ÖFB-Torschütze Marc Janko zeigt sich auch im EM-Jahr treffsicher

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Mergim Mavraj (Albanien) gegen Marc Janko (AUT/l.) beim Spiel in Wien
Mergim Mavraj (Albanien) gegen Marc Janko (AUT/l.) beim Spiel in Wien - © APA/HERBERT PFARRHOFER
Seinen Torriecher im österreichischen Fußball-Nationalteam hat Marc Janko auch im EM-Jahr 2016 nicht verloren. Der Basel-Stürmer traf am Samstag beim 2:1-Testspielsieg gegen Albanien zum achten Mal in seinen vergangenen acht Länderspielen.

Mit 26 Teamtoren hat der 32-Jährige zu den heimischen Allzeitgrößen Mathias Sindelar und Andreas Herzog aufgeschlossen. Nur fünf Spieler haben in der ÖFB-Geschichte mehr Treffer erzielt. Janko bleibt dennoch demütig.

Janko: “Es ist eine riesige Ehre”

“Ich freue mich über so ein Nebengeräusch. Es ist eine riesige Ehre, in so einen Kreis dazuzustoßen”, sagte der Goalgetter. “Aber ich kann das Kompliment nur an die Mannschaft zurückgeben, ohne die ich das nie geschafft hätte.”

Mit 16 Ligatoren führt Janko auch die Schweizer Schützenliste an. Seinen Wert für das Nationalteam stellte er zweieinhalb Monate vor EM-Start einmal mehr unter Beweis. Der 1,96-m-Mann brachte Österreich mit einem gefühlvollen Außenrist-Schupfer nach einem geblockten Schuss in Führung. “Ich habe sofort gesehen, dass der Tormann ein bisschen darauf spekuliert, dass ich ihn flach vorbeischieße, da habe ich probiert, ihn drüberzuheben.”

Treffsicherheit: Ziel verwirklicht

Handlungsschnelligkeit sagen die einen, Torriecher die anderen. Für Janko war es besonders wichtig, seine Treffsicherheit auch ins neue Länderspieljahr mitgenommen zu haben. “Ich wollte dort weitermachen, wo ich in der Quali aufgehört habe. Das war so ein kleines Ziel von mir. Ich bin froh, dass es geklappt hat.”

Mit der gezeigten Leistung im ersten Länderspiel des Jahres war Janko wie viele seiner Teamkollegen aber nicht restlos zufrieden. “Im Großen und Ganzen war es ein Start, der okay ist. Wir wissen, dass es nicht unser bestes Spiel war über 90 Minuten. Aber am Ende des Tages ist es ein Sieg gegen einen EM-Teilnehmer, der dabei herausschaut. Das muss man mitnehmen.”

Nachlässigkeit im Spiel Österreich-Albanien?

Nach 13 Minuten stand es bereits 2:0. Nach einer starken ersten Hälfte hätten die Österreicher sogar höher führen können. “Da sind wir ein bisschen nachlässig und unserer Sache vielleicht schon zu sicher gewesen”, meinte Janko. “Ich will niemandem etwas unterstellen, aber als es ziemlich schnell 2:0 gestanden ist, war bei dem einen oder anderen die hundertprozentige Spannung vielleicht ein bisschen weg.”

Die Albaner so stark ins Spiel zurückkommen zu lassen sei dennoch “unnötig” gewesen, meinte Janko. Am Dienstag (20.30 Uhr/live ORF eins) gegen die Türkei gelte es, das besser zu machen. Eine besondere Vorfreude verspürt der frühere Türkei-Legionär, der in seiner Zeit bei Trabzonspor (2012-2014) nie wirklich glücklich geworden ist, nicht. Janko: “Das ist ein Testspiel wie jedes andere auch.”

>>Österreich gegen Albanien: Stimmen zum Testspiel in Wien

(apa/red)

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