Ölteppich nach Tankerunglück vor griechischer Insel

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Ölteppich nach Tankerunglück vor griechischer Insel
© AP
Nach dem Untergang eines Tankers vor der Küste Athens haben Bergungskräfte am Dienstag versucht, einen Ölteppich einzudämmen. Nach Angaben der griechischen Küstenwache war eine ganze Bucht an der Südostküste der Insel Salamis von der Verschmutzung betroffen.

Der Ölteppich erstrecke sich über 1,5 Kilometer. Die “Agia Zoni II” war am Sonntag gesunken. In ihren Tanks befanden sich 2,5 Tonnen Treibstoff. Experten rechneten mit mindestens vierwöchigen Säuberungsarbeiten in der Bucht. Auf dem Wasser wurden Ölsperren ausgelegt. Dennoch wurden den Angaben zufolge größere Küstenabschnitte der Bucht verschmutzt. Die Behörden wiesen Fischer an, die Gewässer zu meiden.

Fahrlässigkeit von Kapitän und Chefiningenieur

Die Ursache für die Havarie war zunächst unklar. Zur Zeit des Unglücks herrschte gutes Wetter. Dem Kapitän und dem Chefingenieur des Schiffs werden Fahrlässigkeit angelastet. Sie sind auf freiem Fuß, ihnen droht aber ein Prozess.

(APA/ag.)

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