Österreichpremiere für Hybrid-Bus bei den Linz Linien

Der erste serielle Hybrid-Bus wird derzeit von den Linz Linien getestet. Der Verkehrsbetrieb ist nach eigenen Angaben der erste Betreiber in Österreich, der das von Mercedes hergestellte Fahrzeug für 132 Passagiere ausprobiert. Das gab das Unternehmen in einer Pressekonferenz am Dienstag bekannt.

Linz Linien erwartet sich neue Erkenntnisse für den Einsatz der Hybrid-Technologie im öffentlichen Verkehr.

Der elektrisch angetriebene Hybrid-Bus sei leise, abgasfrei und – im Gegensatz zu den derzeitigen Obussen – nicht an eine Oberleitung gebunden. Das ermögliche größtmögliche Flexibilität beim Einsatz, etwa bei Umleitungen. Für den seriellen Hybridantrieb wird ein für Autobusse vergleichsweise kleiner Dieselmotor eingebaut, der aber nicht mehr als ständiges Antriebsaggregat arbeitet, sondern als Generatorantrieb zur bedarfsweisen Erzeugung von Strom.

Mit diesem werden elektrische Radnabenmotoren an zwei Achsen sowie Elektromotoren der Nebenaggregate, beispielsweise der Klimaanlage angetrieben. Überschüssiger Strom sowie beim Bremsen zurückgewonnene Energie werden in Lithium-Ionenbatterien gespeichert, die auf dem Dach montiert sind. Sie ermöglichen abgasfreies Fahren im reinen Batteriebetrieb auf kurzen Strecken. Laut ersten Berechnungen von Mercedes sei bei dem Hybridfahrzeug eine bis zu 30-prozentige Kraftstoffersparnis zu erwarten.

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