ÖFB-Team in der Weltrangliste erstmals seit 1999 in Top 20

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Team trainiert derzeit in Stegersbach
Team trainiert derzeit in Stegersbach
Das österreichische Fußball-Nationalteam rangiert in der am Donnerstag veröffentlichten Fußball-Weltrangliste an der 20. Stelle. Es ist die beste Platzierung eines ÖFB-Teams seit August 1999, auch damals war Österreich auf Platz 20 gelegen. Auf die bisherige Topmarke vom Mai 1999 fehlen dem Team drei Ränge.


Das neue Hoch in der FIFA-Weltrangliste ist im Lager der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft mit Zufriedenheit, aber ohne Euphorie zur Kenntnis genommen worden. Kapitän Christian Fuchs sprach von einer “schönen Auszeichnung”.

Der Niederösterreicher freute sich vor allem im Hinblick auf die Topfeinteilung für die Auslosung der WM-Qualifikation am 25. Juli in St. Petersburg – da wäre Österreich nach derzeitigem Stand wohl in Pool zwei gesetzt – über das Top-Ranking. “Deshalb ist es sehr wichtig für uns. Aber ansonsten messe ich dem keinen großen Wert bei”, sagte der Neo-England-Legionär.

Der Aufstieg in der FIFA-Rangliste sei das Ergebnis der harten Arbeit in den vergangenen Monaten und Jahren. “Es ist eine Belohnung für den Aufwand, den wir betreiben, aber einfach nur eine Nebenerscheinung”, betonte Fuchs.

Ähnlich äußerte sich Florian Klein: “Natürlich ist es schön, wenn wir immer weiter nach oben kommen, aber viel wichtiger ist es, dass wir uns für die EM qualifizieren”, erklärte der Oberösterreicher.

In den Top Ten gab es gegenüber der vergangenen Wertung vom 7. Mai zwei Veränderungen: Belgien schob sich an Argentinien vorbei auf Rang zwei, Frankreich verdrängte die Schweiz aus den ersten zehn. Da es für die Top 20 im abgelaufenen Monat keine relevanten Spiele für das Ranking gab, resultieren die Verschiebungen – Österreich machte fünf Plätze gut – aus der Abwertung länger zurückliegender Spiele.

Von Österreichs EM-Qualifikationsgegnern gelang Russland – am 14. Juni in Moskau nächster ÖFB-Widersacher – eine Verbesserung um einen Platz an die 26. Stelle. Schweden blieb 39., Montenegro holte fünf Ränge auf (zuletzt 75.).

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