OMV 2012 mit Umsatz- und Gewinnsprung

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Für den börsenotierten Öl- und Gaskonzern OMV lief im Geschäftsjahr 2012 fast alles nach Wunsch: Die wegen der Revolution unterbrochene Produktion im Libyen wurde wieder aufgenommen, die Raffineriemarge war deutlich höher als im Vorjahr, der Ölpreis stabil und auch der günstige Euro-Kurs hat sich positiv auf das Geschäft ausgewirkt.


Das alles verhalf dem größten österreichischen Konzern zu einem Umsatz- und Gewinnsprung, der für die Aktionäre in einen Dividendenerhöhung von 1,10 auf 1,20 Euro je Aktie umgemünzt wird.

Der Umsatz stieg um ein Viertel auf 42,6 Mrd. Euro, der Jahresüberschuss nach Steuern legte um 12,8 Prozent auf 1,790 Mrd. Euro (nach 1,588 Mrd. Euro) zu. Das um Lager-Bewertungsdifferenzen bereinigte operative Ergebnis (Clean CCS EBIT) stieg um 35 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. “Das ist das höchste Ergebnis in der Geschichte der OMV, sagte Vorstandschef Gerhard Roiss. Am wichtigsten sei jedoch die Verdoppelung des Projektportfolios.

“Auch der Kapitalmarkt hat das gesehen”, freut sich Roiss. Seit der Bekanntgabe der neuen Strategie in Istanbul sei der Kurs der OMV-Aktie um 30 Prozent gestiegen. “Wir haben seit wenigen Tagen erstmals wieder ein Market Cap von über 10 Milliarden Euro.”

Die Internationalisierung der OMV habe dazu geführt, “dass wir 90 Prozent unseres Ergebnisses außerhalb von Österreich erzielen”, sagte Roiss. “Wenn Sie zehn Jahre zurückblicken, waren das ca. 40 Prozent.” Dennoch bleibe Österreich ein wichtiger Kernmarkt, betonte der OMV-Chef. “Wir sind mit Abstand das größte Industrieunternehmen des Landes.”

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