16. September 2012 08:52; Akt.: 16.09.2012 08:52

Österreich-Vergleich: Wiener studieren am häufigsten

Wien liegt im Österreich-Vergleich auf dem 1. Platz. Wien liegt im Österreich-Vergleich auf dem 1. Platz. - © APA
Die Wiener sind im Österreich-Vergleich am studierfreudigsten, während Vorarlberger und Tiroler am seltensten an den Hochschulen zu finden sind.

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Das zeigt die “Studierenden-Sozialerhebung 2011″. Demnach begannen 2010/11 zwar 56 Prozent aller 18- bis 21-jährigen Wiener ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule (FH), aber nur 25 Prozent der Vorarlberger und 29 Prozent der Tiroler.

Wiener studieren am häufigsten

Die zweithöchste Hochschulzugangsquote nach Wien weisen die Kärntner (42 Prozent) auf, die restlichen Bundesländer liegen eng beisammen (Steiermark: 37 Prozent, Burgenland und Oberösterreich 35 Prozent, Niederösterreich und Salzburg 34 Prozent).Wien. Bis zum Start des FH-Sektors 1994/95 lagen die Zugangsquoten der Bundesländer mit Ausnahme Wiens (1994/95: 39 Prozent) eng beieinander (zwischen 21 und 25 Prozent). Seither steigerten vor allem Wien, Kärnten (jeweils plus 17 Prozentpunkte), Steiermark (plus 14 Prozentpunkte) und Oberösterreich (plus 13 Prozentpunkte) den Studienanfänger-Anteil. Im Vergleich dazu fiel der Zuwachs in Tirol (plus sieben Prozent) und Vorarlberg (plus vier Prozent) bescheiden aus – betrachtet man nur die letzten zehn Jahre, sank im Ländle die Hochschulzugangsquote sogar (von 28 auf 25 Prozent).

Zugangsquoten gesteigert

Der Zuwachs bei den Studienanfängern geht naturgemäß primär auf die Kappe der 1994/95 neugegründeten FH. Allerdings steigerten die meisten Bundesländer seither auch die Zugangsquoten an Universitäten – am höchsten war der Zuwachs bei Kärntnern, Steirern (jeweils plus fünf Prozentpunkte), Wienern und Burgenländern (je plus vier Prozentpunkte). Unter den Vorarlbergern begannen 2010/11 dagegen relativ weniger 18- bis 21-Jährige ein Uni-Studium (17 Prozent) als noch 15 Jahre davor (20 Prozent), unter Niederösterreichern, Salzburgern und Tirolern stagnierte die Zugangsquote in etwa.

Dabei zeigt sich, dass etwa im Universitätsbereich das Vorhandensein einer Uni im Bundesland nur bedingt Einfluss auf die Zugangsquote hat. So liegt die Uni-Zugangsquote in Tirol (mit zwei Universitäten) mit 21 Prozent etwa hinter der Zugangsquote in Kärnten (eine Universität) mit 30 Prozent oder dem Burgenland (keine Universität) mit 25 Prozent.

(APA)



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