebenso wie am Semmering, in Reichenau an der Rax, Puchberg am Schneeberg und Grünbach/Hohe Wand gegeben. Aber auch im Wienerwald, im Triestingtal, in den Türnitzer Alpen, der Wachau und in Lunz am See/Dürrenstein mussten die Helfer ausrücken.

Als härtesten Einsatz bezeichneten die Bergretter einen im Raxgebiet in der Nacht auf Samstag. 15 Mann waren aufgestiegen, um elf Bergsteiger zu retten. Die Gruppe musste in den Bergen übernachten und wurde in der Früh von einem Hubschrauber ins Tal gebracht.

(APA/Red)

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