9. September 2012 12:35; Akt.: 17.10.2012 14:37

Obama legt in Umfragen zu

Zum Endspurt des Wahlkampfs um den begehrten Sitz im Weißen Haus hat US-Präsident Barack Obama in der Gunst der Wähler leicht zugelegt. Allerdings bleibt es nach drei Umfragen weiterhin bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney, mit nur leichten Vorteilen für den Amtsinhaber.


Nach einer am Samstag veröffentlichten Rasmussen-Umfrage liegt Obama mit 46 zu 44 Prozent vor Romney. Der Präsident legte dabei um zwei Prozentpunkte zu. In einer zuvor veröffentlichten Gallup-Erhebung konnte sich Obama um drei Punkte auf 48 Prozent verbessern, der Republikaner kommt auf 45 Prozent. Auch in einer Reuters/Ipsos-Umfrage baute Obama seinen Vorsprung aus. Der Erhebung zufolge liegt Obama mit 47 Prozent vor Romney mit 43 Prozent. Bei der vorherigen Ipsos-Enquete war Obama auf 46 und Romney auf 44 Prozent.

Da die jüngsten Umfragen zum Teil vor der Rede Obamas auf dem Parteitag der Demokraten am Donnerstagabend (Ortszeit) erfasst wurden, könnten die nächsten Erhebungen für den Präsidenten nach Einschätzung von Experten noch etwas besser ausfallen. Dagegen hatte Romney vom Parteitag der Republikaner praktisch gar nicht profitiert.

Dem Multimillionär Romney geht es jetzt plötzlich an eine mögliche Schwachstelle. Der Verleger und Gründer des Pornomagazins “Hustler”, Larry Flynt, bietet für Informationen über die Finanzsituation von Romney bis zu einer Million Dollar in bar. Laut CNN hat der mehrfache Millionär Romney zwar seine Steuererklärung für 2010 sowie eine Schätzung seiner Steuerschuld für 2011 veröffentlicht, es aber abgelehnt, Informationen über weitere Jahre preiszugeben, da dies den Demokraten nur Stoff für Kritik bieten würde.

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