Ab Montag erfolgen weitläufige Umleitungen von der Ottakringer Straße. - © APA/Sujet
Die Ottakringer Straße wird nach ersteb Informationen des ARBÖ im Bereich zwischen Hernalser Hauptstraße bis zur Nattergasse bis zum 30.06.2013 betroffen sein. 6,2 Millionen Euro werden bis 2013 zwischen Gürtel und Johann-Nepomuk-Berger-Platz investiert. Die belebte Straße zwischen den Bezirken Ottakring und Hernals soll damit vor allem für Fußgänger sicherer werden.
Auf Höhe des Hernalser Gürtels wird die Ottakringer Straße für die Dauer der Bauarbeiten stadtauswärts für den Verkehr gesperrt. Ab Höhe der Nattergasse wird eine provisorische Einbahn stadteinwärts eingerichtet. Teilweise wird es auch ein abschnittsweises Fahrverbot für beide Fahrtrichtungen geben.
“Der Verkehr wird bis zum geplanten Bauende am 30. Juni 2013 stadtauswärts über die Jörger Straße beziehungsweise die Neulerchenfelder Straße umgeleitet. Bei zeitweiligen Sperren in beiden Richtungen werden lokale Umleitungen eingerichtet”, so Thomas Haider vom ARBÖ. Gund für die Sperren sind Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke.
Die Ottakringer Straße ist eine wichtige Straßenverbindungen im 16. Wiener Gemeindebezirk. Daher erwarten die Verkehrsexperten des ARBÖ vor allem in den ersten Tagen nach Einrichtung der Baustelle Staus und lange Verzögerungen. “Vor allem in den ersten beiden Wochen sollten Autofahrer soweit als möglich die Ottakringer Straße meiden und großräumig umfahren oder sich auf längere Verzögerungen einstellen”, so Haider abschließend.
Mehr Platz, mehr Bäume und ein neuer Mehrzweckstreifen für Radfahrer prägen laut Umbauplänen ab dem Sommer 2013 das neue Straßenbild. Nahezu durchgehend wird der Gehsteig beidseitig, entlang der Häuserfronten verbreitert und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Durch die Gehsteigverbreiterung können neu gestaltete Aufenthaltsbereiche geschaffen werden. 23 neue Bäume, 14 Pflanzentröge, Sitzbänke und Trinkbrunnen geben der Ottakringer Straße dann ein neues Erscheinungsbild.
Verschönert wird auch der öffentliche Verkehr durch zwei neue Haltestellen der Straßenbahnlinie 44. Fußgänger erhalten drei neue, gesicherte Querungen der Ottakringer Straße, Radfahrer nahezu auf der gesamten Länge einen Mehrzweckstreifen.
(Red./OTS/APA)
Diese Behübschung war so nötig wie ein Kropf! Sanieren hätte man ja wohl auch ohne überflüssige Bänke und verplemperte Parkplätze können.
Bänke als "Verweilzonen" braucht der arbeitende Wiener ganz dringend. Vor allem wenn es regnet, windig ist, Schnee fällt und es einfach 5 Monate im Jahr zu kalt ist zum "gemütlichen hinsetzen". Die Verweilzonen werden also nichts anderes sein als ein Treffpunkt für Arbeitslose und Asylanten. Dass die Ottakringer Strasse eine wichtige Verkehrsverbindung ist, die der Berufs- und Lieferverkehr oft benutzen muss ist den Verkehrsverhinderern völlig egal. Wie das Ganze dann mit der Strassenbahn auch noch aussieht ist fraglich. Wenn Lieferverkehr angesagt ist (Waren kann man dort leider nicht aus der Luft entladen) wird die Bim wohl behindert werden (müssen !).
Alles in allem: wohldurchdacht. Ich wünsche den Ottakringern viel Spass mit der neuen (und sündteuren) Lösung.